Beaujolais

Das Märchen vom hässlichen Entlein

Beaujolais
© shutterstock/Richard Semik

Liebe Kunden: Kennen Sie noch das Märchen „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen?

Wenn nicht, hätten Sie vielleicht Lust, es wieder einmal zu lesen. Wir möchten Sie gerne dazu einladen:

 

Es war einmal eine Entenmutter, die ihre Eier ausbrütete. Es waren derer sieben in ihrem Nest und die Entenmutter freute sich sehr auf ihren Nachwuchs. Eines Tages war es endlich soweit und aus den Eiern entschlüpften sechs putzmuntere Entlein. Sie waren alle wunderschön und mit einem gelben, zarten Federflaum versehen. Nur das siebte Ei lag noch immer unversehrt im Nest. Es war größer als die anderen Eier und so sehr die Entenmutter auch darüber nachdachte, konnte sie sich nicht erinnern, wann sie es eigentlich gelegt hatte? Gerade als sich die Entenmutter mal wieder mit diesen Gedanken beschäftigte, zerbarst das letzte Ei und heraus kam ein graues Entenküken. Die Tage vergingen dann wie im Flug. Die erst geborenen sechs Entenkinder wuchsen schnell heran und lernten viel. Nur das letzte und siebente Entlein bereitete Sorgen. Es war nicht nur unbeholfen und tollpatschig, sondern zudem auch noch sehr hässlich. Die Tiere auf dem Bauernhof verspotteten das graue Entlein und niemand wollte mit ihm spielen. Auch der Entenmutter bereitete es große Sorgen und traurig jammerte sie: „Alle meine Kinder sind so hübsch und klug, nur das letzte Entlein ist so hässlich geraten.“

Dem kleinen hässlichen Entlein war es natürlich nicht entgangen, dass es anders als seine Geschwister war und niemand auf dem Bauernhof etwas mit ihm zu tun haben wollte. Es fühlte sich einsam, traurig und alleine gelassen. Nachts weinte das kleine Entlein heimlich vor sich hin und fand keinen Schlaf. Die Wochen und Monate vergingen und seine Einsamkeit wurde ebenso größer wie das Gespött der anderen Tiere auf dem Bauernhof. Eines Morgens, das kleine Entlein hatte wieder einmal die ganze Nacht geweint, entschloss es sich, einfach davon zu laufen. Es konnte den Spott und die Häme der anderen nicht mehr ertragen.

Auf dem Bauernhof schliefen noch die Tiere und das kleine Entlein machte sich auf den Weg. Es dauerte nicht lange und es erreichte nach einiger Zeit einen kleinen Weiher, auf dem gerade stolz und erhaben zwei Schwäne schwammen. So sehr es sich das kleine Entlein auch gewünscht hatte, aber auch die beiden Schwäne wussten keine Antwort darauf, warum es so hässlich war? Traurig watschelte es weiter und befragte alle Tiere, ob sie schon jemals etwas von einem Entlein mit grauen Federn gehört hatten? Doch wo es auch fragte, alle Tiere des Waldes gaben dem Entlein die gleiche Antwort: „Nein, wir haben davon noch nie etwas gehört und noch nie ein Entlein gesehen, das hässlicher war als du!“

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© istockphoto.com/fotogaby

Da kullerten dem kleinen Entenkind ein paar dicke Tränen das Gesicht herunter und traurig schluchzend ging es weiter, bis es schließlich das kleine Häuschen einer alten Bäuerin erreichte. Diese hielt das kleine Entlein für eine Gans und sperrte es in einen Käfig, um leckere Gänseeier zu bekommen. Doch das kleine Entlein legte keine Eier. Die anderen Tiere warnten das Entlein, dass es als Gänsebraten enden würde, wenn es nicht bald Eier lege. So ergriff das Entlein eines Nachts, als die Bäuerin vergessen hatte, den Käfig zu schließen, die Flucht. Es erreichte einen wunderschönen See, an dessen Rand es sich im Schilf versteckte. Hier fühlte es sich sicher und fand Nahrung, so dass es sein Versteck nicht mehr verließ. Nach einiger Zeit jedoch brach der Winter ins Land und die stolzen weißen Schwäne waren schon längst majestätisch über dem Kopf des kleinen Entleins hinweg Richtung Süden geflogen. Mit ihren gelben Schnäbeln und den langen schmalen Hälsen sahen sie wunderschön aus und das kleine Entlein seufzte traurig: „Einmal, nur ein einziges mal möchte ich auch so schön sein! Dann haben mich bestimmt auch all die anderen Tiere einmal richtig lieb!“ Während das kleine Entlein noch oft an die stolzen Vögel denken musste, vergingen die Tage und die Nahrung im Schilf wurde immer weniger. Traurig, einsam und hungrig verließ das kleine Entlein sein Versteck, um nach Nahrung zu suchen.

