Aus der Region Pfalz:
In Europas Traumjahrgang 2009 vinifiziert Hansjörg Rebholz die größten Weine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn: Weltklassegewächse aus zertifiziertem biologischen Anbau, „völlig losgelöst” von bisherigen Qualitätsdimensionen und zu provokant günstigen Preisen, die im internationalen Kontext gesehen geradezu als Schnäppchen gewertet werden müssen!
Die Pfalz scheint vielen Besuchern ein wahres Paradies. Traumhafte Landschaften und ein magisches Lichtspiel bei strahlendem Sonnenschein, das an die zauberhafte Toskana erinnert. Vom Südrand Rheinhessens (bei Worms) bis ins Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass sanft die Pfalz berührt, zwischen Schweigen im Süden, wo die Grenze zu Frankreich auch weinbaulich fließend und Bockenheim im Norden, wo der landschaftliche Übergang zu Rheinhessen kaum merklich ist, wachsen Pfirsich-, Mandel- und Zitronen bäume, Oleander, Kiwis, Feigen und vor allem Weinreben mit prallen goldenen oder tiefdunklen Trauben. Auch im Hinblick auf das Potential des Weinbaus bleibt die Pfalz ein Paradies mit Kreszenzen, deren Güte über jeden Zweifel erhaben ist: Die hier gewachsenen Rieslinge, Weißburgunder, Chardonnays, Gewürztraminer, Muskateller, Rieslaner, Scheureben und Spätburgunder erreichen im Idealfall absolutes Welt-Spitzenniveau, das sie dem besonderen Klima des Oberrheingrabens und der schier unendlichen Vielfalt der Böden verdanken, die jeder Rebe optimale Standortbedingungen bieten.
Und denke ich an großen Pfälzer Wein, schießt mir stets ein Name in den Kopf: Seit 1962 hatte Hans-Günther Schwarz als langjähriger Kellermeister des Weinguts Müller-Catoir „einen völlig neuen Weinstil kreiert, dem die geschmacksintensive Frucht und die harmonische Säure aus vollreifen und gesunden Trauben heilig war. Die Aromatik und Frische der Beere sollte sich förmlich eins zu eins und ohne kellertechnische Korrektur- oder Verschönerungsmaßnahmen im Wein wiederfinden. Die weltweit verehrten Weine, die Schwarz bis zum Jahrgang 2001 gefüllt hat, zeichneten sich durch brillante, explosive Frucht ebenso aus wie durch ihren unnachahmlich subtilen und präzisen Geschmack (und ihre Strahlkraft). Es waren die Prototypen des modernen Pfälzer Weins und da Schwarz zahlreiche junge Winzer ausgebildet hat, machte seine Arbeitsweise Schule und sein Stil ist bis heute lebendig geblieben, auch wenn er modifiziert und neuen Bedürfnissen angepasst wurde.

Am eindruckvollsten von allen hat Hansjörg Rebholz vom Weingut Ökonomierat Rebholz in Siebeldingen den Schwarz-Stil weiterentwickelt und nahtlos in das sich seit Mitte der 1990er-Jahre abzeichnende, im Großen Gewächs mündende Terroir-Konzept überführt, das mehr Wert auf Mineralität und Lagenausdruck legt als auf die Explosion verführerischer Fruchtaromen. Rebholz kombiniert beides; die klare, vollreife Fruchtaromatik und Säure sind bei ihm eine Art Trägerrakete des im Weinberg herausgearbeiteten, im Keller erhaltenen und durch keinerlei Korrekturmaßnahmen geschönten Terroir-Ausdrucks.” Stephan Reinhardt, kompetenter Journalist (Chefredakteur WEINWISSER) und einer der Autoren von Stuart Pigotts ebenso lesens- wie diskussionswertem neuen Standardwerk „Wein spricht deutsch”, bringt die jüngere Pfälzer Weingeschichte zutreffend auf den Punkt.
