Aus der Region Rheinhessen:
Deutschlands dynamischste Weinanbauregion Rheinhessen ist die Heimat eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth. Gault Millau: „Die Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

... wunderbarer Essensbegleiter, nicht nur, aber natürlich auch zum Spargel.
Der Frühling kann kommen!
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VINUM wollte genau wissen: Rudolf Knoll, ein Urgestein des deutschen Weinjournalismus und intimer Kenner der Szene, testete die großen Weine Deutschlands. Das Fazit: „In Deutschland ist klar: Ein großer Wein wird aus Riesling-Trauben gekeltert. In den Kellern der Erzeuger gibt es nur mehr geringe Mengen der trockenen Kategorie, wenn überhaupt. Denn das, was international ohnehin bereits Alltag ist, gilt inzwischen auch für die trockenen Spitzenweine Deutschlands: Sie sind gesucht, und eher muss sich der Käufer um sie bemühen als der Winzer um die Käufer. Denn im internationalen Vergleich sind diese Trockenen immer noch Schnäppchen!”
Genau wie Rudolf Knoll sieht es auch Pinard de Picard!
Da wir gebeten wurden, als führender Versender großer deutscher Weine ausgewählte Spitzengewächse zur repräsentativen VINUM-Probe einzusenden, hatten wir einen qualitativen Überflieger und absoluten Geheimtipp aus dem Morstein angestellt. Wieso Geheimtipp aus dem Morstein? Nun, Florian Fauth, unsere Deutschland-Entdeckung 2008, gehört noch nicht dem VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) an und darf so seinen Fabel-Riesling aus dem legendären Westhofener Morstein nicht als Großes Gewächs verkaufen. Was dessen Bekanntheitsgrad natürlich einschränkt, da er auf den berühmten Großen-Gewächs-Proben (die VDP-Betrieben vorbehalten sind) nicht präsentiert werden kann. Und das, obwohl dieser Referenzriesling für feinste Frucht und abgrundtiefe Mineralität qualitativ die allermeisten Großen Gewächse Deutschlands locker hinter sich lässt! Daher schickten wir auch, zutiefst überzeugt von der singulären Klasse dieses Rieslings, Fauths Paradepferd ins VINUM-Rennen, neugierig, wie er sich denn im Umfeld der besten deutschen Weine schlagen würde. Das Resultat: Klaus-Peter Keller gewann, wie gewohnt, die Verkostung, im direkten Verfolgerfeld ihm hautnah auf den Fersen unser ebenso sympathischer wie „hochtalentierter” (VINUM) Florian Fauth mit seinem genialen Morstein, der im Übrigen derart unverschämt preis„wert” daherkommt, dass VINUM ihn zum „Top-Tipp des Monats” kürte!

Blick über die weltberühmten Westhofener Lagen
Hinter solch grandiosen Qualitäten aus Westhofen steckt, wie sollte es auch anders sein, ein kluger Kopf: Florian Fauth, ein absoluter Weinbesessener, voller Tatendrang und gerade mal 29 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren, die zu den größten Schnäppchen auf dem Planeten Wein zu zählen sind! Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, gelegen inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt der mehr als 1200 Jahre alte Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut!

Familie Fauth: Bescheiden, bodenständig, sympathisch und Weine der absoluten deutschen Spitzenklasse
Wer Florian Fauth kennt, spürt sofort, hier ist ein im positiven Wortsinne Weinverrückter am Werk. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als damals gerade mal 17-jähriger bereits intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er wusste schon immer eines ganz genau: Große Qualität entsteht stets im Weinberg. Und was besitzt er für exzellente Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, letztere eine begnadete Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen. Und Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie unser Edel-Talent mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet Florians sympathisches Credo. Und welch betörende Meisterstücke hat Fauth in 2010 kreiert: Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, die wunderbaren Weißweine einer der größten deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich – von den traumhaften Basisweinen bis hin zum von VINUM enthusiastisch gefeierten Morstein!
Und: Florian Fauth hat 2010 geschuftet wie ein Verrückter. Ab Ende August schwirrte er wie ein Derwisch in seinen Rebanlagen herum, schnitt die Blätter zurück, akribisch Rebstock für Rebstock, um jeden noch so kleinen Sonnenstrahl von seinen lockerbeerigen Träubchen (wenig Fruchtansatz wegen des kühlen Frühjahrs, damit die kleinste Ernte seit 30 Jahren) einfangen zu lassen und zog die Ernte bis zum 10. November hinaus. Ein Pokern auf des Messers Schneide, das selbst in der arrivierten deutschen Winzerelite kaum jemand gewagt hat! Florian hat extrem hart gearbeitet. Extrem viel riskiert. Und im schönen Spätherbst 2010 („Der trockenste Oktober seit Menschengedenken mit ganz kühlen Nächten: Ein Jahrgang, der aus der Kälte kam, denn hier erst haben die Trauben ein wahres Pfauenrad an Aromen einlagern können”, Florian”) alles gewonnen! Wahrlich: Eine Traumkollektion 2010!