Gott sei Dank fand ein gütiger Bauer das schwache Tier und brachte es zu seinen Kindern, die es aufpäppelten und so über den Winter brachten. Gut gepflegt, gefüttert und in der Wärme des Bauernhof konnte das Entlein den Winter überleben. Im Frühling war das Entlein bereits so groß geworden, dass der Bauer es wieder zurück ins Schilfdickicht brachte. Glücklich und zufrieden sprang es voller Freude ins Wasser und breitete seine Flügel aus. Es genoss die warmen Frühlingsstrahlen der Sonne und steckte voller Übermut seinen Kopf in das klare Wasser des Sees. Als es den Kopf wieder hoch hob und auf das Wasser blickte, hielt es erstaunt inne: „Bin ich das wirklich? Warum habe ich mich so verändert?“ Denn was das ehemals kleine, hässliche Entlein jetzt sah, war das Spiegelbild von sich selbst. Das Spiegelbild eines stolzen und wunderschönen Schwans! Es dauerte auch nicht lange und auch die Schwäne aus dem Süden kehrten an ihren geliebten See zurück. Schüchtern und immer noch etwas ängstlich näherte sich das kleine Entlein den Schwänen und als diese das kleine Entlein bemerkten, nahmen sie es in ihrer Mitte auf und sprachen: „Wir sind Schwäne und du bist einer von uns! Wo hast du nur in all der Zeit gesteckt?“ Mit großen erstaunten aber glücklichen Augen blickte der junge Schwan zu seine neuen Kameraden und murmelte: „Das ist eine lange und aufregende Geschichte!“

Von diesem Tage an schwamm der junge Schwan mit all den anderen Schwänen auf dem See und war sehr glücklich und auch die Kinder die ihn im Winter so liebevoll gepflegt hatten standen eines Tages plötzlich am See und riefen voller Freude: „Schaut nur, schaut nur! Dort ist unser kleiner Schwan! Seht nur wie schön er geworden ist! Er ist wirklich der schönste von allen!“

 

Liebe Kunden: Ein anrührendes Märchen. Aber beileibe nicht nur ein Märchen! Immer wieder schreibt auch das Leben solch zunächst traurige Geschichten und bisweilen gibt es auch in der Realität ein zu Tränen rührendes Happy-end. So auch in unserer vielfältigen Weinwelt. Beispiele gefällig: Die heute weltweit gesuchten Weine der südlichen Rhône wurden noch vor 2 Jahrzehnten mit den Worten abqualifiziert: „Côtes du Rhône? Kotz’ in die Rhône“. Und die Region, aus der heute die begehrtesten Rieslinge der Welt stammen, ist die Heimat von Julia und Klaus-Peter Keller. Völlig unvorstellbar, dass vor etwa 2 Jahrzehnten noch der bitterböse Spruch umherging: „Wer Rheinhessen trinkt, trinkt auch ARAL!“ Die Liebfrauenmich hatte eine ganze Region desavouiert.

Und fällt das Wort Beaujolais, haben jahrzehntelang wahre Weinliebhaber in der ganzen Welt entsetzt abgewunken. Tief sitzende Enttäuschungen sowie der ramponierte Ruf der ganzen Region „dank“ der unsäglichen Primeur-Plörre hatten einer einstmals blühenden Weinlandschaft den Garaus gemacht. Doch in den letzten Jahren entdecken immer mehr Weinkenner und Weinjournalisten, welche Schätze in der Region um Lyon verborgen liegen. Vergleichsproben mit spektakulären Ergebnissen erschüttern lange gehegte (Vor-) Urteile: Aus dem Jahrhundertjahrgang 1928 beispielsweise übertreffen legendäre Beaujolais mit einer kaum fassbaren Frische größte Burgunderweine. Und schon in dieser Zeit besaßen renommierte Domainen des Burgund im Beaujolais beste Lagen. Und heute hat geradezu ein Run betuchter Burgundgüter eingesetzt, sich in die besten Lagen des Beaujolais einzukaufen. Denn Sie wissen: Hier findet gerade die nachhaltigste Entwicklung seit Beginn des 21. Jahrhunderts statt. Weinbeseelte Wingertsmenschen, große Terroirs, ganz alte Reben: Halb Burgund ist mittlerweile vom Beaujolais-Virus angesteckt. Die begeisternden Tropfen, die seit einigen Jahren in dieser traumhaft schönen Region mit ihrem schier unerschöpflichen Potential vinifiziert werden und die in ihrer absoluten Spitze ebenbürtige Konkurrenten sind der höchst bewerteten Prestigeweine der Welt, lassen unsere Herz vor Freude jauchzen. Und Sie werte Kunden, folgen uns seit drei Jahren in diese verwunschenen Welt: Ihre Nachfrage nach unseren betörenden Pretiosen aus dem Beaujolais übertrifft mittlerweile unsere kühnsten Erwartungen. Das ausgestoßene hässliche Entlein hat zu seiner wahren Schönheit (zurück)gefunden!

