Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen, Nahe

Falstaff „Wein Trophy 2018“:
Auszeichnung für Helmut Dönnhoffs „Lebenswerk“

„Wir machen Herkunftsweine, keine Brands. Und ich brauche auch keine Geschichten zu erfinden, die erzählen mir die Weinberge.“ – Helmut Dönnhoff

Liebe Kunden: Das Weingut Dönnhoff ist national wie international einer der Top-Stars der Weinszene. Lobpreisungen und euphorische Zitate über die Weine und die Persönlichkeiten dahinter finden sich in der langjährigen Weingutsgeschichte zuhauf. Wir möchten Ihnen einige treffende Zitate und Auszeichnungen gerne nennen:

Falstaff „Wein Trophy 2018“:
Auszeichnung für Helmut Dönnhoffs „Lebenswerk“

Stuart Pigott adelt die 2016er-Kollektion mit Traumnoten! So erhält das Große Gewächs vom Felsenberg 97 Punkte! Bei der Spätlese aus der Hermannshöhle stellt er Vergleiche mit einem großen, glitzernden Diamanten an, der ihm 96 Punkte wert sind.

John Gilman, einer der renommiertesten Riesling-Kenner der Welt, urteilt über Dönnhoffs Wahnsinnsjahrgang 2015: „There is a very, very fine range of both dry and sweeter Prädikat Rieslings in the Dönnhoff cellars this year: absolutely magical wines!“

Jancis Robinson ist ebenfalls begeistert:
„I’m so glad to be able to report enthusiastically about this dream vintage 2015!“

Stuart Pigott (FAZ): „Cornelius Dönnhoff ist Winzer des Jahres 2015! Feinheit und Eleganz sind die Ziele von Cornelius, genauso wie für seinen Vater Helmut“.

Decanter: „Die besten 20 Weingüter der Welt. Dabei der ‚Dalai Lama‘ der Nahe Helmut Dönnhoff mit seinem Sohn Cornelius!“

FEINSCHMECKER: „Der König des Rieslings! Vier Mal in Folge geht der Preis für den besten trockenen Riesling des Jahres an Helmut Dönnhoff!“

Gault Millau: „Weingut Dönnhoff, eine Institution des Nahe-Weinbaus, ein unverrückbarer Fels!“

Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine: „Beste Weißweinkollektion Weingut Hermann Dönnhoff.“

FINE WINE MAGAZINE: „Wein ist auch Heimat: Helmut Dönnhoff hat ein untrügliches Gespür für das Essentielle von Rebstock und Lage!“

WEINWISSER: „Helmut Dönnhoff: Der Magier mit dem gewinnenden Bubenlächeln – Weine für die Ewigkeit eine komplette Legendensammlung!“

Parker vergibt in allen degustierten Jahrgängen Traumnoten bis hin zur Idealbewertung von 100 von 100 Punkten!

„Ein Weingut weltberühmt zu machen ist eine große Aufgabe, aber ein weltberühmtes Weingut vom Vater zu übernehmen und weiter auf dem höchsten Niveau zu führen, ist sehr viel schwieriger. Genau das ist Cornelius Dönnhoff auf beeindruckende Weise gelungen. Er ist seit 2007 für den Keller des Familienweinguts verantwortlich; sowohl seine trockenen als auch seine süßen Riesling-Weine sind mindestens so gut wie die seines Vaters Helmut und gehören zu den besten Weißweinen der Welt. Wie sein Vater ist Cornelius von den enorm vielfältigen natürlichen Aromen der Riesling-Weine aus den Steillagen der mittleren Nahe fasziniert. Für beide Generationen geht Feinheit vor Power, aber Cornelius arbeitet in einer Situation, die inzwischen stark von der Klimaerwärmung geprägt ist und seine Weine sind konsequenterweise ein wenig kräftiger im Körper und weicher in der Säure, als die seines Vaters. Dafür bevorzugt Cornelius es, die Weine nochmals weiter durchgären zu lassen, verschafft ihnen mehr Klarheit und kitzelt so vielleicht nochmals mehr Herkunftscharakter heraus. „Jeder Riesling-Wein dieses Weinguts ist zu empfehlen“, so das dezidierte Urteil von Stuart Pigott in der FAZ, der dann konsequent Cornelius Dönnhoff zum „Winzer des Jahres“ kürt!

Jedes große Terroir hat ein originäres Gesicht, einen Winzer, der seinen Ruhm begründet und in die weite Welt hinausgetragen hat. So kann man heute die magischen Begriffe Dönnhoff und Hermannshöhle als Synonyme benutzen: Weltklassewinzer und ihre Herzblut-Lagen! Und das Hermannshöhle GG ist schlichtweg genial und hat sich zu einem der wahrscheinlich 5 meistgesuchten Riesling-GGs Deutschlands entwickelt. Zweifellos die MEISTERPRÜFUNG von Cornelius Dönnhoff, der mit grandiosen Qualitäten in die Fußstapfen seines legendären Vaters hineingewachsen ist!

„Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn!“ (Helmut Dönnhoff)

Insider wussten es schon lange vor der offiziellen Bekanntgabe: Cornelius Dönnhoff zeichnet bereits seit 2007 für den Keller auf einem der besten Weingüter der Welt verantwortlich. So leise und behutsam wie Vater Helmut in seinem ganzen Leben vorgegangen ist, so auch bei der peu à peu erfolgten Übergabe des Gutes an seinen Sohn. Ohne Paukenschläge, ohne mediales Trommelfeuer, damit sich niemand auf den frischen Jahrgang stürzen und ihn nur unter der Maßgabe probieren würde, inwieweit Cornelius allerhöchsten Maßstäben gerecht werde, dem Vergleich mit seinem Vater gewachsen sei und ob es stilistische Unterschiede geben würde. Wie wäre es unter diesen Umständen zu einer gerechten Beurteilung gekommen, die all diese, zumindest unbewusst in den Köpfen der Verkoster sitzenden Parameter, ausschalten würden? Natürliche Jahrgangsunterschiede wären vermutlich nicht als solche gesehen worden, sondern als stilistische Veränderungen. Also sollte allein der Wein sprechen. Und so bemerkte (außer den eingeweihten Insidern natürlich) niemand, dass die letzten Jahrgänge bereits allesamt die Handschrift von Cornelius trugen, der ganz behutsam und ohne revolutionäre Veränderungen (warum sollte es die auch geben bei den über Jahrzehnten gleich bleibenden phantastischen Qualitäten?) das Weltklassegut weiter auf gewohntem Kurs hielt. Châpeau! Und als dann über mehrere Jahrgänge hinweg die exorbitante Qualität von aller Welt bestätigt wurde, von weiterhin begeisterten Kunden sowie der Fachpresse, da konnte man das Geheimnis lüften.

Wobei natürlich eins ganz klargestellt werden muss: Helmut ist selbstverständlich auch heute mit dem gleichen Eifer im Weingut dabei wie in all der Zeit davor, als er die Verantwortung über Jahrzehnte trug und ist der beste Ratgeber, den Cornelius sich vorstellen kann. Es gibt drei Dinge, ohne die wir uns Helmut nie vorstellen könnten: Seine geliebte Frau Gabi, seine Präsentationen der Jahrgangskollektionen auf dem Weingut, die jeden Besucher fesseln und in ihren Bann ziehen und, trotz allen Leids der letzten Jahre, den von uns beiden so heiß geliebten FCK, auch wenn uns die „Roten Teufel“ schon mehrere Jahre in der Fußball-Hölle schmoren lassen!

„Um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung!“, Helmut Dönnhoff.

Beginnen wir, liebe Kunden, doch unsere Beschreibung der Weingutsphilosophie dieses Weltklassegutes an der stillen mittleren Nahe mit diesem Statement.

„Ein Wein, der mir gefällt, löst stets ein tief empfundenes emotionales Jubilieren aus und er erzählt mir die Geschichte der Landschaft, in der er gewachsen ist und von deren einzigartigen Kultur.“ Cornelius Dönnhoff

Natürlich sind es bei jedem Winzer die Weine selbst, die zuvörderst zu uns sprechen, wenn wir sie trinken. Aber es sind immer auch die Menschen, die sie schaffen, deren Bilder stets vor unserem geistigen Auge auftauchen, wenn wir ihre flüssigen Schätze genießen. Ihre Ideen und Visionen, aber auch ihr Bauchgefühl, große Weine zu kreieren, bilden mit ihren Geschöpfen ein untrennbares Gesamtkunstwerk! Und es sind die Erinnerungen an unzählige Gespräche mit den sympathischen Dönnhoffs, oft bis spät in die Nacht hinein, die wiederum aus Höhen und Tiefen eines halben Jahrhunderts gespeist werden und die unsere Vorstellungen von Wein stark mitgeprägt haben. Von solch intensivem Erfahrungsaustausch möchten wir Ihnen jetzt gerne erzählen, transportieren diese Gedanken der Dönnhoffs doch eine tiefe, ehrliche Liebe zum Rebensaft und sind ein Schlüssel, um ihre großartigen Weine zu verstehen.

