Aus der Region Mosel-Saar-Ruwer:
Markus Molitor vinifiziert in 2006 die besten Rieslinge in der glanzvollen Weingutsgeschichte!

Markus Molitor, der das traditionsreiche Familienweingut an der Mittelmosel nun in der 8. Generation führt, wird bereits seit seinem sagenhaften 97er Jahrgang, der dem Weingut vom Gault Millau die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres in Deutschland” erbrachte, zur kleinen Elite deutscher Weltklassewinzer gezählt. Der sympathische Winzer verfügt über mehr als zwanzig erstklassige Einzellagen (aus denen er jährlich ca. 60 (!) verschiedene Weine vinifiziert) mit unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen und Kleinklimata und somit über genügend Spielraum, den man zur Erzeugung hochkarätiger trockener und edelsüßer Gewächse auf absolutem Weltklasseniveau braucht. Vom trockenen, „einfachen” Gutsriesling bis hin zu den grandiosen edelsüßen Raritäten kann man ALLE seine zutiefst mineralischen Weine bedenkenlos empfehlen, die sich stets durch eine reife Frucht, eine fabelhafte Dichte verbunden mit einem tänzerischen Spiel (Markus gelingt wie kaum einem zweiten Winzer dieser traumhafte Spagat zwischen barocker Fülle und einzigartiger Finesse), einen ausgeprägten Terroircharakter und eine für die Mosel so typische traumhafte Säure auszeichnen. Noch beeindruckender als das prächtige Haus Klosterberg, in welchem die unterirdischen Kelleranlagen untergebracht sind und das man schon von der Mosel, von der Zeltinger Brücke aus, hoch über dem Tale thronend erblicken kann, wirken die großartigen, halsbrecherisch steilen Parzellen inmitten der besten Mittelmosellagen. Diese fangen wie Brennspiegel auch die kleinsten Sonnenstrahlen ein und befinden sich in einem derart gepflegten Zustand, dass für jeden Weinfreund mit geschultem Blick auf Anhieb erkennbar ist, dass die großartige Qualität der Molitorschen Weine in den Weinbergen entsteht und nicht die Folge ist von irgendwelchen kellertechnischen „Verbesserungen”. Für Markus ist dabei elementar wichtig: „Je kleiner die Beeren sind, desto besser das Verhältnis von Aroma- und anderen Inhaltsstoffen in der Schale zum Saft und je luftiger die Beeren hängen, desto geringer die Gefahr, dass Fäulnis sich breitmacht oder Krankheiten ausbrechen”.

Die Zeltinger Sonnenuhr
Markus erntet, wie alle großen Winzer an der Mosel, sehr spät, bis weit in den Monat November hinein. Manchmal verzögert er die Ernte sogar bis in den Dezember. Nach dieser ausgesprochen späten und selektiven Lese (10-12 Selektionsgänge von Oktober bis Dezember) werden die Beeren mit Hilfe kleiner Traubenbehälter möglichst unzerquetscht in die großen unterirdischen, in die Felsen geschlagenen, Sommer wie Winter ideal temperierten Kelleranlagen transportiert, gemahlen und dann möglichst schonend gekeltert. Der durch reine Sedimentation geklärte Most gärt anschließend unter ausschließlicher Verwendung von weineigenen Hefen in den alten Gewölbekellern unter natürlich kühlen Bedingungen, teils im Stahltank, teils im traditionellen Holzfass. Denn Markus ist der festen Überzeugung, dass alle großen Weine (wenigstens für eine gewisse Zeit) im Holzfass gelegen haben sollten. Nach Abschluss der Gärung gönnt er seinen Weinen ein relativ langes Lager auf der Feinhefe, wie das früher an der Mosel Tradition war, bevor sie leicht filtriert abgefüllt werden, damit der Wein sich eine große Frische und eine lange Lebensdauer in der Flasche bewahren kann.

Panoramablick über die majestätischen Steillagen von Zeltingen
Was Markus Molitor besonders auszeichnet: Sein Sortiment fällt regelmäßig so homogen gut aus wie bei kaum einem anderen Moselwinzer. So vergibt Eichelmann („Deutschlands Weine 2007”) dem Weingut 5 Sterne und urteilt begeistert: „Markus Molitor wird immer besser. Waren die 2004er schon von erstaunlicher Brillanz, wirken die 2005er noch eindrucksvoller”! Recht hat der Kerl. Aber 2006 hat sich Markus definitiv selbst übertroffen: Eine sensationelle Kollektion wie aus einem Guss! Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen daher heute unsere Selektion aus dem großartigen Jahrgang 2006 in einer Qualitätsliga, die auch Weltklassewinzern sehr selten in ihrer Laufbahn gelingen! Diese höchst animierenden Rieslinge voll innerer Harmonie sind wahrlich eine traumhafte Vermählung zwischen moselanischer Tradition und Moderne und Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an die besten und steilsten Rieslinglagen der Welt!
P.S.: Immer wieder, wenn ich in einem guten Restaurant trockene, feinherbe oder auch fruchtsüße Molitor-Rieslinge finde, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben, ordere ich diese mit großer Vorfreude und bin jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch-schwebenden, feinsinnigen, ungemein dichten und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Ganz wenige trockene Rieslinge nur präsentieren sich nach Jahren der Flaschenreifung so knackig frisch und glockenklar mineralisch wie die Weltklassegewächse von Markus Molitor!