Im großen Parker- und VINUM-Test.

Beaujolais
Eine 300 Jahre alte Windmühle ist eines der Wahrzeichen für das verträumte Beaujolais
© Keith Lewis

Das Ergebnis:

Parker degustiert in seiner brandaktuellen Ausgabe 207 des wine advocate 271 Weine der großen Jahrgänge 2010 und 2011 im Beaujolais. Die ersten 6 Plätze belegen die grandiosen Spitzenweine der Winzer von Pinard de Picard. Mit Weltklassebewertungen. Übrigens: Alle sechs Weine gibt es in Deutschland exclusiv bei uns!

Auch VINUM testet in seiner Juni-Ausgabe 2013 die besten Beaujolais. 54 tolle Weine aus den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011. Das Resultat: Vier Siegerweine thronen mit einer Weltklasse-Bewertung auf dem Podest - alle in Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard erhältlich! Und dann folgen weitere 11 hervorragende Weine mit mindestens 16/20 Punkten (eine für die wohltuend zurückhaltend punktende VINUM-Redaktion tolle Bewertung), davon wiederum sechs Gewächse exclusiv bei Pinard de Picard!
Und DER PREISHIT der VINUM-Verkostung ist unser „Morgon Côtes du Py” von unserer Zaubermaus Jean-Marc Burgaud! Wir präsentieren heute den frisch gefüllten großartigen 2012er!

Auch die weltweit wohl einflussreichste und renommierteste Weinjournalistin, Jancis Robinson, hat in der Financial Times einen enthusiastischen Bericht über die neue Generation großartiger Beaujolais-Weine geschrieben. Ihr Urteil: „Great-value beaujolais – Some of the wine world’s great bargains.”

Fällt das Wort Beaujolais, winken Sie, werte Kunden, immer noch entsetzt ab? Wir können Sie gut verstehen. Jahrzehnte lang ist auch kein Tropfen über meine Zunge geflossen. Zu tief sitzend die Enttäuschungen aus frühester Jugend. Zu ramponiert der Ruf der Region „dank” der unsäglichen Primeur-Plörre. Doch gute Freunde haben mich in den letzten Jahren an die Hand genommen und mir Weine aus dem Beaujolais vorgestellt, die mein Herz vor Freude jauchzen ließen. Eleganz und Frische statt Holzorgien oder dünne Weinchen ohne Extrakt, aber mit viel Alkoholgefühl. Und jetzt sind auch die besten Journalisten der Welt, die Spürnasen, die auch Trends setzen können, in dieses neu entstehende Weinparadies aufgebrochen und schreiben ihre Gaumenfreuden, die sie zu fast unfassbar günstigen Preisen entstehen können, in die Welt hinaus. Hören wir Ihnen doch vielleicht einfach mal zu, was sie uns zu sagen haben!

Desjourneys
Sanft gewellte Hügel bestimmen das Landschaftsbild des traumhaft schönen Beaujolais

So feiert Chefredakteur Stephan Reinhardt in der Juni-Ausgabe von VINUM „Les Crus du Beaujolais: Grosse, feine Gamay” die Wiederauferstehung einer am Boden zerstörten Region! Wir zitieren mit großer Freude aus seiner fundierten Reportage, die wirklich im Heft in Gänze weiter zu lesen lohnt:

„Wer Beaujolais hört, denkt an Primeur und wendet sich ab. Der Primeur ist die Liebfrauenmilch des Beaujolais: Anfang vom Ende, aber auch Urgrund des Neuanfangs. Im Beaujolais beginnt er bei jenen Erzeugern, die das Potenzial der Region heben: alte Reben in steilen Granitlagen, die feinfruchtig-elegante Weine zu fairen Preisen liefern.

