Weingut Josef Leitz - Rüdesheim, Rheingau

Stuart Pigott: „Das ist wahrer Rheingau-Adel!”

Josi Leitz „Winzer des Jahres” im Gault Millau 2011

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007”, urteilt begeistert:
„Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs vinifiziert!
Seine Weine sind stoffig und elegant, konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität.
Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!”

Johannes Leitz ist ein echter, ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), mit blitzenden Augen und wachem Intellekt und mit großen gegerbten Händen, die zupacken können und augenscheinlich demonstrieren, dass seine großartigen Rieslinge in harter handwerklicher Arbeit in den steilen Wingerten entstehen. Unverblümt nennt er immer noch bestehende Missstände in seiner Heimat beim Namen, eine Einstellung, die ihm nicht nur Freunde gemacht hat. Bei seinen engagierten Ausführungen muss ich unwillkürlich daran denken, dass man Mitleid umsonst bekommt, sich Neid aber hart erarbeiten muss. Und Leitz hat in den letzen Jahren hart gearbeitet, sehr hart sogar, hat sich in den Schiefersteillagen abgerackert wie kaum ein zweiter, um ihnen ein Optimum an Qualität abzuringen: „Es gibt sicherlich niemanden im Rheingau, der die Weinberge mehr liebt als ich”, meint der Vollblutwinzer dazu. Der Lohn:

Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt, schwärmt begeistert in seiner wöchentlichen Kolumne in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”

 

Weingut Josef Leitz
Josi Leitz (rechts) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln hoch über dem Schlossberg

 

Gut gebrüllt, Löwe! Doch nicht nur Stuart Pigott bestätigt ausdrücklich die Weltklassequalitäten, die Josi Leitz Jahrgang für Jahrgang in größter Konstanz vinifiziert. „Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer (deutscher) Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der jungenhafte Rüdesheimer. Wir suchten vergeblich nach einem Betrieb, der es von den exzellenten trockenen Rieslingen über die feinfruchtigen Spätlesen bis hinauf zu den edelsüßen Rieslingen der Extraklasse mit dem leutseligen Rüdesheimer – eindeutig der Rheingauer Aufsteiger der letzten Jahre – aufnehmen kann. Wo sollen wir anfangen mit unseren Lobeshymnen und wo aufhören?”, urteilt daher auch euphorisch und ebenso zutreffend der Gault Millau. Denn bereits zu Beginn der 1990er Jahre, auf dem Höhepunkt der Qualitätskrise im Rheingau, zählte Johannes Leitz zu der Handvoll Produzenten, bei denen man die Weine blind kaufen konnte. Bei zahlreichen Wettbewerben setzten sich seine Rieslinge an die Spitze der Rheingauer Weine.

Was macht Johannes Leitz anders als die Konkurrenz? Mit einem gesunden Schuss Misstrauen gegen dogmatisches Lehrbuchwissen und eine übergroße Technikgläubigkeit ausgestattet fühlt sich Josi in seinen Steillagen dem Terroirgedanken verpflichtet. Augenscheinlich sprechen bereits seine Parzellen eine beredte Sprache, da zwischen den Rebzeilen eine wilde Flora grünt und blüht und Leitz sich für den Kordonschnitt entschieden hat, mit den vielen Metallstecken, mit denen er punktgenau die Rebarme in paralleler Linie zum Boden anheftet. Diese Methode hält er dem üblichen Bogrebenschnitt deutlich überlegen, da die durch den Schnitt bedingte geringere Anzahl der locker- und kleinbeerigen Trauben sich viel gleichmäßiger entwickelt und optimal ausreifen kann. Je kleiner die Beeren, desto besser das Verhältnis von Aroma- und anderen Inhaltsstoffen in der Schale zum Saft; und je luftiger die Beeren hängen, desto geringer die Gefahr, dass Fäulnis sich breitmacht oder Krankheiten ausbrechen. Herausgefunden hat Johannes das schon als 13-jähriger Junge, als er als Schulbub seiner Mutter half, das Weingut nach dem allzu frühen Tod des Vaters über Wasser zu halten, ein kleines Mosaiksteinchen, das seinen Charakter, seine Lebenseinstellung verdeutlicht. Leitz gibt sich nie mit dem Bestehenden zufrieden, er sucht, er forscht, er rebelliert, er geht unbeirrt seine eigenen Wege, er ist zäh und vor allem, er resigniert niemals. Er profitiert natürlich auch von seinen großartigen Steillagen mit ihrem einzigartigen Mikroklima, das für eine ganz spezielle Flora und Fauna verantwortlich ist und vom naturnahen Anbau, der auch seltenen Tieren eine ökologische Nische bietet. Zudem sind, wie bei allen großen Winzern der Welt, eine riskant späte Lese, ausschließlich von Hand, und extrem niedrige Erträge selbstverständlich, die Vergärung der trockenen Weine erfolgt spontan, der Ausbau im Keller im Holz und im Edelstahlbehälter so schonend und mit so wenigen Eingriffen wie nur irgend möglich. Als Leitz das Weingut als 22jähriger übernahm, zählte es gerade einmal 3 ha; doch soweit es die finanziellen Möglichkeiten zuließen, übernahm er in den folgenden Jahren erstklassige Wingerte, die Winzer aufgaben, die sich nicht weiter in den schwierigen Steillagen abrackern wollten.

 

Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein

 

Viele Weinliebhaber sehen in den phänomenalen Rheingauer Rieslingen von Johannes Leitz aus den (Schiefer-) Steillagen Weine in harmonischer Vollkommenheit, bei aller inneren Dichte und Konzentration dennoch vibrierend „leicht”, spritzig, ungemein elegant und finessenreich, traumhaft mineralisch, mit einer Ursprünglichkeit, die niemals durch eine noch so ausgefeilte Kellertechnik zu kopieren ist. Solche Weine tragen zweifellos die Handschrift ihres genialen Produzenten, dessen Mitarbeiter unter seiner peniblen Anleitung die Reben geradezu zwingen, nur jene geringe Anzahl an kerngesunden, hochreifen Trauben zu tragen, die derart grandiose Qualität ermöglichen. Doch es wäre auch unter den begnadeten Händen eines Winzermagiers wie Johannes Leitz nicht möglich, solch große Gewächse zu schaffen, ohne das einzigartige, gewaltige Terroir der Rüdesheimer Lagen, eine der besten Rieslinglagen Deutschlands, mit einem extrem frühen Blütebeginn und damit verbunden einer sehr langen Vegetationsdauer sowie den heftigen starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (ungemein wichtig für die Aromenbildung der Trauben) und ohne das wunderbare Geschenk der Natur für einen exzellenten Jahrgang.

Johannes Leitz, einer derjenigen Winzer, die, nach langem Suchen und Forschen, zu den „Wissenden” gehören, die in bester handwerklicher Weinbautradition dafür sorgen, dass durch harte selektive Arbeit im Weinberg der Grundstein für große Weine gelegt wird und die „dafür Sorge tragen, dass im Keller so wenig wie möglich mit dem Most geschieht, so dass die Aromen optimal gereifter Trauben und das Terroir des Wingert so unverfälscht wie nur irgend möglich in die Flasche gerettet werden können”. Johannes Leitz („seine Bescheidenheit und Leidenschaft für Qualität sind immer eine erfrischende Abwechslung neben der allgemeinen Selbstzufriedenheit und dem PR-Geschwätz, das sonst die Norm ist”, Stuart Pigott), unbeirrbar arbeitet er Jahrgang für Jahrgang daran – mittlerweile tatkräftig unterstützt vom dynamischen Marcus Pretzel und der ebenso sympathischen wie attraktiven Eva Fricke, einer diplomierten Weinbauingenieurin – die ultimative Vision großer Rheingauer Rieslinge zu verwirklichen, die ihr jeweiliges Terroir ideal widerspiegeln, was ihm mittlerweile mit schier unglaublicher Konstanz gelingt. Und nach dem von der Natur diktierten Ausflug in eine fülligere, opulente Stilistik in 2006, die vielen unseren Kunden übrigens auch ausgezeichnet gefallen hat, ist Josi in 2007 wieder zu knackig-mineralischen, rassigen Rieslingen zurückgekehrt, die DAS Signum seins Qualitätsstrebens sind und die seine Rieslingunikate strahlend hell als weltweit singuläre Giganten am Weinhimmel eines der mythischen Anbaugebiete Deutschlands leuchten lassen:

Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!

PS: Das angesehene norwegische „vinforum” hat brandaktuell eine Verkostung deutscher Spitzenrieslinge vorgenommen, mit einem sensationellen Ergebnis: Unser Freund Josi Leitz aus dem Rheingau belegt mit seinen traumhaften Weinen in 2007 die Plätze 1, 2, 4 und 7! Herzlichen Glückwunsch Josi für diesen großartigen Erfolg im vinforum-Tasting!

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