Pfalz

Die Pfalz scheint vielen Besuchern ein Paradies. Traumhafte Landschaften und bei bestimmten Wetterlagen ein Lichtspiel, dass an die Toskana erinnert. Ungefähr1800 Stunden Sonnenschein im Jahr, rund 40 Sommertage von mindestens 25° C, in der Regel gut verteilte Niederschlagsmengen von 500 bis 700 Millimetern und eine vor allem durch den Pfälzer Wald vor Wind und Wetter geschützte Lage im Oberrheingraben. Zwischen Rhein und Haardt, zwischen Schweigen im Süden, wo die Grenze zum Elsass auch weinbaulich fließend ist und Bockenheim im Norden, wo der landschaftliche Übergang zu Rheinhessen kaum merklich ist, wachsen Pfirsich-, Mandel- und Zitronenbäume, Oleander, Kiwis, Feigen und vor allem Weinreben mit prallen goldenen oder tiefdunklen Trauben. Auch im Hinblick auf das Potential des Weinbaus bleibt die Pfalz ein Paradies mit Kreszenzen, deren Güte über jeden Zweifel erhaben ist: Die hier gewachsenen Rieslinge, Weißburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer, Muskateller, Rieslaner, Scheureben, Spätburgunder und manch andere Sorte, überwiegend trocken ausgebaut, erreichen im Idealfall absolutes Spitzenniveau, das sie dem besonderen Klima des Oberrheingrabens und der schier unendlichen Vielfalt der Böden verdanken, die jeder Rebe optimale Standortbedingungen bieten.

Denke ich an großen Pfälzer Wein, schießt mir stets ein Name in den Kopf: 1962 hatte Hans-Günther Schwarz als langjähriger Kellermeister des Weinguts Müller-Catoir bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts „einen völlig neuen Weinstiel kreiert, dem die geschmacksintensive Frucht und die harmonische Säure aus vollreifen und gesunden Trauben heilig war. Die Aromatik und Frische der Beere sollte sich förmlich eins zu eins und ohne kellertechnische Korrektur- oder Verschönerungsmaßnahmen im Wein wieder finden. Die weltweit verehrten Weine, die Schwarz bis zum Jahrgang 2001 für Müller-Catoir gefüllt hat, zeichneten sich durch brillante, explosive Frucht ebenso aus wie durch ihren unnachahmlich subtilen und präzisen Geschmack. Es waren die Prototypen des modernen Pfälzer Weins und da Schwarz zahlreiche junge Winzer ausgebildet hat, hat seine Arbeitsweise Schule gemacht und sein Stil ist bis heute lebendig geblieben, auch wie er verändert und neuen Bedürfnissen angepasst wurde.

Am eindruckvollsten hat Hansjörg Rebholz vom Weingut Ökonomierat Rebholz in Siebeldingen den Schwarz-Stil weiterentwickelt und praktisch nahtlos in das sich seit Mitte der 1990er-Jahre abzeichnende, im Großen Gewächs mündende Terroir-Konzept überführt, das mehr Wert auf Mineralität und Lagenausdruck legt als auf die Explosion verführerischer Fruchtaromen. Rebholz kombiniert beides; die klare, vollreife Fruchtaromatik und Säure sind bei ihm eine Art Trägerrakete des im Weinberg herausgearbeiteten, im Keller erhaltenen und durch keinerlei Korrekturmaßnahmen geschönten Terroir-Ausdrucks.” Stephan Reinhardt, kompetenter freier Journalist und einer der Autoren von Stuart Pigotts ebenso lesens- wie diskussionswertem neuen Standardwerk „Wein spricht deutsch” bringt die jüngere Pfälzer Weingeschichte zutreffend auf den Punkt. Wir freuen uns sehr, Ihnen, werte Kunden, mit den großartigen Pretiosen von Hansjörg Rebholz und von Friedrich Becker, dem „besten Spätburgunderwinzer Deutschlands (zum vierten Mal in Folge ist Beckers Pinot Noir Tafelwein der beste Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland”), so das dezidierte Urteil des Gault Millau, die Pfälzer Spitzenweine in unserem aktuellen Programm präsentieren zu können.

Kunden, die sich für diese Region interessieren, kauften unter anderem:

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


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