Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Meet the Flintstones

Schäfer-Fröhlich
Foto: © Dieth + Schröder

„Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.“
Robert M. Parker

„Wir haben selten so großartige Gutsweine gehabt und oben raus war es perfekt.
2017 ist einer der allerbesten Jahrgänge, die wir bisher gemacht haben.“
Tim Fröhlich

2017: Tim Fröhlich liefert die Kollektion seines Lebens! Meet the Flintstones – Feuerstein pur!

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

Tim Fröhlichs Rieslinge sind in Deutschland wohl einzigartig. Wir kennen keinen anderen Winzer, der seine Weine so geschliffen auf ihr ausgezeichnetes Terroir komprimiert und derart die Böden ‚für sich sprechen’ lässt wie dieser begnadete Rieslingkünstler. Die beiden Weine aus den Top-Lagen Stromberg und Felseneck sind für uns bereits jetzt Anwärter auf die besten Großen Gewächse Deutschlands und erzeugten beim Verkosten eine Gänsehautatmosphäre. Und unser persönlicher ‚Coup de Coeur’ geht ganz klar an den Riesling ‚Schiefergestein TS’ in unserer Sonderfüllung, eigentlich ein kleines Großes Gewächs: in dieser Preisklasse zusammen mit Kellers ‚Von der Fels’ definitiv einer der größten Weinwerte Deutschlands! Wir haben Tims Weine nun mehrmals verkostet. Im März in aller Ruhe auf dem Weingut, es war eine beeindruckende Probe, im April auf der Mainzer Weinbörse neben den Kollektionen der Kollegen (liebe Freunde, das Anbaugebiet Nahe präsentiert sich in 2017 bärenstark!!) und nun mittlerweile die ersten gefüllten Weine, die in unserem klimatisierten Lager in Saarwellingen eingetroffen sind und wir kommen nicht umhin es nochmals zu betonen: Es ist wohl Tim Fröhlichs bisher beste Kollektion in seinem Schaffenswerk seit seiner alleinigen Weingutsführung ab dem Jahr 1995!

Und so präsentieren wir Ihnen heute voller Freude die ersten grandiosen Weine unseres Weltklassegutes Schäfer-Fröhlich aus Bockenau an der Nahe und bieten Ihnen zugleich die Möglichkeit, sich einige Flaschen seiner mittlerweile durchaus als legendär zu bezeichnenden Großen Gewächse aus Lagen, deren Namen in einem Glanz erstrahlen wie Diamanten in einem Diadem – Felseneck, Stromberg, Halenberg, Frühlingsplätzchen, Kupfergrube, Felsenberg – in Subskription zu sichern (ein Wein ist schöner als der andere, klar, geschliffen, präzise, fokussiert, flüssig gewordener Stein, ihre Auslieferung wird nach Freigabe im Herbst diesen Jahres erfolgen).

Tim Fröhlich zeigt eindrucksvoll welches Niveau 2017 erreichen kann.

Vom Geheimnis eines großen Weines!

Es ist weder die Opulenz noch eine große Wucht, sondern eine unvergleichliche innere Balance und der Zauber eines speziellen Parfums, die einen Wein aus großer Lage so unvergleichlich macht. Unsere französischen Freunde nennen das den „Goût de Terroir“, den Geschmack also, den ein kleines Stück Erde mit seinem ganz spezifischen Boden in Kombination mit seiner Rebe und dem einfühlsamen Gestaltungswillen eines großen Winzers hervorbringen kann. Das sind einzigartige Kunstwerke, eine Begegnung mit dem Wesen der Natur. Es sind die Geschöpfe des Winzers, dessen ureigene Interpretation der Weinbergs- und Kellerarbeit etwas Mystisches schafft, Weine mit unverwechselbarer Aura. Und Tim Fröhlich ist ein ganz großer seiner Zunft. Seine Rieslinge scheinen bisweilen wie von einem anderen Stern, von geradezu außerirdischer Qualität und sind in punkto Filigranität und Finesse schlicht State oft the Art.

Die Grundlagen solch höchst ekstatischen Riesling-Genusses finden sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit gerade einmal 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier erheben sich nicht nur einige der größten Weißweinlagen der Welt, hier lebt und arbeitet auch eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre Schöpfer der „Kollektion des Jahres 2015“, der mit seiner ebenso hübschen wie herzlichen Frau Nicole, und „mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet“, wie Stuart Pigott in seinem Klassiker „Wein spricht deutsch“ begeistert schwärmt. Gemeinsam in liebevoller handwerklicher Arbeit keltern sie „im wahrsten Sinne des Wortes die zugleich kristallinsten wie auch ,wildesten‘ Rieslinge der Nahe“. Vermeintliche Paradoxien zeichnen, wie stets eigentlich, die größten Weine der Welt aus. „Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser, die Weine haben große Klarheit und Prägnanz“, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten“, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau“ (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise! Die „Weine werden einfach immer besser, haben nochmals an Präzision gewonnen. Sowohl mit den trockenen als auch mit den edelsüßen Rieslingen gehört Schäfer-Fröhlich zur Spitze in Deutschland“, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in seinem Guide „Deutschlands Weine“.