„Ein Wein, der mir gefällt, löst stets ein tief empfundenes emotionales Jubilieren aus und er erzählt mir die Geschichte der Landschaft, in der er gewachsen ist und von deren einzigartigen Kultur.“ Diesen Bezug zur Heimat (in der modernen Weinsprache würde man eher vom Terroir sprechen, einem leider nur allzu oft aus Werbezwecken für banale, technisch gefertigte Weine missbrauchter Begriff) so unverfälscht wie nur irgend möglich vom Weinberg in die Flasche zu transmittieren, darin sah schon Helmut, wie heute Cornelius, die große Kunst sowie das handwerkliche Ethos eines mit der Natur arbeitenden Winzers. Die aus jeder einzelnen Lage geborene und jeweils einzigartige Charakteristik unterscheidet die großen Naturweine mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gemachten Industrieweinen und gibt ihnen eine ganz andere Wertigkeit, ähnlich einem großen Gemälde oder einem genialen Musikstück. Dönnhoffs Weine verbinden uns durch ihre Authentizität, Lebendigkeit und Emotionen mit den großen weltberühmten Rieslinglagen, denen sie entstammen.

Interessant auch, dass Cornelius den Begriff des Terroirs für etwas überstrapaziert hält. Dabei beherrschen wenige die Kunst, den Boden, das Terroir, schmeckbar zu machen, so gut wie die Dönnhoffs. Riesling ist ein Wein, der sich der Globalisierung widersetzt. Heimat zum Trinken gewissermaßen. Denn „Terroir“ gilt als Gegenbewegung zu dem im Keller erzeugten Einheitsgeschmack von Massenweinen – als Qualitätsmerkmal eines guten Weines.

Aber natürlich bedeutet „Terroir“ mehr „als die Steine, die da liegen“ erklärt Dönnhoff. Neben dem Boden spielt auch der menschliche Einfluss eine entscheidende Rolle. Ein Franzose beispielsweise hat diesen Aspekt immer im Blick, wenn er das „T“-Wort benutzt. „Wir lassen die Reben ja nicht machen, was sie wollen“, sagt Cornelius. Was der sympathische Winzer bescheiden als „menschlichen Einfluss“ beschreibt, erfordert handwerkliche Präzision, Erfahrung und eine klare Vorstellung von dem Wein, den man machen möchte. Vom Beschnitt der Reben im Winter über den Tag der Lese im Herbst bis hin zur Abfüllung des fertigen Weines gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Jede hat Einfluss auf den Geschmack.

Was uns an Helmut seit Jahrzehnten so imponiert und jetzt gleichfalls bei Cornelius: Beide sprechen stets erfrischenden Klartext. Und genau so sind Dönnhoffs Weine. Strahlende Klarheit und Frische, Reintönigkeit, rassige Säure, Finesse und Filigranität zählen daher stets mehr als ausschließlich schiere Konzentration, Opulenz und Fülle. Und jeder einzelne Wein trägt in sich die Charakteristik der berühmten Parzellen, von der sie stammen. „Jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. Meine Aufgabe als Winzer ist es herauszufinden, welcher Weintypus zu welcher Lage passt. Welche Talente hat sie? Diese muss ich herausarbeiten. Und das braucht Überlieferung und eigene Erfahrung. Ein Gesicht eines Menschen hat Narben, wenn er gelebt hat. Diese spiegeln seine Erfahrungen. Um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung!“

Und diese Lebens-Erfahrungen prägen große Menschen und große Weine. Helmut Dönnhoff arbeitet schon seit Mitte der 60er Jahre in dem Weingut, das er mit seinem ersten eigenen Jahrgang 1971 offiziell (in der Praxis schon mehrere Jahre zuvor, so wie er selbst die Übergabe auch mit seinem Sohn Cornelius gestaltete) von seinem Vater übernommen und an Cornelius weitergegeben hat. Und beide vinifizieren genau dort ihre Weine, wo sie geboren und aufgewachsen sind und jeden Rebstock mit Namen kennen und das schmeckt man ihren Weinen auch an. Sie sind kein austauschbares industrielles Massenprodukt, sondern das Resultat einer innigen Liebesbeziehung zwischen Winzer und Heimat! Weltklassegewächse deutscher Provenienz, singuläre, emotional berührende Weißweinmonumente ihrer genialen Erschaffer, die schlicht Gänsehaut erzeugen und mehrfach Kandidaten für die 100 Punkte sind! Die weltweite Verehrung unter allen Liebhabern leiser, zärtlicher, finessenreicher Rieslinge führt natürlich zu einer immensen Nachfrage: Viele dieser Weine werden sehr schnell ausverkauft sein! Greifen Sie daher bei Interesse ganz schnell zu und lassen sich diese Juwelen des Jahrgangs vom ungekrönten „Nahekönig“ (WEINWISSER) nicht entgehen.

Und nun möchten wir Ihnen ein wenig über den 2017er Jahrgang im Hause Dönnhoff berichten:
Cornelius Dönnhoff: „Wir hatten zwei Jahrgänge am Stock, wichtig war also das punktgenaue Lesen beim Jahrgang 2017.“

Das ist DIE Besonderheit, die den Jahrgang 2017 ausmacht. Wie Sie vielleicht alle bereits mitbekommen haben, gab es Ende April deutschlandweit tiefgreifende Spätfröste. Diese zum späten Zeitpunkt eintreffenden Fröste, wenn die Knospen bereits sprießen und nicht mehr hart und geschützt sind, haben den Jahrgang 2017 quantitativ einschrumpfen lassen. Hoffnung gab die sogenannte Frostrute, die etwas zeitversetzt noch austreiben kann und somit die Rebe vor dem Totalausfall rettet. Durch diese Mischung aus später ausgetriebenen Frostruten und Trieben, die die eisige Kälte des Frostes überlebt haben, fanden sich Trauben unterschiedlicher Reife innerhalb eines Jahrgangs am gleichen Rebstock. Diese Komplexität spiegelt sich dann auch in den Weinen wieder, setzt aber einen immensen Aufwand in der Weinbergsarbeit voraus. Denn ein punktgenaues Lesen der unterschiedlich reifen Trauben war notwendig, um perfekte Weine zu erzielen. Die Familie Dönnhoff hatte 2017 nahezu doppelt so hohe Lesekosten als gewöhnlich, denn das Team war deutlich größer, investierte an jedem Stock doppelt so viel Arbeitszeit und hatte oftmals mehrere Lesedurchgänge in einem Weinberg. Die Erträge waren niedrig, so gibt es rund ein Drittel weniger Ausbeute als in einem normalen Jahrgang. Doch anders als bei vielen anderen Winzer blieben die Anlagen vom Hagel Ende August verschont. Helmut Dönnhoff sah die Spätfröste sogar als kleinen qualitativen Zugewinn an, denn „wenn es wenig Ertrag gibt, schafft der Rebstock es, die wenigen gesunden Trauben gut zu ernähren. Die Weine haben Charme und etwas Rundes.“

Bei allen Herausforderungen des Jahrgangs haben Dönnhoffs mit ihrer großen Erfahrung stets die richtigen Entscheidungen getroffen (und ein wenig Spannung muss eben auch sein, so merkt Helmut an: „Reichtragende Jahre mit gemalten Trauben sind easy-Jahre und langweilig“). Und Cornelius hat die Weine, speziell die Großen Gewächse, besonders trocken durchgären lassen. Sie strahlen nur so um die Wette, was Singularität und Herkunftscharakter angeht. Selten haben wir so unterschiedliche und glasklare Lagenweine verkostet. Immens beeindruckt sind wir auch von den Gutsweinen. Denn hier beweisen Riesling, Weiß- und Grauburgunder fantastischen Trinkfluss und wir lieben die fluffige und hedonistische Art, mit denen sich die Weine aktuell präsentieren.

Echte Spaßmacher im Glas! Außerdem gibt es in 2017 nochmals einen Grund zum Jubeln, wenn man von den kleinen Mengen absieht und sich auf die Qualität im Glas konzentriert: Zwei neue Große Gewächse bereichern ab dem Jahrgang 2017 das Lagenportfolio der Dönnhoffs.

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