Saarlouis, 28. Dezember 2002

Domaine Gourt de Mautens:
Weltklassewein aus bestem Rhônejahrgang aller Zeiten

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, feiert Jérôme Bressy, einen knapp 30-jährigen Winzer von der noch jungen Domaine Gourt de Mautens, in ihrer Oktoberausgabe 2002 in einem Portrait enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône“ und als Sinnbild gar des Winzers der Zukunft in dieser einzigartigen Region.
Und es ist schier unglaublich und wohl einzigartig im gesamten französischen Süden, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten 5 Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat.

Im Jahre 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen mit einer kleinen, qualitativ durchschnittlichen Ernte. Doch mit großer Risikobereitschaft, dem hohen Wagnis eines schwierigen finanziellen Kraftaktes, kaufte er nach und nach Parzellen bester Qualität hinzu, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den Weinbergen seines Vaters das Fundament für die mittlerweile einzigartige Qualität seiner Weine bilden.
Bereits mit dem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur mit an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies er sich zum Erstaunen der Probenteilnehmer den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzenweinen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern hat sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert.

Der heute von uns angebotene Spitzenwein aus dem Jahrgang 2001, der bei einer Reihe von Winzern als der vielleicht beste aller Zeiten gilt (optimale klimatische Bedingungen während der gesamten Vegetationsperiode sowie ein nie zuvor während der Erntezeit erlebter, heftig wehender Mistral, der zu einer einzigartigen Konzentration des Saftes in den vollreifen Trauben führte), sprengt die Dimension all dessen, was bisher jemals an der südlichen Rhône außerhalb von Châteauneuf-du-Pape produziert wurde.

Worin liegen die Ursachen für die märchenhafte Entwicklung der Domaine und die Erzeugung dieses großartigen Weines mit dem Potential zur Legende?
Zunächst einmal in der Persönlichkeit und den Zielen eines jungen Winzers, der einen eisernen Willen besitzt, enorm viel Talent und ein Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der feste Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und nichts als Winzer“.
Und DIE drei großen Winzerpersönlichkeiten der gesamten Rhône, „les dieux du vin - die Götter des Weins“ (Jérôme), wurden folgerichtig Jérômes große Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann“ (so Jérômes von mir durchaus geteilte Einschätzung bei einem gemeinsamen Abendessen Ende Oktober 02 im Mondragon, dem Kultrestaurant der südlichen Rhône mit seiner einzigartigen Weinkarte) und Henri Bonneau, der von allen großen Châteauneufwinzern Reynaud wohl am nächsten kommt und dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat“ (Jérôme).
Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt seine ganze Liebe der Grenache-Traube. Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein bei aller Opulenz, Dichte, Fülle und Konzentration durch eine unnachahmliche Eleganz und Finesse aus und durch eine große, subtile, einzigartige Komplexität der Aromen.

Diese faszinierende Qualität ist wiederum das Resultat ungemein harter, penibler Arbeit in Weinberg und Keller, aber auch großen Fingerspitzengefühls und begnadeten Talents. Extrem niedrige Erträge von durchschnittlich 15 hl/ha und seit dem Jahrgang 2001 noch einmal perfektionierte Details bei der Weinbergsarbeit, der Lese und im Ausbau führen zu einer großartigen geschmacklichen Dichte, faszinierender Konzentration und Komplexität, zugleich aber auch zu einer einzigartigen Finesse, zu noch reiferen, eleganten Tanninen und einem unglaublichen, nicht enden wollenden Abgang.

Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem Willen zur absoluten Perfektion. Und: Wohl keine Top-Cuvée in Châteauneuf wurde aufwendiger produziert als dieser gigantische Wein.
Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt, das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen, selbst alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wieder findet“ (Jérôme), der Boden ist aufwendigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief.

Kleinste Parzellen wurden in 2001 auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Im Weingut wartete Jérôme und prüfte jede gelesene Traube nochmals selbst.
Und diese Perfektion setzte sich im Keller bis in die Flasche fort. Die Maischegärung wurde in 2001 in nochmals kleineren Gebinden, Parzelle für Parzelle, von Jérôme individuell von Hand gesteuert, er verzichtete dabei auf jegliche „Pigeage“ („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration“), die behutsame Reifung geschah, im Unterschied zu den Vorjahren, erstmals in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines“) bester Provenienz.

So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2001 nochmals eine Steigerung zu seinem grandiosen Vorgängerjahr und katapultiert das Weingut in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt.
Jérôme ereilt mittlerweile das schönste Kompliment, das er sich vorstellen kann: Im „Classement 2003“, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau.
Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit!


167101 Gourt de Mautens, CdR Villages, rouge 2001, in Subskription (bis 31. Januar 2003 danach 32,00 Euro) 29,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument!
Tiefdunkel steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch opulente, ausladende, ungemein komplexe Aromen und eine reife, hochkonzentrierte Frucht. Am Gaumen faszinieren wiederum die hohe Konzentration, die Komplexität und die exzellente Reife des Lesegutes.
Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine Fülle und Dichte in Verbindung mit einer phantastischen burgundischen Eleganz und Finesse, die Erinnerungen weckt an die großen, legendären Jahrgänge von Rayas, dies ist schlicht der Inbegriff eines großen Grenache-Weines.
Perfekt integrierte Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahren zu gewährleisten. Die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine ist schlicht sensationell.
Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide“ RVF) wird sich über 15 bis 20 Jahre großartig entwickeln. Zu Genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2005 bis mindestens 2020.

Angesichts der einzigartigen Qualität dieses Weltklasseweines, den ich bei meiner letzten Verkostung auf der Domaine Ende Oktober mit 96 bis 100 Punkten bewertet habe, davon überzeugt, dass dieser Wein in Zukunft die Idealnote verdienen wird, ist sein Preis, verglichen mit den besten und höchstbewerteten Weinen aus Châteauneuf-du-Pape (und nur in dieser höchsten Qualitätsliga findet dieser Riese von Wein noch adäquate Konkurrenz), phänomenal günstig.
Ein wesentlicher Grund hierfür liegt sicherlich darin, dass Jérôme sich bisher standhaft geweigert hat, trotz mehrfacher Anforderungen durch Parker, diesem seinen Wein zur Verkostung zuzuschicken, so dass keine spektakulären Bewertungen des „großen Gurus“ vorliegen, die diesen grandiosen Wein sofort zum Spekulationsobjekt ersten Ranges machen würden.

Sie, liebe Kunden, sind mir in den letzten Jahren schon bei vielen Empfehlungen von bis dato noch unbekannten Weingütern gefolgt und haben so erstklassige Weine zu extrem fairen Preisen erworben. Doch die Domaine Gourt de Mautens ist meine vielleicht bisher beste Empfehlung überhaupt! Entscheiden Sie sich bei Interesse schnell, Jérôme produziert leider nur eine geringe Menge von weniger als 30.000 Flaschen, und wir sind überzeugt: Dieser einzigartige Wein der südlichen Rhône wird trotz unserer relativ großen Zuteilung im Handumdrehen ausverkauft sein.
Die Auslieferung des Weines erfolgt voraussichtlich ab Mitte März 2003.

leider bereits ausverkauft!


1671101 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2001 Magnum, in Subskription, 59,00 Euro

leider bereits ausverkauft!


Die Qualitäten der Domaine Gourt de Mautens, das ist schlichtweg Genialität pur von der südlichen Rhône und eine unerhörte Provokation auf der qualitativen wie der preislichen Ebene für die großen, weltberühmten Renommiergewächse aus Châteauneuf-du-Pape! Und Jérôme selbst ist ein außergewöhnlich sympathischer Idealist, ein Charakterkopf par excellence, der unbeirrt auch in den kommenden Jahren seinen eigenen Weg gehen wird.
Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit!