Aus der Region Nahe:
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird vom Gault Millau 2010 als „Winzer des Jahres” gefeiert!
Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (PdP 100 Punkte) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”.
VINUM urteilt brandaktuell in seiner Septemberausgabe 2009 nach einer Verkostung von 500 deutschen Weinbautetrieben:
„Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”.
Eichelmann 2010: Schäfer-Fröhlich 5 Sterne und damit Eingruppierung in die Elite der „Weltklasse-Betriebe”
Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau!
Eine extrem späte Lese bis zum 27.11. erbringt in 2008 spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern – Kategorie persönliche Lieblingsweine und unsere „Weißweinkollektion des Jahres”!

Großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen”, wie es Reinhard Löwenstein in seinem spannenden Plädoyer zum „Terroir” (erschienen im Kosmos Verlag) einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu unübertrefflichen Sternstunden des Jahrgangs 2008 zu zählen sind, wollen wir Ihnen nun berichten.

Die Ursache solch ekstatischen Genusses findet sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier lebt und arbeitet eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre junge Aufsteiger, der bereits 1995 die Verantwortung im Keller übernommen hat und „seither mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem neuen Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das zusammen die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise – doch noch nie zuvor war er so gut wie in 2008! Die „Weine werden einfach immer besser”, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2009”.
Warum?
Große Lagen nur können Weltklasseweine gebieren. Gleich vier der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der rührigen Familie. Und wenn auch ganz allgemein der deutsche Wein seit Mitte der 90er Jahre infolge der klimatischen Veränderungen dramatische qualitative Schübe erhielt und eine neue Winzerelite mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an die lange unterbrochene Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anknüpfen kann, braucht es zu großen Weinen doch stets die ganz besonderen Bedingungen in einem singulären Jahrgang. Tim, ein begnadeter Weinenthusiast, erklärt es selbst in seiner begeisternden, mitreißenden Art: „Infolge einer extrem sorgfältigen, naturnahen und aufwändigen Weinbergsarbeit (penible Selektion, optimale Laubarbeit) hatten wir im Herbst 2008 nur kerngesundes Lesegut am Stock hängen, ganz kleinbeerige Träubchen, die im Oktober und November mit der Sonne um die Wette strahlten und in den kühlen Nächten mit Temperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt traumhaft komplexe Aromen einlagern konnten. Infolge des perfekten Gesundheitszustandes – wir hatten überhaupt keinen Botrytisdruck – konnten wir eine extrem späte Lese einfahren.
Erst in der zweiten Novemberhälfte begannen wir mit der Ernte der Großen-Gewächs-Lagen, die wir am 27.11. abschlossen. (Meines Wissens nach hat kein anderer deutscher Winzer in 2008 derart spät geerntet, T.S.) Somit hatten wir ähnlich wie in 2007 einen extrem langen Vegetationsverlauf, allerdings mit noch kühleren Nächten infolge des fast schon beendeten Novembers. Da wir die Ernte bewusst erst einige Tage nach dem Blattfall abschlossen, bekamen alle Weine nochmals einen zusätzlichen mineralischen Kick, da die Rebstöcke zu diesem Zeitpunkt alle Mineralien im Stamm und in den Träubchen einlagern. Das Ergebnis solch spezieller Erntebedingungen sind außergewöhnlich präzise, zutiefst mineralische Weine, welche die Herkunft ihrer großen Steillagen auf schönste Weise widerspiegeln. 2008 ist bei uns daher ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse und kristallklar, aber auch mit einer enormen Dichte, Kraft und Tiefe und einer mineralischen Ader wie wohl noch nie zuvor”. Und nach kurzem Zögern fügt er ganz leise hinzu, so, als ob er gar ein wenig Angst davor hätte, dass seine Worte nur ja nicht überheblich klingen könnten: „Ja, 2008 halte ich somit bei uns – selbst gegenüber 2007 – für den noch besseren Jahrgang.”

Tim Fröhlich mit seiner Schwester Meike und seinen Eltern
In der Tat: Tim, ein qualitätsversessener, akribisch arbeitender, von großem Wein beseelter Charakterkopf, bringt die Gegebenheiten in 2008 präzise auf den Punkt! Mit der Konsequenz: An geschmacklicher Komplexität, mineralischer Fokussierung und innerer Balanciertheit sind seine Weine von keinem anderen Winzer zu übertreffen! Weil er die Natur als Partner und nicht als Gegner versteht, im Weinberg wie im Keller. Seine packenden, visionären Rieslinge sind wie ein Sprung in eine Gletscherspalte und sprudeln wie ein kristallklarer Gebirgsbach. Denn Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen sehr wohl eine grandiose Finesse, weniger aber eine Verspieltheit und schon gar nicht eine vordergründige, effekthaschende Frucht, setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit! Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend stets eine den Rieslingnovizen fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung, die sich Jahr für Jahr grandios weiter entwickeln und mit der Zeit den Gipfelpunkt dessen erreichen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!
Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße. Und da sie sich mit Luft so grandios entwickeln, öffne ich in ihrer Jugend, ähnlich wie bei den Pretiosen von Klaus-Peter Keller, bevorzugt einige Flaschen gleichzeitig, um sie über mehrere Abende hinweg degustieren und in ihrer schier unglaublichen Evolution wahrnehmen zu können, indem ich jeweils aus einer Flasche nur ein Gläschen entnehme! Facettenreich wie nur wenige andere große Weißweine auf der Welt, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe, reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entwickeln nach mehreren Jahren Flaschenreife eine einzigartige geschmackliche Ausprägung: „Born to be wild” – Hier rockt die Nahe, schoss es mir bei einer dramatisch schönen Jahrgangsvertikale durch den Kopf, die ich in diesem Frühjahr gemeinsam mit Tim genießen durfte und die eine Demonstration des grandiosen Entwicklungs- und Reifepotentials war, die den Riesling auf zumindest die gleiche Stufe hievt wie die prestigereichsten weißen Burgunder. Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!

Und Tim Fröhlich ist zweifellos einer der ehrgeizigsten, klügsten und mit am kompromisslosesten auf absolute Qualität setzenden Winzer, die ich in meinem Leben das Glück hatte kennenlernen zu dürfen. Zudem verfügt er über einen Schatz von legendär guten Nahe-Lagen, ohne die auch ein besessener Perfektionist keine wirklich großen Weine machen könnte. Am faszinierendsten ist daher bei all den spannenden Proben bei ihm stets der Vergleich der vier Großen Gewächse, die von höchst unterschiedlichen Lagen stammen und daher bei aller gemeinsamen Güte doch so unterschiedliche Geschmackvariationen aufweisen – Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar! Vier große, sehr unterschiedliche Charaktere, sinnenbetörende Wesen, die mich in mehreren Proben zutiefst berührt und begeistert haben. Es gibt nur stilistisch andersartige Große Gewächse in Deutschland, bessere wohl kaum. Denn „Tim Fröhlich spielt inzwischen in der deutschen Winzerliga im (absoluten) Spitzenfeld”, VINUM. Und dass auf derart hohem Niveau, dass er nach dem zweiten Platz in 2005 in VINUM (Ausgabe September 2009) mit dem begehrten Riesling-Erzeugerpreis geadelt wird: „Tim Fröhlich-Deutscher Riesling-Meister”, wie Rudolf Knoll, VINUMs ebenso legendäres wie sympathisches journalistisches Urgestein, begeistert urteilt. Und Pinard de Picard findet Schäfer-Fröhlichs 2008er Rieslinge so gigantisch gut, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, dass wir diese traumhaften Qualitäten, ex aequo mit den genialen Gewächsen von Klaus-Peter Keller, zu unserer Weißweinkollektion des Jahres 2008 ausrufen. Brillant bei den Einstiegsweinen, legendär bei den Großen Gewächsen, die absolutes Weltklasseniveau besitzen! Der Jahrgang 2008 ist bei Deutschlands Winzerelite (aber wahrlich nur hier, die Masse der Erzeuger hat viel zu früh gelesen und unreife Säurebomben geerntet) für die trockenen Rieslinge wohl der beste Jahrgang aller Zeiten, wegen ihrer singulären Mineralität, Frische und Präzision einen Wimpernschlag vorne selbst gegenüber den grandiosen, aber stilistisch andersartigen Jahrgangsvorgängern!

