Saarlouis, im November 2003


Marcus Hofschuster schreibt Ode auf Dönnhoffs Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese trocken 2002

Diese poetische Weinbescchreibung von Marcus Hofschuster, dem renommierten Verkoster und Autor des Wein-Plus Weinführers, wollten wir Ihnen nicht vorenthalten:

„...die großen, die unverwechselbaren Weine.

Wer sich diesem Duft entziehen kann, wem hier beim ersten Riechen keine Gänsehaut über den ganzen Körper geht, der sollte sich dringend einer ausführlichen psychologischen Untersuchung unterziehen. Die Mineralität ist einzigartig, abgrundtief und beschäftigt einen allein minutenlang. Reintöniger kann Frucht nicht sein, betörend bis ins Mark, strahlend, von einmaliger Dichte und Tiefe – und das bei nicht mehr als 12% Alkohol. Der Wein erzählt eine Geschichte, gegen die Tolstois „Krieg und Frieden” sich wie eine handliche Broschüre ausnimmt. Er hinterlässt den Verkoster sprachlos, den Genießer angerührt, wie bei seiner ersten großen Liebe. Man hat Tränen in den Augen...”


Im Wein-Plus Weinführer Deutschland, wo Hofschuster übrigens 95 Punkte vergibt, klingt das dann so:

„Tiefer, intensiver und vielschichtiger Pfirsichduft mit Zitrusaromen und enormer Mineralität. Dicht, packend und feinsaftig im Mund, herrliches Spiel, am Gaumen abgrundtief, komplex und extrem mineralisch, perfekt balanciert, große Länge. Berührt einen bis ins Mark. Der größte Weißwein, den man sich bei nur 12% vorstellen kann.”

930302 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese trocken 2002 22,00 Euro

Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle