Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen, Nahe

„Heimat zum Trinken. Seine Weißweine gehören zu den besten der Welt.
Ganze Jahrgänge könnte er verkaufen, bevor sie überhaupt geerntet sind:
Cornelius Dönnhoff ist Winzer in vierter Generation.
Mit seinen Rieslingen fängt er den Geschmack seiner Heimat ein.“

Weingut Dönnhoff

Liebe Kunden: Manchmal bleibt mir einfach nur Schweigen. Weil schon kompetente Stimmen ihr eigenes Urteil getroffen habe, dem ich vorbehaltlos zustimmen möchte! So wie in obiger Einleitungssequenz, die Bettina Homann in „30 Grad” getextet hat. „Heimat zum Trinken”, ach, wäre ich stolz, hätte ich diese Metapher doch nur selbst gefunden ☺

Und gleich noch ein paar andere Stimmen renommierter Verkoster zu den Dönnhoffschen Kollektionen der letzten Jahre, bevor ich doch noch einige Gedanken beitragen möchte. Ich kann es einfach nicht lassen!

John Gilman, einer der renommiertesten Riesling-Kenner der Welt, urteilt über Dönnhoffs Wahnsinnsjahrgang 2015: „There is a very, very fine range of both dry and sweeter Prädikat Rieslings in the Dönnhoff cellars this year: absolutely magical wines!“

Jancis Robinson ist ebenfalls begeistert:
„I’m so glad to be able to report enthusiastically about this dream vintage 2015!“

Stuart Pigott (FAZ): „Cornelius Dönnhoff ist Winzer des Jahres 2015! Feinheit und Eleganz sind die Ziele von Cornelius, genauso wie für seinen Vater Helmut“.

Decanter in der Juni-Ausgabe 2015: „Die besten 20 Weingüter der Welt. Dabei der ‚Dalai Lama‘ der Nahe Helmut Dönnhoff mit seinem Sohn Cornelius!“

Tino Seiwert: „2015 ist wahrscheinlich DIE beste Dönnhoff-Kollektion der letzten beiden Dekaden. Und das will bei der Qualität der Vorjahre schon was heißen! Und 2016 ist absolut auf Augenhöhe, trocken wie süß!”

FEINSCHMECKER: „Der König des Rieslings! Vier Mal in Folge geht der Preis für den besten trockenen Riesling des Jahres an Helmut Dönnhoff!“

Gault Millau: „Weingut Dönnhoff, eine Institution des Nahe-Weinbaus, ein unverrückbarer Fels!“

Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine: „Beste Weißweinkollektion Weingut Hermann Dönnhoff.“

FINE WINE MAGAZINE: „Wein ist auch Heimat: Helmut Dönnhoff hat ein untrügliches Gespür für das Essentielle von Rebstock und Lage!“

WEINWISSER: „Helmut Dönnhoff: Der Magier mit dem gewinnenden Bubenlächeln – Weine für die Ewigkeit eine komplette Legendensammlung!“

Parker vergibt in allen degustierten Jahrgängen Traumnoten bis hin zur Idealbewertung von 100 von 100 Punkten!

„Ein Weingut weltberühmt zu machen ist eine große Aufgabe, aber ein weltberühmtes Weingut vom Vater zu übernehmen und weiter auf dem höchsten Niveau zu führen ist sehr viel schwieriger. Genau das ist Cornelius Dönnhoff auf beeindruckende Weise gelungen. Er ist seit 2007 für den Keller des Familienweinguts verantwortlich; sowohl seine trockenen als auch seine süßen Riesling-Weine sind mindestens so gut wie die seines Vaters Helmut und gehören zu den besten Weißweinen der Welt. Wie sein Vater ist Cornelius von den enorm vielfältigen natürlichen Aromen der Riesling-Weine aus den Steillagen der mittleren Nahe fasziniert. Für beide Generationen geht Feinheit vor Power, aber Cornelius arbeitet in einer Situation, die inzwischen stark von der Klimaerwärmung geprägt ist und seine Weine sind konsequenterweise ein wenig kräftiger im Körper und weicher in der Säure, als die seines Vaters. „Jeder Riesling-Wein dieses Weinguts ist zu empfehlen“, so das dezidierte Urteil von Stuart Pigott in der FAZ, der dann konsequent Cornelius Dönnhoff zum „Winzer des Jahres“ kürt!

Tino Seiwert: „Jedes große Terroir hat ein originäres Gesicht, einen Winzer, der seinen Ruhm begründet und in die weite Welt hinaus getragen hat. So kann man heute die magischen Begriffe Dönnhoff und Hermannshöhle als Synonyme benutzen: Weltklassewinzer und ihre Herzblut-Lagen! Und das Hermannshöhle GG 2015 ist schlichtweg genial. 98 – 100 Punkte. Zweifellos die MEISTERPRÜFUNG von Cornelius Dönnhoff, der mit grandiosen Qualitäten in die Fußstapfen seines legendären Vaters hineingewachsen ist!“

„Ich habe nur noch einmal solch wunderbare Trauben in meiner ganzen Winzerlaufbahn gesehen wie im Herbst 2015. Und zwar ganz am Anfang meiner Übernahme des Weingutes im Jahre 1971! Das war mein Urteil im letzten Jahr. Umso schierer das pure Glück, nochmals einen solchen Jahrgang bei den Süßweinen erleben zu können. Ich sehe die beiden Zwillingsjahrgänge 15/16 absolut auf Augenhöhe! Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn!“ (Helmut Dönnhoff)

Weingut Dönnhoff
Cornelius ist stets mittendrin statt nur dabei; er achtet mit seinem hochkompetenten Team auf die strengstmögliche Selektion der Träubchen.

Insider wussten es schon lange vor der offiziellen Bekanntgabe: Cornelius Dönnhoff zeichnet bereits seit 2007 für den Keller auf einem der besten Weingüter der Welt verantwortlich. So leise und behutsam wie Vater Helmut in seinem ganzen Leben vorgegangen ist, so auch bei der peu à peu erfolgten Übergabe des Gutes an seinen Sohn. Ohne Paukenschläge, ohne mediales Trommelfeuer, damit sich niemand auf den frischen Jahrgang stürzen und ihn nur unter der Maßgabe probieren würde, inwieweit Cornelius allerhöchsten Maßstäben gerecht werde, dem Vergleich mit seinem Vater gewachsen sei und ob es stilistische Unterschiede geben würde. Wie wäre es unter diesen Umständen zu einer gerechten Beurteilung gekommen, die all diese, zumindest unbewusst in den Köpfen der Verkoster sitzenden Parameter, ausschalten würden? Natürliche Jahrgangsunterschiede wären vermutlich nicht als solche gesehen worden, sondern als stilistische Veränderungen. Also sollte allein der Wein sprechen. Und so bemerkte (außer den eingeweihten Insidern natürlich) niemand, dass die letzten Jahrgänge bereits allesamt die Handschrift von Cornelius trugen, der ganz behutsam und ohne revolutionäre Veränderungen (warum sollte es die auch geben bei den über Jahrzehnten gleich bleibenden phantastischen Qualitäten?) das Weltklassegut weiter auf gewohntem Kurs hielt. Châpeau! Und als dann über mehrere Jahrgänge hinweg die exorbitante Qualität von aller Welt bestätigt wurde, von weiterhin begeisterten Kunden sowie der Fachpresse, da konnte man das Geheimnis lüften.

Wobei natürlich eins ganz klargestellt werden muss: Helmut ist selbstverständlich auch heute mit dem gleichen Eifer im Weingut dabei wie in all der Zeit davor, als er die Verantwortung über Jahrzehnte trug und ist der beste Ratgeber, den Cornelius sich vorstellen kann. Es gibt drei Dinge, ohne die ich mir Helmut nie vorstellen kann:

Seine geliebte Frau Gabi, seine Präsentationen der Jahrgangskollektionen auf dem Weingut, die jeden Besucher fesseln und in ihren Bann ziehen und, trotz allen Leids der letzten Jahre, den von uns beiden so heiß geliebten FCK, auch wenn uns die „Roten Teufel“ schon mehrere Jahre in der Fußball-Hölle schmoren lassen!

„Um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung!“, Helmut Dönnhoff. Beginnen wir, liebe Kunden, doch unsere Beschreibung der Weingutsphilosophie dieses Weltklassegutes an der stillen mittleren Nahe mit diesem Statement.

„Ein Wein, der mir gefällt, löst stets ein tief empfundenes emotionales Jubilieren aus und er erzählt mir die Geschichte der Landschaft, in der er gewachsen ist und von deren einzigartigen Kultur.“
Cornelius Dönnhoff

Natürlich sind es bei jedem Winzer die Weine selbst, die zuvörderst zu uns sprechen, wenn wir sie trinken. Aber es sind immer auch die Menschen, die sie schaffen, deren Bilder stets vor meinem geistigen Auge auftauchen, wenn ich ihre flüssigen Schätze genieße. Ihre Ideen und Visionen aber auch ihr Bauchgefühl, große Weine zu kreieren, bilden mit ihren Geschöpfen ein untrennbares Gesamtkunstwerk! Und es sind die Erinnerungen an unzählige Gespräche mit den sympathischen Dönnhoffs, oft bis spät in die Nacht hinein, die wiederum aus Höhen und Tiefen eines halben Jahrhunderts gespeist werden und die meine Vorstellungen von Wein stark mitgeprägt haben. Von solch intensivem Erfahrungsaustausch möchte ich Ihnen jetzt gerne erzählen, transportieren diese Gedanken der Dönnhoffs doch eine tiefe, ehrliche Liebe zum Rebensaft und sind ein Schlüssel, um ihre großartigen Weine zu verstehen. „Ein Wein, der mir gefällt, löst stets ein tief empfundenes emotionales Jubilieren aus und er erzählt mir die Geschichte der Landschaft, in der er gewachsen ist und von deren einzigartigen Kultur.“ Diesen Bezug zur Heimat (in der modernen Weinsprache würde man eher vom Terroir sprechen, einem leider nur allzu oft aus Werbezwecken für banale, technisch gefertigte Weine missbrauchter Begriff) so unverfälscht wie nur irgend möglich vom Weinberg in die Flasche zu transmittieren, darin sah schon Helmut, wie heute Cornelius, die große Kunst sowie das handwerkliche Ethos eines mit der Natur arbeitenden Winzers. Die aus jeder einzelnen Lage geborene und jeweils einzigartige Charakteristik unterscheidet die großen Naturweine mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gemachten Industrieweinen und gibt ihnen eine ganz andere Wertigkeit, ähnlich einem großen Gemälde oder einem genialen Musikstück. Dönnhoffs Weine verbinden uns durch ihre Authentizität, Lebendigkeit und Emotionen mit den großen weltberühmten Rieslinglagen, denen sie entstammen.

Weingut Dönnhoff
Foto: © Johannes Grau

Interessant auch, dass Cornelius den Begriff des Terroirs für etwas überstrapaziert hält. Dabei beherrschen wenige die Kunst, den Boden, das Terroir, schmeckbar zu machen, so gut wie die Dönnhoffs. Riesling ist ein Wein, der sich der Globalisierung widersetzt. Heimat zum Trinken gewissermaßen. Denn „Terroir“ gilt als Gegenbewegung zu dem im Keller erzeugten Einheitsgeschmack von Massenweinen – als Qualitätsmerkmal eines guten Weines.

„Helmut und Cornelius sind ihrem Terroir und ihrer Heimat innig verbunden und das schmeckt man ihren Weinen auch an.

Aber natürlich bedeutet „Terroir“ mehr „als die Steine, die da liegen“ erklärt Dönnhoff. Neben dem Boden spielt auch der menschliche Einfluss eine entscheidende Rolle. Ein Franzose beispielsweise hat diesen Aspekt immer im Blick, wenn er das „T”-Wort benutzt. „Wir lassen die Reben ja nicht machen, was sie wollen“, sagt Cornelius. Was der sympathische 36-Jährige bescheiden als „menschlichen Einfluss“ beschreibt, erfordert handwerkliche Präzision, Erfahrung und eine klare Vorstellung von dem Wein, den man machen möchte. Vom Beschnitt der Reben im Winter über den Tag der Lese im Herbst bis hin zur Abfüllung des fertigen Weines gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Jede hat Einfluss auf den Geschmack.

Was mir an Helmut seit Jahrzehnten so imponiert und jetzt gleichfalls bei Cornelius: Beide sprechen stets erfrischenden Klartext. Und genau so sind Dönnhoffs Weine. Strahlende Klarheit und Frische, Reintönigkeit, rassige Säure, Finesse und Filigranität zählen daher stets mehr als ausschließlich schiere Konzentration, Opulenz und Fülle. Und jeder einzelne Wein trägt in sich die Charakteristik der berühmten Parzellen, von der sie stammen. „Jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. In Südfrankreich habe ich einen ganz anderen Geruch als in Deutschland.

Wie herrlich duften dort beispielsweise Pinien. Und wie anders duftet es in unseren Breiten nach einem Regenschauer im Sommer, der die staubige Luft verscheucht. All diese Düfte sammeln sich in der Traubenhaut und später findest Du sie in einem großen Wein. Das ist Terroir, das ist Heimat! Meine Aufgabe als Winzer ist es herauszufinden, welcher Weintypus zu welcher Lage passt. Welche Talente hat sie? Diese muss ich herausarbeiten. Und das braucht Überlieferung und eigene Erfahrung. Ein Gesicht eines Menschen hat Narben, wenn er gelebt hat. Diese spiegeln seine Erfahrungen. Um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung!“ Da ist er wieder, ein Satz, über den ich schon so manchen Abend bei einer Flasche Hermannshöhle lange nachgedacht habe.

Und diese Lebens-Erfahrungen prägen große Menschen und große Weine. Helmut Dönnhoff arbeitet schon seit Mitte der 60er Jahre in dem Weingut, das er mit seinem ersten eigenen Jahrgang 1971 offiziell (in der Praxis schon mehrere Jahre zuvor, so wie er selbt die Übernahme 2007 auch mit Cornelius gestaltete) von seinem Vater übernommen und jetzt an Cornelius weitergegeben hat. Und beide vinifizieren genau dort ihre Weine, wo sie geboren und aufgewachsen sind und jeden Rebstock mit Namen kennen. Und die Gewächse dieser faszinierenden Menschen munden mir persönlich immer besonders gut. Warum? Weil sie nach Heimat, nach Ursprung, nach Seele schmecken. Helmut und Cornelius sind ihrem Terroir und ihrer HEIMAT, innig verbunden (bisweilen glaube ich gar auf einer spirituellen Ebene), sprichwörtlich mit ihr aufgewachsen, und das schmeckt man ihren Weinen auch an. Sie sind kein austauschbares industrielles Massenprodukt, sondern das Resultat einer innigen Liebesbeziehung zwischen Winzer und Heimat! Weltklassegewächse deutscher Provenienz, singuläre, emotional berührende Weißweinmonumente ihrer genialen Erschaffer, die schlicht Gänsehaut erzeugen und mehrfach Kandidaten für die 100 Punkte sind! Die weltweite Verehrung unter allen Liebhabern leiser, zärtlicher, finessenreicher Rieslinge führt natürlich zu einer immensen Nachfrage: Viele dieser Weine werden sehr schnell ausverkauft sein! Greifen Sie daher bei Interesse ganz schnell zu und lassen sich diese Juwelen des Jahrgangs vom ungekrönten „Nahekönig“ (WEINWISSER) nicht entgehen. The stars are pure magic!

Weingut Dönnhoff
Türmchen-Bezwinger: Helmut, Ralf und Tino

Cornelius Dönnhoff: Mit seinen Rieslingen fängt er den Geschmack seiner Heimat ein. Das ist ihm 2016 großartig gelungen. Vielen Dank, liebe Dönnhoffs, für eine Wahnsinnskollektion!

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