Und warum? Warum eigentlich werden Tims Weine immer besser?
 

Schäfer-Fröhlich
Foto: © Dieth + Schröder
Zunächst einmal profitiert die gesamte Nahe als nördliche und damit kühle Anbauregion von der Klimaerwärmung, welche die Welt des Weins in ganz Europa fundamental verändert. Die Nahe gehört zu den weltweiten Grenzgebieten des Weinbaus. Hier haben die Reben es immer etwas schwerer; ihr Weg durchs Jahr fordert sie enorm! Doch genau dann ist die Rebe in der Lage, ganz Großes hervorzubringen. Wenn die Stöcke tiefer wurzeln müssen und die Temperaturunterschiede hoch sind. Wenn denn die Trauben Gelegenheit haben, perfekt auszureifen. Und im Unterschied zu früheren Jahrzehnten ermöglicht ihnen das die Erwärmung heuer Jahrgang für Jahrgang.

Außerdem wissen wir alle: Große Lagen nur können Weltklasseweine gebären.

Gleich sechs der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der ebenso tatkräftig-ehrgeizigen wie sympathischen Familie! Und Tim ist einer der Avantgardisten der jungen deutschen Winzerelite, die mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer fundierten fachlichen Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19ten, Anfang des 20ten Jahrhunderts mit Vehemenz anknüpft. Und unsere jungen Weltklassewinzer lernen Jahr für Jahr nochmals hinzu und die von ihnen liebevoll gepflegten Weinberge befinden sich in einem qualitativen Zustand wie nie zuvor. Darüber hinaus muss ein großer Winzer, der wahrhaft große Weine erzeugen will, sich jedes Jahr neu den spezifischen Jahrgangsbedingungen stellen. Wir alle haben in den letzten Jahren mitverfolgen können, wie Tim Fröhlich kompromisslos seinen Weg hin zu maximaler Finesse und Eleganz gegangen ist, mit einer Filigranität bisweilen auf Messers Schneide und einer abgrundtiefen Mineralität in seinen emotional zutiefst betörenden Weinen. Und 2017 wird im Schaffen Schäfer-Fröhlichs ein Meilenstein werden, denn Tim Fröhlich zählt den Jahrgang schon jetzt in der Jungweinphase mit zum Besten, was er seit der Übernahme der Weingutsführung im Jahr 1995 mit den eigenen Händen und Sinnen im Weinberg und Keller miterlebt hat. Wer Tim, dessen Charakter wie auch dessen Weine pures Understatement ausdrücken, kennt, weiß um die Bedeutung eines solchen Urteils. Und wir können sagen: Es handelt sich wahrlich um große Weine und dies bereits ab der kompromisslos auf die Flasche gebrachten Basis, einem puristisch trockenen Gutsriesling, der die Spitze aller verkosteten Gutsweine in diesem Jahr stellt!

Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen – eine geniale rauchige Feuersteinaromatik durchzieht seine gesamte Kollektion – sehr wohl eine grandiose Finesse und Präzision, weniger aber eine vordergründige, effekthaschende Frucht. Er setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit!

Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend - aber nur in der Kategorie oberhalb der Basisweine - eine den Rieslingnovizen durchaus fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung. Diese Weine bereiten zwar auch schon früh getrunken höchsten Trinkgenuss, entwickeln sich aber auch Jahr für Jahr grandios weiter und markieren somit den Gipfelpunkt dessen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!

Und das wissen mittlerweile nicht nur Sie, werte Kunden, die Sie diese Weltklasseweine stets mit großer Vorfreude erwarten. Das wissen und schreiben längst die Journalisten aus der ganzen Welt. Eine Liste mit all den Elogen ließe sich endlos aneinanderreihen, so viel Anerkennung er±ährt das Weingut alljährlich. Doch lassen wir den Blick auf die Vergangenheit und sei sie noch so erfolgreich. Denn unser „Dream-Team in Sachen Wein“ (Gault Millau) vinifiziert auch in 2017 feingliedrige, kristalline Rieslinge mit glockenklaren Aromen. Beseelte Terroirweine mit ungezügelter Wildheit! Die vitale Energie im Felsenberg und dem Halenberg ist frappierend, der Stromberg quasi in Stein gemeißelt, das Frühlingsplätzchen die Inkarnation von Verspieltheit und das Felseneck steht weltweit als Synonym für Feinheit im deutschen Riesling. Diesen großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen“, wie es Reinhard Löwenstein in seinem ungemein spannenden Buch über „Terroir“ einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu den Sternstunden des Jahrgangs zählen und die uns nach der Heimfahrt von den Proben vor Freude nicht mehr losgelassen haben, wollen wir Ihnen jetzt erzählen.

 

„Schäfer-Fröhlich – eine klare Kaufempfehlung.
Und damit meinen wir: Jeden Wein!“

Gault Millau

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