Weinhof Herrenberg - Schoden Saar

Der Riesling-Pétrus von der Saar begeistert mit phantastischen Bio-Weinen zu attraktivsten Preisen!

Weinhof Herrenberg
Dream-Team: Claudia und Manfred Loch

Erstmals in unserem Programm 2002 feierten wir einen damaligen Newcomer mit Qualitäten, wie sie spektakulärer nicht sein können: „Claudia Loch hat eine Atem beraubende Kollektion vorgestellt, ein Wein ist besser als der andere”, begeisterte sich Marcus Hofschuster im Weinplus Weinführer Deutschland. Und Mario Scheuermann, erfahrener Fachjournalist und Veranstalter des Hamburger Weinsalons, meinte gar: „Das Weingut Herrenberg ist für mich schon seit mehreren Jahren ein herausragender Geheimtipp an der Saar. Bei der minimalen Jahresproduktion und solchen Qualitäten müssten die Weinkenner eigentlich Schlange stehen und alles müsste zu Höchstpreisen ständig ausverkauft sein. Herrenberg ist so etwas wie ein weißer Riesling-Pétrus von der Saar: Winzige Produktion, total eigenständiger Terroircharakter in absoluten Spitzenlagen”. Und in den Jahrgängen 2005 und 2006 wertet Parker bis 94 Punkte – bei Rieslingen, die bei uns unter 20 Euro gekostet haben! Wahrlich: Im weltweiten Kontext betrachtet sind deutsche Spitzenweine immer noch gnadenlos unterbepreist! Zum Wohle des Konsumenten! Welches Geheimnis steckt nun aber hinter diesen faszinierenden Qualitäten zu traumhaft günstigen Preisen? – Keines!

Diese großen Rieslinge sind nichts anderes als das Resultat erstklassiger Lagen, ehrlicher, harter handwerklicher Arbeit in den strikt biologisch bewirtschafteten Weinbergen und einer vehementen Liebesbeziehung der Lochs zu majestätischen, aber auch mehr und mehr filigranen, von Eleganz und Finesse geprägten Rieslingen und zu der unnachahmlichen Sinfonie eines wahrhaft großen Terroirs. Claudia und Manfred, beide Seiteneinsteiger, erwarben 1992 ihren ersten, nur 1.200 Quadratmeter großen Weinberg im verträumten Schoden, in den Folgejahren kam nochmals die gleiche minimale Fläche dazu.

Weinhof Herrenberg

Prunkstück der Loch’schen Winzling-Wingerte in einem nur etwa 4 km großen Gürtel, innerhalb dessen sich alle großen Lagen der Saar befinden, ist zum einen eine Parzelle mit 100 Jahre alten, wurzelechten Reben im Wiltinger Schlangengraben. Alle Lagen in den extrem steilen, mit Schiefer bedeckten Hängen (bis 80% Neigung!) werden „parzellenrein” ausgebaut, um das jeweilige Terroir (wechselnde Schieferformationen, divergierende Anteile an Feinerde) im Wein optimal zur Geltung zu bringen. So auch im Schodener Herrenberg, dem zweiten Renommier-Weinberg mit seinen extrem unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen innerhalb weniger Meter nur, der mit seinem privilegierten Mikroklima optimal süd-südwestorientiert wie ein riesiger Brennspiegel ausgerichtet ist, der jeden auch noch so kleinen Sonnenstrahl einzufangen vermag.

Wenn man hoch über der Saar in diesen steilen Schieferlagen des Schodener Herrenbergs herumkraxelt, fallen sofort die Unterschiede zwischen den Parzellen des strikt qualitätsorientierten Winzerpaars und denen ihrer Nachbarn ins Auge. Zum einen die extrem gepflegten „lebenden” Böden mit ihrem vielfältigen natürlichen Grünbewuchs (von den Lochs neu erworbene Parzellen wiesen in der Umstellungsphase zum biologischen Anbau erst 1-2 verschiedene Kräuter auf, welch ein Unterschied zu den Altanlagen mit ihrem gepflegten ‚Wildkräutermanagement’), der durch die Konkurrenzsituation die Wurzeln der Reben tiefer in die Erde zwingt, der Entwässerung und dem Erosionsschutz dient sowie zur Humusproduktion beiträgt, und die Nistkästen für die einheimische Vogelwelt, die durch den Fraß der Schädlinge zum ökologischen Gleichgewicht in den Weinbergen beitragen. Zum anderen sticht ein Rebschnitt ins Auge, der sich von dem der Nachbarn völlig unterscheidet und der meines Wissens nach von kaum einem anderen Winzer an Mosel-Saar-Ruwer angewandt wird: Die Vertiko-Erziehung nach Prof. Cargnello, eine Außenseitermethode eines engagierten Querdenkers, eine schwierig zu handhabende Schnittform, welche die Lochs daher EIGENHÄNDIG, ohne Hilfskräfte, praktizieren (so sind die Loch’schen Rieslinge allesamt ausschließlich nur von Meisterhand geschaffen!) und die nach ihren Erfahrungen dem traditionellen Moselschnitt weit überlegen ist, da die buschartigen Reben infolge der wesentlich höheren Blattwerksproduktion (sehr viele Blätter, das Kraftwerk der Reben, versorgen möglichst wenig Früchte) über ein deutlich besseres Blatt-Fruchtverhältnis verfügen, das mitverantwortlich ist für die herausragende Qualität der Trauben. In Verbindung mit einer sehr späten Lese führt diese Methode zu „den leckersten Trauben weit und breit, was inzwischen leider auch die Wildschweine wissen”, wie Manfred Loch mit einem Schmunzeln erzählt. Die Kombination der geringen Weingutsfläche und kleinen Erträgen bedeutet auch, dass die Lese in einer Woche unter wirklich alleroptimalsten Bedingungen durchgeführt werden kann, während große Weingüter bis zu sechs Wochen damit beschäftigt sind.

Weinhof Herrenberg
Behutsame Handarbeit in den Weinbergen
des Weinhofs Herrenberg

Mittlerweile ist die Aufbauphase des Gutes abgeschlossen, sämtliche Lagen komplett auf biologischen Anbau umgestellt, d.h. es gibt keinerlei Einsatz von Insektiziden und Herbiziden mehr. Verrückt niedrige Erträge als Ergebnis intensiver Weinbergsarbeit mit einer extrem selektiven Auslese von Trauben mit höchster physiologischer Reife, unverzüglicher, schonender Transport gesunder, unzerquetschter Trauben in kleinen Behältern in die Keller und sofortige sanfte Pressung (Selbst Marienkäfer haben diese Prozedur schon überlebt!), moderat reduktiver Ausbau der Weine in blitzenden Edelstahltanks (Zeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle, in Lochs Keller arbeiten die Naturhefen oft noch im späten Frühjahr) und geringst mögliche Schwefelung sprechen eine eindeutige Sprache: Was die frühen Jahrgänge bereits ankündigten, demonstrieren die herausragenden Drillingsjahrgänge 2009/10/11 auf geniale Art und Weise. Der Weinhof Herrenberg katapultiert sich mit spektakulären handwerklichen Qualitäten im besten Sinne des Wortes und mit dem singulären Charakter ihrer in konsequenter Ertragsreduktion entstandenen Naturweine mit an die Spitze der Weinanbauregion Saar mit ihrer großartigen Tradition. Die mit viel Herzblut vinifizierten Weine mit ihrer glasklaren, saftigen Rieslingfrucht, ihrer charakteristischen, eher saar-untypischen Fülle am Gaumen (aber bitte, Lochs Rieslinge sind alles andere als fette Fruchtbomben!), ihrem Extraktreichtum, ihrer Frische, ihrer beispielhaften Mineralität, ihrer Kraft sowie ihrem kompromisslosen Terroirkonzept besitzen ein schwerlich zu schlagendes Preis-Genussverhältnis. Was mir besonders an den neuen Jahrgängen gefällt: Ohne ihre Authentizität zu verlieren und ohne ihre Dichte und Mineralik eingebüßt zu haben, sind diese Herzblut-Rieslinge noch „saartypischer”, da finessenreicher, verspielter und rassiger geworden.

Die sympathischen Lochs bringen neben dem großartigen Terroir ihrer Lagen immer mehr ihre ureigene Handschrift im Weinberg (im Keller hat sich nichts verändert) mit ein, denn ganz offensichtlich trägt ihre jahrelange harte Weinbergsarbeit erkennbare Früchte (Claudia Loch, für die Arbeit im Wingert verantwortlich, hat einfach ein feines Gespür für die Reben!), sind die Böden der erstklassigen Lagen, insbesondere diejenigen, die schon relativ lange von den Lochs bewirtschaftet werden, jetzt in dem optimalen Zustand, dass die Trauben und später der fertige Wein davon nachhaltig profitieren. „Und natürlich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob, wie bei uns, ausschließlich Fachkräfte einen Rebschnitt und die Lese durchführen oder angelernte Saisonkräfte”, so das Fazit von Manfred Loch.

Weinhof Herrenberg

Alle Rieslinge unseres Kleinods von der Saar werden mittlerweile ausschließlich in Flaschen mit Stainless Cap (Edelstahl-Kronkorken!) abgefüllt: Dies heißt für Sie, liebe Kunden, und für uns: Beste Qualitäten aus biologischem Anbau in garantiert korkfreiem Zustand. Oder um mit David Schildknecht, Parkers kongenialem Verkoster (u.a. für das Burgund, das Languedoc-Roussillon, Österreich und Deutschland) zu sprechen: „Herrenberg is among the most exciting sources of Riesling in Germany!” Und das erst recht in Deutschlands Kometenjahrgang 2011!

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