Werte Kunden: Sie sind mir in den letzten Jahren bei so vielen unserer Empfehlungen gefolgt (herzlichen Dank dafür) und konnten sich so rechtzeitig mit Weinen für ihren Keller eindecken, die dann später, nach den Veröffentlichungen von Fachjournalisten, im Handumdrehen ausverkauft waren. Ganz selten jedoch habe ich mit soviel Herzblut wie heute Ihnen eine Kollektion anempfehlen können, Rieslinge wie von einem anderen Stern. Derart große Weine sind wie geniale Musikkompositionen. Sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ungern weiter veräußere, da es mir schwer fällt, mich von ihnen zu trennen. So hoffe ich denn, dass die weltweit gesuchten Großen Gewächse von Tim Fröhlich in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden und stattdessen all diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseren Kleinods von der Nahe: Hier bekommen Sie fabelhafte Weine, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der deutschen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Spitzenweine zu unglaublich günstigen Preisen aus einem in der absoluten Spitze einzigartig guten Jahrgang in der deutschen Weinbaugeschichte!
Kein Wunder, dass die aktuellen Weinführer enthusiastisch reagieren: Tim Schäfer-Fröhlich, wird vom Gault Millau 2010 als „Winzer des Jahres” gefeiert! Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (PdP 100 Punkte) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
PS: Ein kleiner Blick noch hinter die Kulissen. Wenn auch das Tandem Vater Hans, der nach wie vor engagiert zusammen mit seinem Sohn in der Weinbergsarbeit tätig ist und noch mehr Tim selbst, der darüber hinaus auch ein wahrer „Keller-Meister” ist, im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen, sind es auch zwei starke Frauen in der Familie, deren besondere sensorische Fähigkeiten die Stilistik der Weine mit prägen. Tims Schwester Meike hat ihre außerordentlichen Weinwahrnehmungsfähigkeiten von Mutter Karin geerbt, die das ‚Schäfer’ in den Gutsnamen eingebracht hat und die Anfang der 80er Jahre als erste Frau überhaupt bei der Bundesweinprämierung verkosten durfte. Sie hat eine besonders sensible Zunge und Nase und degustiert die Weine zusammen mit Tim sehr oft in spannenden Blindproben. Und Tim selbst wäre, wenn das Schicksal es nicht anders gemeint hätte, heute vielleicht Deutscher Meister in einer ganz anderen Disziplin. Als junger Bursche galt er als echtes Talent im Fußball und träumte von einer großen Profilaufbahn. Mit 18 Jahren erlitt er jedoch eine schwere Sportverletzung, die seine Karriere auf dem grünen Rasen abrupt beendete. Danach erst war klar, dass er in den elterlichen Betrieb einsteigen würde, erinnert er sich heute, mit ein bisschen Wehmut, aber ohne Bitterkeit. Denn wenn auch ein Jugendtraum unerfüllt blieb (und so meinem in der zweiten Liga dahin darbenden Herzblutverein vielleicht ein großer Spieler vorenthalten wurde), so hat Tim heute doch den Sprung in die Champions League geschafft und spielt dort auf allerhöchstem Niveau auf: Er gehört bereits mit 35 Jahren zur kleinen Elite absoluter deutscher Weltklassewinzer, er ist schlicht „Deutscher Riesling-Meister” (VINUM 9/2009). Herzlichen Glückwunsch Tim und noch viele Volltreffer in den nächsten Jahrgängen. Wir freuen uns sehr, Dich auf Deinem spannenden Weg zu begleiten.