Denn in der Tat vinifiziert in Siebeldingen in der Südpfalz – auf steilen Hanglagen und sanften Hügeln – einer der visionärsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands aus Reben besten genetischen Materials traumhafte Weiß- und Rotweine aus zertifiziertem biologischen Anbau, die seit Jahren zur absoluten Weltspitze zählen. Hansjörg Rebholz, der intellektuelle Vordenker seiner Region, und seine ebenso sympathische wie attraktive Frau Birgit leiten ein traditionsreiches Weingut, „das in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität zählt. Der überaus engagierte Winzer bereits des Jahres 2002 setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte. Gibt man Ihnen genügend Zeit, so wächst das Trinkvergnügen viele Jahre lang”, schwärmt daher auch der Gault Millau.

Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz mit seiner Frau Birgit
Wie wahr! Hansjörg Rebholz ist zwar ein sympathischer, aber auch ein unbeirrbarer Charakterkopf – Er macht daher kompromisslos keine vordergründigen Journalisten- und Punkteweine, die in frühesten Jungweinverkostungen brillieren sollen; er vinifiziert stattdessen, unverwechselbare Naturweine, die sich mit Zeit auf der Flasche grandios entwickeln. „Der Meisterschüler der Pfalz, der erste Lehrling, den der legendäre Hans-Günter Schwarz ausbildete, baut seine Weine derart konsequent trocken und ohne jegliche Manipulation aus, dass sie schon im jugendlichen Stadium beachtliches Potenzial zeigen, doch immer etwas Reife und Entwicklung brauchen, um ihre ganze Größe zu offenbaren” urteilt daher gleich kenntnisreich wie euphorisch der WEINGOURMET.
Doch lassen wir Hansjörg Rebholz, vom Naturell her eher introvertiert, besonnen und nachdenklich, der aber zum ungemein engagierten Diskussionsteilnehmer wird, wenn es um seine Naturweine, allesamt ureigene „Persönlichkeiten mit Seele”, geht, seine so sympathische Philosophie der Weinbereitung selbst erklären: „Veränderungen in Weinanbau und Kellertechnik hat es seit meiner Verantwortung für unser Weingut nur gegeben, wenn sie der Philosophie des Hauses nicht widersprachen und wenn sie eindeutige Verbesserungen der Weinqualität ermöglichten. Die Ideen meines Großvaters und Vaters sind so gut, dass man sie nicht verändern sollte – auch wenn wir sie immer wieder hinterfragen und im Lichte technischer Fortschritte neu interpretieren müssen. Als mein Großvater, Ökonomierat Eduard Rebholz, (Diesem legendären Pionier der kompromisslos trockenen Qualitätsweine in der Südpfalz, zu Zeiten, als dort noch alle Welt denaturierte, austauschbare, künstlich gesüßte Weine produzierte und schon der Firmenname ‚Naturweingut Rebholz’ eine provokative Kampfansage darstellte, wurde der Titel „Ökonomierat” wegen seiner Verdienste um den Weinbau des Landes ehrenhalber verliehen) sich nach dem Krieg entschloss, den väterlichen Weinbau zu übernehmen, war er schon fast 60 Jahre alt. Er hatte dabei unbeirrbar ein Ziel vor Augen: die jeweilige Individualität eines Weines, die im Terroir begründet liegt, herauszuarbeiten. Was er als „Naturweine” bezeichnete, war schon damals viel mehr als der bis heute bei uns übliche vollständige Verzicht auf Anreicherung (Chaptalisierung und Konzentrierung) und ‚künstliche Süßung’ der Weine. Seine Idee baute auf der liebevollen Pflege der Reben im Weinberg und einer extrem selektiven und riskant späten Lese physiologisch auf den Punkt gereifter Trauben auf. Denn nach dem Vegetationsabschluss der Rebe werden alle Inhaltsstoffe (Mineralstoffe), welche die Rebe dann nicht mehr zum Funktionieren des Saftstroms braucht, eingelagert. Diese Vollreife von Trauben lässt sich eben nicht nur in Öchsle messen, wie man im Weingesetz von 1971 irrig meinte (und dies war einer der großen Fehler so manchen Winzers in 2008 und in 2009, die zu früh ernteten, als der Zuckergehalt der Träubchen bereits hoch, die physiologische Reife aber noch nicht erreicht war!), sie ist auch analytisch nicht zu definieren. Aber der völlig verschiedene Geschmack von Weinen aus dem gleichen Weinberg, die jeweils zu einem früheren und späteren Zeitpunkt gelesen sind, zeigt diese Unterschiede deutlich auf. Die Art, wie die Säure in die später gelesenen Weine eingebunden ist sowie deren deutlich größere Komplexität und Langlebigkeit lassen uns Jahr um Jahr dieses große Leserisiko wieder eingehen, um die Weine in ihrer einzigartigen Individualität zu belassen und konsequent auf lange Lebensdauer anzulegen.”

„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was seinen Wein ausmacht.”
(Stuart Pigott)
Und in der Tat: So faszinierend Rebholz’ höchst individuelle rote und weiße Prädikatsweine schon in der Jugend munden, so profitieren sie tatsächlich enorm von einer gewissen Zeit der Flaschenreife, bis sie ihr komplexes Geruchs- und Geschmacksprofil optimal entfalten und eine ihnen eigene Dimension von Finesse und Schliff entwickeln, die des geliebten Großvaters Weine noch nicht enthielten, die vielmehr die Folge der subtilen Weiterentwicklungen in Keller und Weinberg sind, die Hansjörg im Laufe der Jahre kreiert hat. Und daher gehören seine Pretiosen zu den größten Weinunikaten der Welt, von originärem Charakter (wie die Persönlichkeit, die sie geschaffen hat!), singulärer Ursprünglichkeit und infolge ihrer so unterschiedlichen Böden mit einem Terroir-Charakter versehen, der Maßstab und Vorbild gleichermaßen wird für die gesamte deutsche Weinkultur – meilenweit von so vielen durchaus leckeren, aber letztendlich belanglosen Pfälzer ‚Schmusekätzchen’ entfernt, die heute in Mode sind. Der Ausbau im Keller verläuft unter optimalen Bedingungen so schonend wie möglich, die Neuanschaffung einer Vielzahl (auch kleinster) Edelstahlbehälter für einen extrem differenzierten Ausbau der einzelnen Parzellen hat nochmals einen qualitativen Schub gegeben. Und so sind diese genialen Naturprodukte aus zerifiziertem biologischen Anbau Referenzweine der Pfalz, welche die Sinfonie ihrer großen Terroirs unter dem einfühlsamen Dirigat von Hansjörg Rebholz in einer glockenklaren, mineralischen, zutiefst emotional berührenden Melodie erklingen lassen. Kategorie persönliche Lieblingstropfen, die „in jedem Jahrgang seit 1998 zu den feinsten und allerbesten gehören, die in Deutschland erzeugt wurden und die unsere Hochachtung verdienen” (Gault Millau) und sich somit ihren Platz im Olymp der weltbesten Weine erobert haben!
Gut gebrüllt, G.M.. Denn Hansjörg Rebholz schafft es jahraus, jahrein, eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine” zu vinifizieren, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften. Diese große, intellektuelle Winzerpersönlichkeit mit Visionen, in deren wachem Geist die Ideen des Großvaters lebendig bleiben und behutsam weiter entwickelt werden, hat beseelte, höchst authentische, visionäre Weinindividualisten geschaffen: Seine originären, unverfälschten Charakterweine stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz.

Werte Kunden: Es gibt nur ganz wenige Winzer auf der Welt, die mit einer derart charismatischen Begeisterung für den Wein beseelt sind wie Hansjörg Rebholz. Nichts an ihm ist gekünstelt, alles authentisch. Hansjörg Rebholz kann stundenlang leidenschaftlich erzählen: Wie sich die aus jeder einzelnen Lage geborene, jeweils einzigartige Charakteristik seiner großen NATURWEINE mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gestylten Industrieweinen unterscheidet. Oder warum es ein Kardinalsfehler war, in 2009 entweder zu früh zu ernten („Die kerngesunden Träubchen brauchten die kühlen Nächte der zweiten Oktoberhälfte und die wärmende Sonne strahlend schöner Spätherbsttage. Hier erst bündelten sich die Aromen, hier erst entstand wahrhaft großer Stoff“) oder die Weine nicht restlos durchgären zu lassen und somit läppische, süßlich schmeckende Rieslinge oder Weißburgunder zu vinifizieren. Und das war gar nicht gut so. Genau so wenig wie die befremdliche Entwicklung, dass in den letzten Jahren die Angaben Kabinett oder Spätlesen auf den Etiketten bei vielen Weinen selbst renommierter Winzer nur noch der Preisfindung dienten, aber nicht mehr den Typus eines Weines beschrieben haben. Ein grundehrlicher Charakterkopf wie Hansjörg kann da fuchsteufelswild werden. Und handelt geradlinig und konsequent. Schreibt die Bezeichnungen Kabinett und Spätlese nur noch klitzeklein aufs Rückenetikett und bezeichnet seine Lagen unterhalb der Großen Gewächse mit „S” für „Selektion Rebholz” (was Spätlesequalitäten entspricht)und „L” für leicht, was stets bedeutet, unter 12,5 Volumenprozent Alkohol – und das bei grandioser Geschmacksintensität! Hansjörgs Heimatweine beziehen ihre Aromen aus ihrem grandiosen Terroir und sind nicht angewiesen auf Alkohol als vordergründigem Geschmacksträger, was sein phantastischer Jahrgang 2009 idealtypisch demonstriert! Für meinen Geschmack hat der Magier Hansjörg Rebholz heuer eine absolute Weltklassekollektion vinifiziert, so dass Sie sich, liebe Kunden, diese einzigartigen Rieslinge und Burgundersorten mit ihrem feinen mineralischen Duft und ihrem komplexen Aromenreichtum auf keinen Fall entgehen lassen dürfen.
Übrigens: Trotz der Wertigkeit seiner Produkte hat Rebholz die Preise seiner Weine seit Jahren weitestgehend stabil gehalten, eine fast altruistisch anmutende, beispielhafte Einstellung. Daher sind die großartigen Gewächse eines der größten Winzer Deutschlands und damit der Welt, gesehen im internationalen Kontext, noch immer gnadenlos unterbezahlt und daher für Sie, liebe Kunden, man muss es so deutlich sagen, zu absoluten Schnäppchenpreisen zu erwerben.
Werner Schönleber wie Hansjörg Rebholz beweisen: Die wahren Genusstempel des europaweiten Jahrhundertjahrgangs 2009 stehen in Deutschland! Weltklasse zu einem Bruchteil der Preise des Bordelais. Wie daeinst die Sirenen ertönt ihr magischer Ruf. Sie umschiffen souverän alle gefährlichen geschmacklichen Klippen des Jahrgangs wie zu früh gelesene und süßlich breite Weine – Es sind wahrhaft strahlende Diamanten mit dem Potential zur größten Legende in ihrer jeweiligen Weingutsgeschichte! Hansjörgs unkopierbare Naturweine sind dabei der stilistische Gegenpol aller vordergründigen Pfälzer Schmusekätzchen, sind sie doch in 2009, quer durch alle Rebsorten, dramatisch mineralisch, ungemein komplex und präzise und besitzen eine fabelhaft reife Säure! Und bei aller Kraft und inneren Tiefe sind diese Referenzweine der Pfalz mit einer schwebenden Transparenz und „Leichtigkeit” versehen, welche die Weine geradezu über die Zunge tänzeln lassen. Diese fabelhaften Pretiosen mit ihrer traumhaften, trinkanimierenden Saftigkeit und salzigen Mineralität sind (nicht nur) für meinen Geschmack die Krönung in einer an glanzvollen Höhepunkten so überaus reichen Weingutsgeschichte, mehr als nur einen Wimpernschlag selbst den phänomenalen 07/08ern überlegen! Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!
