Schlossgut Diel - Burg Layen, Nahe

Caroline Diel vinifiziert eine der besten Kollektionen 2016 in ganz Deutschland!

Schlossgut Diel Nahe

FEINSCHMECKER: WINE AWARD für Caroline Diel, Newcomer des Jahres in der internationalen Weinszene, weil sie durch spektakuläre Weine in den letzten Jahrgängen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Es gibt Dinge, die man hört und die sich für immer im Gehirn festsetzen. So auch eine Mail von Caroline Diel, in der sie mir schrieb, dass ihre kleine Tochter Anouk ihr beim Aufstehen gesagt hatte: „Mama, das gestern war für mich der schönste Tag der Welt. Wir waren schwimmen, dann Weine präsentieren, danach noch zusammen tanzen… So schöne Tage möchte ich nochmals haben!” Und ich spürte bei jedem dieser Worte, wie warm es dabei Caroline ums Herz wurde, die jeden Tag vor der Herausforderung steht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen und stets sich an ihren eigenen hohen Wertmaßstäben orientiert. Carolins dreifache Herausforderung als Ehefrau, Mutter und Verantwortliche für ein traditionsreiches Familiengut meistert diese starke Frau ganz souverän. Und sie hat das Wissen und ihre Lagen ein so enormes Potenzial, dass sie mit viel Blut, Schweiß und Tränen zur absoluten Starwinzerin sich entwickeln kann...

Ein kurzer Szenenwechsel: Vor einigen Jahren schon schwärmte der bekannte Weinjournalist Sam Hofschuster von wein-plus.de nach der Verkostung eines neuen Jahrgangs: „Der liebe Gott wohnt an der Nahe.“ Diese enthusiastische Lobpreisung, die sich mittlerweile in der Weinszene zu einem geflügelten Wort entwickelt hat, ist sicherlich weniger der Ausdruck spiritueller Verzückung als vielmehr das Ergebnis vieler durchaus beglückender Proben, birgt er doch in seinem Kern die unumstößliche Erkenntnis, dass, so klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, die Qualitäten umso grandioser sind.

Schlossgut Diel Nahe
Die vor zwei Jahrzehnten noch völlig unvorstellbare Abfolge eines herausragenden Jahrgangs nach dem anderen (von ein oder zwei Ausnahmen abgesehen) in den ersten 15 Jahren des 21. Jahrhunderts in Deutschland und speziell an der Nahe ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. Und (ähnlich der Situation in dem fast schon legendären Weindörfchen Châteauneuf-du-Pape an der südlichen Rhône) finden sich hier auf kleinem Raum Weingüter, die qualitativ nicht nur zur nationalen Spitzenklasse gehören, sondern Weine auf höchstem Weltklasseniveau vinifizieren. Unstrittig zählen Diel, Dönnhoff, Emrich-Schönleber, Schäfer-Fröhlich und neuerdings auch Jakob Schneider zur absoluten Winzerelite Deutschlands: Fünf höchst individuelle Weinkollektionen, immer nur um qualitative Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eines vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der gesamten Weinwelt und zeichnen für den Ruf dieser auch landschaftlich so reizvollen Region verantwortlich! Und dort, am äußeren Rande, wo sich das enge, verschlungene Nahetal zur Rheinebene hin öffnet und das steile Trollbachtal zu den Höhen des Hunsrücks hin ansteigt, genau dort liegt die fabelhafte (Wein)Welt unserer Caroline. Bevor Caroline in die Arbeit im elterlichen Betrieb einstieg, drängte es sie aus dem engen Trollbachtal zunächst hinaus in die weite Welt. Nach ihrer Abiturprüfung, welche sie in Kalifornien ablegte, entschied sie sich letztendlich und glücklicherweise, ihre Leidenschaft zum Wein zu ihrer Berufung zu machen. Was folgte, auf ihrem Weg zur Winzerin und zurück zu ihren Wurzeln im heimatliche Burg Layen, war eine Reise um die halbe Welt. Um zu lernen. Ihre Arbeitsstationen lesen sich wie das Who is Who einer renommierten Weinkarte und lassen großen Respekt aufkommen – u.a. Château Pichon-Lalande, Robert Weil, Toni Jost, Von Winning, Romanée-Conti, Ruinart sowie Praktika in Österreich (Schloss Halbturn), Südafrika (Vergelegen) und Neuseeland (Rippon Estate). Seit ihrer Rückkehr trägt Caroline einen unermesslichen Schatz unbezahlbarer Erfahrungen aus Nah und Fern in sich, farbenfrohe Erinnerungen an verschiedene Kulturen, an unterschiedlichste Geschmäcker großer und kleiner Küchen dieser Welt, und ein immenses Wissen um die Geheimnisse großer Weine.
Schlossgut Diel Nahe
Und ihre leidenschaftliche Hingabe für den Zauber dieser Gewächse springt in unseren Gesprächen immer wieder wie ein Funke über, ihrer erfrischenden Begeisterung kann und will ich mich nicht entziehen und macht die Besuche auf dem Schlossgut zu angenehmen Momenten voller Inspiration. (Natürlich auch ihre vorzügliche Küche, die ich bei ihr genießen darf und mein Fußball„gebolze“ mit ihren Kleinen!) „Es war für mich der größte Schritt in meinem Leben, nach all meinen Praktika in Nah und Fern zurückzukehren nach Burg Layen. Ich dachte nach meinem Studium in Geisenheim und nach meinen Erfahrungen in den vielen Betrieben, die ich gesehen hatte, ich könnte vom ersten Tag an Weine machen, wie ich sie mir vorstelle. Aber unsere Weinberge und die Natur haben mich gelehrt, dass man sich Zeit lassen und auf die Feinheiten achten muss. Jeder Weinberg und jede Parzelle ‚ticken’ anders. Mein großes Ziel war und ist es immer wieder, die Verschiedenartigkeit und faszinierende Vielfalt der Böden, das vorherrschende Mikroklima, die Eigenheiten unseres Kellers zu erkennen, zu verstehen und in meinen Weinen widerzuspiegeln.“

Und Caroline hat ihren Reben gelauscht und gut zugehört. Mittlerweile trägt sie die alleinige Verantwortung für die Weinbergsarbeit und den Ausbau der Weine, tatkräftig unterstützt vom langjährigen Betriebsleiter und Kellermeister Christoph Friedrich. Und so ist sie, entsprechend der wichtigsten und einfachsten Erkenntnis ihrer Lehrjahre, dass große Weine zuallererst im Weinberg entstehen und Ergebnis harter Arbeit sind, meist in den spektakulären Dorsheimer Steillagen und im Keller zu finden, in Stiefel und ‚Blaumann’ und weniger im ‚Kleinen Schwarzen’ bei repräsentativen Weinevents. Jegliche Starallüren sind ihr fremd.

Zudem hat die sympathische und bescheidene Caroline ein junges, engagiertes Team um sich geschart und arbeitet mit diesen engagierten Helfern hart an ihrem Lebensentwurf. Und damit sind wir wieder am Anfang unserer Geschichte: Caroline ist nicht nur Winzerin, sondern auch Mutter von drei süßen Kindern und liebende Ehefrau. „Mein Mann Sylvain hält mir den Rücken frei, sowohl bei der Arbeit in den Weinbergen, im Herbst, wenn ich nächtelang auf dem Weingut bin, als auch zu Hause; meine Kinder geben mir Tag für Tag Kraft, aber sie holen mich auch wieder ganz schnell auf den Boden zurück. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich fühle mich angekommen… Alles macht auf einmal Sinn. Es ist einfach schön, Teil einer Tradition zu sein, sie am Leben zu halten und mitgestalten zu können.“
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Was für ein toller Erntetag im Altweibersommer 2015 im Goldloch! Früh morgens machen sich Caroline, Ralf und Tino frohen Mutes an die Arbeit.
Das Ergebnis dieses Angekommen-Seins kann sich jedenfalls mehr als nur sehen und in ihren betörenden Weinen schmecken lassen. Carolines Handschrift wird von Jahrgang zu Jahrgang immer präziser, die Weine entwickeln eine immer feinere, fokussiertere Stilistik. Großes emotionales Kino, eine Hymne an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten Nobelterroirs der Nahe, die mittlerweile in der Weinwelt einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die teuersten Lagen des Burgunds! Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine aus den drei großen Lagen Burgberg, Goldloch und Pittermännchen, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Wahrlich: Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar!

Das spezielle Mikroklima der optimal nach Süden ausgerichteten Dorsheimer Steilhänge (es sind die wärmsten Lagen an der Nahe überhaupt) hat den 2016er Weinen nochmals einen gewaltigen Schub verpasst, das Ergebnis sind Weine voller Präzision und Frische, mit reifer, schmelziger Frucht und animierender Mineralität, es sind feine Pretiosen, die mit jedem Schluck Lust auf den Sommer machen.

Am Anfang dieses Textes schrieb ich: Caroline Diel hat das Wissen und ihre Lagen haben das Potenzial, dass sie mit viel Blut, Schweiß und Tränen zur Starwinzerin werden kann... Im „Wunder”-Jahrgang 2016 unterstreicht sie meine Worte eindrucksvoll mit einer bärenstarken Kollektion!

Unsere Freundin Caroline versinnbildlicht vor unseren Augen quasi eine Olympiasiegerin im Triathlon: Winzerin, Ehefrau und dreifache Mutter (ein Vergleich, den sie in ihrer bescheidenen Art weit von sich weist). Absoluter Wahnsinn ist es jedenfalls, was Caroline da in 2016 in die Flasche gezaubert hat. Ihre Weine sind derart energiegeladen – da werden selbst müde Männer wieder munter! Hier rockt der Fels, hier fetzt die Nahe! Mensch, was für ein Jahr und was für eine Winzerin. Unbedingt probieren, wir sind bei einer der besten Kollektionen ganz Deutschlands!
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