Burgund ist, was die Preise die Premiers und Grands Crus angeht, längst abgedreht, und doch trinken wir alle so schrecklich gerne Pinot Noir.
Und sprechen doch immer nur von Burgund. Ganz schön doof irgendwie. Klüger hingegen wäre es, eine andere Ersatzdroge auszuprobieren. Denn um was geht es uns, wenn wir von feinen Burgundern sprechen? Um Finesse, Frische und Eleganz, um Transparenz und Trinkbarkeit, um Verführung, Sinnlichkeit und Verführbarkeit. Um Gaumenerotik. Doch vor allem geht es uns um den Preis (denn sonst könnten wir ja auch Chambertin und la Tâche trinken). Daher empfehlen wir unseren Leserinnen und Lesern dringend, ins Beaujolais zu schauen (oder zu reisen), auch wenn das zunächst einmal wie ein Festplattenfehler klingt (Stichwort: Primeur). Doch zum einen ist die hügelige und ursprünglichsten Frankreichs. Und zum anderen werden hier aus der Gamay-Traube Rotweine erzeugt, die von einer sensationellen Süffigkeit und frischen Fruchtigkeit sein können, die einem mal wieder so richtig Lust aufs Weintrinken machen.

Und die Weinpreise? Sind oft Spottpreise.

Beaujolais
Beaujolais steht vielerorts für Lebensfreude pur:
köstliche Weine, deftiges Essen!
© Patrick Forget / LOOK-foto

Diese Entwicklung kommt wie gerufen, um sich in die sich erneuernde Welt des Beaujolais einzutrinken. Hier findet man verführerisch duftende Crus, die feinfruchtige Kirsch- und Walbeerenaromen mit floralen Noten (Veilchen und Rosen, zuweilen auch Süssholz) und zarter Würze vereinen, die am Gaumen seidig, elegant und frisch sind, von reifen Tanninen gestützt und nachhaltigem Abgang begleitet werden. Neben diesen feingliedrigen Weinen gibt es eine kleine Anzahl von höchst individuellen Spitzenweinen, die von einer für das Beaujolais ungeahnten Fülle, Dichte und Komplexität sind. Und die Erneuerung hat gerade erst begonnen.”

Wie recht Stephan Reinhard und VINUM doch haben! Beaujolais heute: Das ist ein Glücksfall für kundige Weinkenner, die einen in seiner Stilistik auf der ganzen Welt einzigartigen Tropfen genießen können, aus einer einzigen Rebsorte, dem Gamay hergestellt, der auf sanft gewellten Schiefer- oder Granithängen (bisweilen mit etwas Kalkstein vermischt) im nördlichen Teil des berühmt-berüchtigten Anbaugebietes ungemein süffige, alkoholschwache Leckerli für den täglichen Genuss wie auch absolute Weltklasseweine (in ihrer Stilistik wegen ihrer Finesse und ihrer betörenden Frucht an große Burgunder erinnernd, aber wegen ihrer Aromatik auch Assoziationen an Baroli und geniale Côte Rôtie klassischen Stils evozierend) gebieren kann. Und das zu, im internationalen Kontext betrachtet, absoluten Spottpreisen. „In Bestform bildet der bereits jung zu genießende Beaujolais das große Vorbild für alle Bemühungen in der ganzen Welt, rote Erfrischung in Flaschen zu füllen. Der Wein ist außerordentlich charmant und zugänglich, hat ein saftiges Aroma, das in Verbindung mit der Aussicht auf feine Säure den Appetit schon anregt, ehe noch der erste Schluck auf die Zunge gekommen ist. Damit präsentiert sich ein Beaujolais als das krasse Gegenteil der intensiven, fassgereiften Roten, die derzeit in Mode sind. Und ein seriöser alter Beaujolais Cru schmeckt sehr ähnlich wie ein roter Burgunder”, jedoch zu einem Bruchteil des Preises seiner nördlichen Prestige-Nachbarn, schwärmt völlig zu recht auch JANCIS ROBINSON, eine der weltweit renommiertesten Weinexpertinnen.

Lust bekommen auf ein Glas traumhaft schönen Rotweins, der auch im Sommer Trinkvergnügen pur bereitet? Dann tauchen Sie doch mit uns ein in magische Weinwelten. Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Gamay, der, auf erstklassigem Terroir wachsend und in den Händen begnadeter Winzerpersönlichkeiten vinifiziert, zu den größten roten Rebsorten der Welt gehört! Charaktervolle Terroirweine zu absoluten Understatement-Preisen!

Kunden, die sich für diese Region interessieren, kauften unter anderem:

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


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