Aus der Region Nahe:
Schlossgut Diel - Burg Layen, Nahe
Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2005 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de
Armin Diel ist als VDP-Vorsitzender der Nahe und Herausgeber des Gault Millau die treibende Kraft hinter dem Qualitätsstreben in Deutschlands kleiner, aber feiner Weinanbauregion!
Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der Grand Jury Europeen ausgezeichnet!

So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische, vor zwei Jahrzehnten noch völlig unvorstellbare Abfolge eines grandiosen Jahrgangs nach dem anderen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. Bei aller rühmenswerten Qualität in der Breite, vier Spitzengüter thronen dennoch über allen und zählen darüber hinaus unstrittig zur Winzerelite Deutschlands: Diel, Dönnhoff, Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich (letzteres präsentieren wir in Kürze in einem Pinard-Special!). Vier unterschiedliche Charaktere, vier große Winzerpersönlichkeiten der Region, vier höchst individuelle Weinkollektionen, immer nur um qualitative Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eines vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der gesamten Weinwelt!

Armin Diel im uralten Schlosskeller
Das nimmermüde Qualitätsstreben von Armin Diel, wahrlich ein Charakterkopfs mit Ecken und Kanten, der auch als Herausgeber des Gault Millau von der journalistischen Seite her so unendlich viel für den deutschen Wein getan hat (Als Vorsitzender des VDP-Nahe-Ahr trieb er zudem das Große-Gewächs-Projekt entscheidend voran), findet auch unter den Kollegen aus der Journalistenzunft immer mehr seine verdiente Anerkennung. Wir zitieren daher gerne aus der Laudatio von Sam Hofschuster zur Ehrung des Weinguts Diel für die beste Kollektion an der Nahe in 2004 und 2005: „In 2004 bereits stellte sich der Betrieb erstmals an die Spitze der Weingüter an der Nahe und gewann folglich auch zum ersten Mal unsere ,Kollektion des Jahres’. Ein Erfolg, den Armin Diel zusammen mit Kellermeister Christoph J. Friedrich 2005 wiederholt – und das auf noch beeindruckendere Weise als im Vorjahr. Noch nie, so scheint es uns, waren die trockenen Rieslinge hier so gut wie heuer: Eine prachtvolle Serie, die dem Weingut Diel einen Platz in der ersten Reihe sichert – und das nicht nur an der Nahe.” Diese Adelung stützen die Rückmeldungen begeisterter Kunden von Pinard de Picard genau so wie eine große Ehrung, die eine der Pretiosen der Dielschen Kollektion brandaktuell erfahren hat: Im Frühling dieses Jahres traf sich die Grand Jury Europeen (ein Zusammenschluss bedeutender europäischer Weinjournalisten) zu einer Verkostung der großen trockenen Rieslinge des Jahrgangs 2005 aus Deutschland, Frankreich und Österreich und damit war (ohne Winzern aus den übrigen Weinanbauländern zu nahe treten zu wollen) die Rieslingelite der Welt am Start: Auf den ersten dreizehn Plätzen landeten gleich acht deutsche Rieslinge, Sieger wurde Kellers genialer Hubacker, dritter mein heiß geliebter Burgberg vom Schlossgut Diel!
Herzlichen Glückwunsch an Armin Diel und seine Tochter Caroline, die mittlerweile nach Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domainen der Welt, u.a. Romanée Conti, in den Traditionsbetrieb zurückgekehrt ist. Caroline, ebenso attraktiv wie sympathisch und vom eisernen Willen beseelt, großen Wein zu erzeugen, ist in den letzten beiden Jahren immer mehr in eine führende Verantwortung für das Weingut hinein gewachsen und hat mit ihrem sensationell gelungenen Jahrgang 2008 in der Weinwelt für erhebliches Aufsehen gesorgt: Ihre Kollektion ist von den Basisweinen bis zur absoluten Spitze so phantastisch ausgefallen, dass sie nicht nur mit unseren anderen Spitzenwinzern um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe, sondern in ganz Deutschland ringen kann und demonstriert mehr als eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das traditionsreiche Weingut bereits unter der Ägide von Armin Diel, dem brillanten Vordenker der deutschen Weinszene, getan hat. Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzen rieslinge sind in den subtilen Verbesserungen im Wingert wie im Keller zu suchen, die Caroline mit sensibler Könnerschaft initiiert hat und ihrem Mut, im Erntepoker des Herbstes 2008 das Risiko einer sehr späten Lese bis tief in den November hinein einzugehen: Traumhafte Wetterbedingungen in Gestalt strahlender Sonnentage bei sehr niedrigen Nachttemperaturen zeichnen gemeinsam mit der extrem langen Vegetationsperiode für feinst balancierte, rassige, ungemein komplexe Spitzenweine verantwortlich.

