Willi Schaefer - Graach, Mosel

Willi Schaefer

2017: Auch hier gibt es leider nur eine halbe Ernte, dafür traumhafte Kabis und Spätlesen. Der Jahrgang strahlt hier, auch wenn dies vielleicht das falsche Wort ist, denn Christoph Schaefers Weine sind immer pures Understatement! – Markus Budai

Stuart Pigott über 2017 an der Mosel: „Der Jahrgang stellte sich als echte Überraschung heraus. Leser, die aromatische, mineralische und elegante Rieslinge lieben, sollten diese aufregenden Neuerscheinungen der dramatischen Mosel-Fluss-Täler probieren“.

Mosel Fine Wines: Einige Weingüter, dazu zählen Julian Haart und Willi Schaefer, könnten die bisher besten Kollektionen erzeugt haben.“

James Suckling steigt bei der Bewertung der Kollektion von Willi Schaefer ab 95 Punkten ein und Mosel Fine Wines sehen keinen Wein unter 94 Punkten!

„Das schwingt von A-Z“ – Gault Millau 2018, 4 Trauben

„Kultproduzent“ – Stephan Reinhardt in „Finest Wines of Germany“

„Man merkt in den Weinen die Konzentration und Vielschichtigkeit aufgrund der geringen Erträge - aber auf eine leichte Art und Weise.“ – Christoph Schaefer über den Jahrgang 2017

„Wir suchen keinen Wein im Jahrgang, den es nicht gibt“. – Christoph Schaefer

„Willi Schaefer und Sohn Christoph sind die besten Winzer in GRAACH (aber nur 4ha), MOSEL-RIESLING vom Feinsten: rein, kristallin und federleicht; lohnend in allen Qualitätsstufen.“ – Hugh Johnson

Christoph Schaefer, wie schon sein Vater, einer der Stillen und Leisen im Lande, der so bescheiden auftritt, dass viele in Deutschland gar nicht mal bemerkt haben, welche Weltklasseweine in seinen legendären Lagen wachsen und es wieder einmal das Ausland gewesen ist, das zuerst die unvergleichlichen Rieslinge mit ihrem unverwechselbaren Stil hymnisch feierte, hat eine klare Vision: Glockenklare Mineralität im Schiefer zum Klingen zu bringen! In seinem kleinen (nur 4 ha), aber feinen Königreich kümmert er sich eigenhändig um sein Volk: Traumhaft alte Rebstöcke besten genetischen Ursprungs, teilweise wurzelecht und uralt (!), die wunderbare kleinbeerige Träubchen tragen und die sich mit ihren tiefgründigen Wurzeln in den steilen Moselhängen in einen weltberühmten Schatz eingegraben haben: Verwitterter, weicher Schieferboden der allerfeinsten Art. Seine eleganten, so ungemein trinkanimierenden Rieslinge besitzen eine messerscharfe Mineralität, es sind unvergleichlich schlanke, rassige Weine mit enormer Ausstrahlung. „Ihre aromatische Brillanz sowie ihre markante rassige Säure haben sie zum Gegenstand eines internationalen Kults gemacht”, notiert begeistert Stuart Pigott!

Wie immer bei den großen Winzern der Welt liegen die Ursachen der singulären Qualität (neben der begnadeten handwerklichen Winzerkunst der Urtraditionalisten aus unserer sympathischen Schaefer-Dynastie) in den Weinbergen. Und hier gibt es erhebliche mikroklimatische Unterschiede zu den benachbarten großen Wehlener und Bernkasteler Lagen: Nicht nur die Häuser des Orts, sondern auch Uferwiesen trennen diese weltweit gerühmten Lagen vom Flusslauf der Mosel, so dass hier eine deutlich anders geartete Thermik besteht. Und die tiefgrauen Schieferböden in den extrem steilen Hängen des Domprobsts (60 bis 70% Gefälle) und des Himmelreichs, die unmittelbar hinter den letzten Häusern von Graach majestätisch sich erheben, gebären unter den Händen eines ungemein bescheidenen Winzerstars traumhaft FEINE Rieslinge, die seit Jahren zu unseren persönlichen Lieblingsweinen gehören!
 

Willi Schaefer

Ein gewichtiges Indiz für diese einzigartige Güte der Graacher Lagen kann man in der Geschichte finden. Heutzutage mögen andere Gemeinden mit lautstärkeren Winzern und modernem Marketing im Rampenlicht der Weinwelt stehen, aber in der preußischen Klassifizierung der Moselweinberge von 1816–32 sind die Weinberge Graachs höher bewertet als die jeder anderen Gemeinde der gesamten Mosel, Saar und Ruwer! Seien Sie versichert, werte Kunden, dass die preußischen Steuererheber sehr genau wussten, was sie taten. Und in diesen genialen Lagen vinifiziert der sympathische König von Graach, Christoph Schaefer, wie bis 2015 schon sein hoch talentierter und ebenso sympathischer Vater Willi (Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm), absolute Weltklasseweine, mit fabelhafter Reputation in den angelsächsischen Ländern, einzigartig in ihrer messerscharfen Mineralität und unvergleichlichen Brillanz! Diese Rieslinge sind Glücksfälle im Leben eines jeden kundigen Weinliebhabers! Klassischer, finessenreicher, mineralischer und feinfruchtiger kann die Mosel nicht schmecken!

Bedenken Sie bitte auch, liebe Kunden: Diese so lebendigen Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20–30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum dieser legendären, absolut gleichwertigen Lagen ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen. Aber eins bleibt dabei stets gleich: Die Moselmythen aus dem Himmelreich, dem Domprobst sowie der Wehlener Sonnenuhr, bereiten in jeder Phase ihrer Entwicklung Trinkspaß ohne Ende. Nichts ist schwer, alles so tänzerisch verspielt, leicht und fein! Wahrlich der Tanz des Schmetterlings!

PS: Immer wieder, wenn wir in einem guten Restaurant fruchtsüße Schaefer-Rieslinge finden, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben und damit harmonisch trocken schmecken, ordern wir diese mit großer Vorfreude und sind jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch schwebenden, feinsinnigen, ungemein dichten und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Solch absolute Riesling-Spitzen präsentieren sich auch nach Jahren der Flaschenreifung knackig frisch und glockenklar mineralisch, das ist ganz großes Kino, das sind absolute Weltklassegewächse von Willi Schaefer!

Der Jahrgang 2017:
Liebe Kunden, bei einem derartig kleinen Familienbetrieb, wie die Schaefers ihn haben, mit ihren lediglich 4 Hektar, kann ein kleiner Jahrgang wie 2017 schon mal nahezu existenzbedrohend sein. Es gibt im Schnitt nur die halbe Menge eines normalen Jahrgangs. Wie sie sicherlich mitbekommen haben, gab es auch an der Mosel Ende April Spätfröste, die bereits zur Blüte des Jahrgangs festgelegt haben, dass es nur kleine Erträge geben wird. Und dann kam noch der Hagel, hier am 1. August, der über die ganze Fläche streute. Normalerweise fällt Hagel ja sehr partiell aus. Aber ein kleines Weingut wie die Schaefers trifft dies besonders, liegen ihnen doch die drei Lagen Graacher Himmelreich, Domprobst und ein kleines Stück Wehlener Sonnenuhr direkt nebeneinander. Und so wird der Vorteil, der kürzesten Wege vom Weinberg zum Weingut, hier direkt zum Nachteil. Es gibt also wenig Grund hier ausführlich zu berichten, denn unsere Mengen sind äußerst gering und so vermuten wir, dass die wenigen Flaschen bereits unter unseren treuen Schaefer-Fans und Stammkunden regelrecht verdampfen werden. Und so bodenständig und bescheiden wie die Familie seit Generationen ist, bleiben auch die Preise für die Weine moderat, auch wenn es kaum Mengen gibt. Denn Christoph und seiner Frau Andrea ist ganz besonders wichtig, dass die Weine auch weiterhin dort ankommen, wo sie sie sehen wollen. Bei den Liebhabern der Weine und dies am allerliebsten mit geöffneten Flaschen! Es gilt also besonders schnell zu sein dieses Jahr.

Wir wollen trotzdem einen Einblick geben, denn die Weine sind wunderbar und derartig weingutstypisch, dass es eine Schande wäre, Ihnen die Details zu den Weinen vorzuenthalten! Wer den Weingutsstil kennt weiß, dass Christoph Schaefer vor allem die klassisch fruchtsüßen Weine am Herzen liegen. Das ist die Stärke der Schaefers, seit Generationen. Und so gibt es 2017 keinen trockenen Wein, die Qualitäten waren einfach zu gut, um daraus keinen fantastischen Kabinett oder eine strahlende Spätlese zu vinifizieren. Wie in vielen Betrieben gibt es im Jahrgang 2017 keine Auslese. Es gab nur sehr wenig Botrytis in den Weinbergen für edelsüße Weine. Ein Fässchen hat Christoph dem Weinberg abgerungen, dies wird allerdings im September in die Versteigerung eingehen. Der Fokus liegt also voll auf den beiden Prädikaten Kabinett und Spätlese. Christoph umschreibt 2017 als „klassischer Jahrgang mit toller reifer Säure, die das ganze Geschmacksbild wunderbar mitträgt. Man merkt in den Weinen die Konzentration und Vielschichtigkeit aufgrund der geringen Erträge - aber auf eine leichte Art und Weise.“ Und genau so nahmen wir die Kollektion bei unserer Verkostung im Frühjahr im Weingut auch wahr. Nur 30 hl/ha Durchschnittsertrag wirken sich im Glas eben aus. Die fantastische Vielschichtigkeit des Jahrgangs und der elegante Stil des Hauses, beim Kabinett und der Spätlese wurde viel Botrytis aus dem Weinberg herausselektioniert, ergeben hochfeine Rieslinge. Und es hat sich ausgezahlt, dass Christoph bei all den Turbulenzen des Jahrgangs die Nerven nie verlor, Andrea stand ihm tapfer bei, und trotz Hagel auf eine späte Reife gewartet hat. Und somit sind sie eben nicht beim Gutswein, sondern direkt beim Kabinett in der Lese eingestiegen. Denn in diesem Betrieb ist man dem Jahrgang und den Lagen verpflichtet. Oder wie Christoph es anmerkt: „Wir suchen keinen Wein im Jahrgang, den es nicht gibt“. Und genau diese Unterwerfung der Natur, mit all ihren Kapriolen und Launen, zahlt sich hier seit Jahren aus, spiegelt sich im eigenständigen Charakter der Weine wider. Genau diese Philosophie entscheidet am Ende, neben der Grundvoraussetzung exzellenter Lagen, ob es sich um sehr gute Weine handelt oder exzellente, die das Herz berühren und stilprägend für eine Region sind. Und Schaefers Weine sind stilprägend, über die Landesgrenzen hinaus gesucht und wertgeschätzt. Da Christoph gerade im Jahrgang 2017 ein langes Hefelager als wichtig betrachtet, um die Mineralität herauszuarbeiten und auch beim Füllen oft erst bis zum Mai wartet, können wir Ihnen die Weine erst jetzt anbieten. Hier richtet sich eben alles nach dem bestmöglichen Weinergebnis. Und Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Nirgendwo anders trifft dieser Leitspruch so zu, wie hier im Graacher Weingut Willi Schaefer.

PS: Unsere beiden Mosel-Spezialisten von Mosel Fine Wines fassen die Situation dieses Jahr treffend zusammen: „Das einzige Problem wird nur sein Flaschen zu ergattern, da die Mengen nochmals kleiner sind und stärker zugeteilt werden als üblich. Aber man sollte jede Mühe investieren auch nur eine Flasche zu ergattern. Hierbei handelt es sich um Legenden in der Entstehung!

 

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