Die Basis dieser auch emotional zutiefst berührenden Pretiosen finden wir natürlich, wie bei allen großen Winzern der Welt, in den extrem steilen, südlich exponierten Weinbergslagen des Schlossgutes Diel in unmittelbarer Nähe zur Burg Layen, in den Ausläufern, aber auch im Wind- und Regenschutz des Rheinischen Schiefergebirges in der Gemarkung von Dorsheim – in einem Radius von gerade einmal 1.000 m – und doch ergeben diese grandiosen Terroirs aufgrund ihrer höchst unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen stilistisch sehr differenzierte Weine. Durch die erheblichen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht (Schwankungen von 20 Grad und mehr sind nicht nur in 2008 keine Seltenheit), die natürlich auch für die Aromenbildung in den Trauben von unschätzbarem Vorteil sind, verwitterte das unterschiedliche Gestein bald zu größeren und kleineren Brocken und bildet so die extrem heterogene Grundlage dieser großartigen Lagen. Naturnaher Anbau in den malerischen Steillagen und extreme Handarbeit während der gesamten Vegetationsperiode (aufwändige Laub werksarbeiten sowie selektivste Lese in mehreren Erntedurchgängen) sind unabdingbare Voraussetzungen für die spektakulären Resultate, die mittlerweile im Schlossgut Diel erzielt werden. Die Vinifizierung des Lesegutes (Maischestandzeiten und Spontanvergärung erhalten unter Carolines sensibler Führung eine immer größere Bedeutung!) erfolgt bei solchen Perfektionisten wie dem Dream-Team von Vater und Tochter sowie ihrem kongenialen Kellermeister Christoph J. Friedrich so schonend wie möglich: Der feinfühlige Ausbau der Rieslinge vollzieht sich in klassischen Holzfässern aus Eichenholz aus dem nahe gelegenen Soonwald unter optimalen Bedingungen im kühlen, unterirdischen Schlosskeller. Das Resultat: Im Jahrgang 2008, dem großen Jahr des großen Winzers und exzellenten Terroirs, wurden in den Dorsheimer Steillagen höchst individuelle Rieslinge mit einer sagenhaften Finesse und Komplexität in den Aromen, einer inneren Dichte und Kraft und einer moselanischen Eleganz und abgrundtiefen Mineralität erzeugt wie noch nie zuvor, die diese Großen Gewächse zum Synonym werden lassen für trockenen Weltklasseriesling bester deutscher Provenienz! Mein Wort drauf!

Der Blick vom Fuße des „Pittermännchens”
demonstriert eindrucksvoll die Steilheit dieser renommierten Lage
Armin Diel, aber das wissen Sie, werte Kunden schon längst, besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau das nötige Finger spitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen – auch, wenn er sich mit dieser Entscheidung angesichts der spektakulären Qualitäten eines offensichtlichen Vorteils beraubt. Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Dielschen Weine daher heute vier international kompetente Stimmen zitieren: Michel Bettane, einer der führenden Köpfe der französischen Weinszene, zählt in der Revue du vin de France in seinem Ranking das Schlossgut Diel als eines von acht deutschen Weingütern zu den besten Domänen der Welt! In Steven Tanzer’s höchst angesehenem WINE CELLAR) werden die Großen Gewächse ebenso zu den absoluten Spitzen der deutschen Rieslinge gezählt wie im Tasting von Peter Moser, Chefredakteur des FALSTAFF, Österreichs renommiertem Weinmagazin, der beispielsweise im Jahrgang 2004 den ‚Burgberg’ nach Kellers ‚Hubacker’ mit der zweithöchsten Note aller degustierten 2004er Weine adelte. Auch Robert Parker reiht Schlossgut Diel mit ***** Sternen in die Phalanx der besten Erzeuger der Welt ein! Und nach intensiven Verkostungen bin ich der festen Überzeugung: Im Jahrgang 2008 haben Caroline und Armin Diel sowie Christoph J. Friedrich die besten Weine in der glanzvollen Geschichte ihres Schloss gutes vinifiziert: Singuläre Unikate allerhöchster Qualität, die weltweit keine Kon kurrenz zu fürchten haben.

Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”
Caroline Diels Weiß- wie Rotweine aus 2008 brillieren wie der unvergessliche Gesang einer Maria Callas: Unvergleichliche Pretiosen, deren begeisternde Aura uns in eine verwunschene Welt zu entführen vermag! Rieslinge und Burgunder vom Allerfeinsten, Gänse hautatmosphäre und meine ganz besondere Empfehlung!
