Aus der Region Steiermark:
Zu den Weinen
Weingut Hannes Sabathi - Gamlitz
„Ich lebe mit meinen Weinen.” Voller Enthusiasmus und mit der ungestümen Kraft der Jugend sprudelt dieses Credo, das zu seinem Lebensinhalt geworden ist, aus dem jungen Hannes Sabathi heraus. Wir sitzen gemeinsam in dem urgemütlichen Buschenschank, der von Hannes Schwester Barbara geleitet wird (Probieren Sie unbedingt, wenn Sie sich einmal in diese traumhaft gelegene „Oase der Ruhe” verirren sollten, ihre ursprüngliche, regionale Küche, die hervorragend zu den Weinen ihres Bruders passt), degustieren seine inmitten einer unberührten Naturlandschaft produzierten Gewächse und philosophieren übers „Weine machen”. ![[Hannes Sabathi]](../../../bilder/winzer/sabathi2.jpg)
Hannes Sabathi in seinem Keller
Es war ein weiter Weg mit schier unendlos langen Serpentinen hier hinauf unter den „Gipfel” des Kranachbergs, von wo aus man einen phantastischen, endlos weiten Ausblick genießen kann. Doch Hannes unterbricht schnell wieder meine abschweifenden Gedanken: „Unsere Kessellagen mit ihren teils sandigen, teils steinigen Schotterböden (ein Unikat in der gesamten Steiermark), in denen sich die Wurzeln der Reben tief eingraben müssen, um Nahrung zu finden, sind ideal geeignet zur Erzeugung von finessenreichen Weinen mit einer immensen Frucht”, erläutert Hannes. „Insbesondere die enormen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal geeignet zur Herausbildung sehr komplexer Aromen in den reifen Trauben, die je nach Weinberg extrem unterschiedlich ausfallen. Daher richtet sich all mein Tun im Weinberg und im Keller darauf, die unterschiedlichen Charakteristika der Lagen herauszuarbeiten und im fertigen Wein die im Terroir angelegte Brillanz, Klarheit und profunde Tiefe zu bewahren. Ich selbst bin nur da, um dem Wein zu helfen, das zu werden, was er von Natur aus bereits ist.” Welch sympathische Einstellung dieses ungemein engagierten jungen Mannes!
Seine Steillagen im von Wäldern umrankten Kessel des Kranachbergs sind in der Tat imposant. Wenn es regnet, schießt das Wasser geradezu zu Tal, die Begrünung des gesamten Terroirs ist unumgänglicher Schutz der Böden vor Erosion! Auch in trockenen Sommern wie 2003 gibt es hier keinen Trockenstress, da von den Teichen und Weihern, die harmonisch in dieses landschaftliche Kleinod eingebettet sind, infolge der Verdunstung und Nebelbildung genügend Feuchtigkeit zu den Reben transportiert wird. Dabei gibt es jedoch auch große Unterschiede innerhalb der einzelnen Parzellen. Im Tal des Kessels flimmert im Sommer tagsüber die Hitze, weiter oben streichelt ein beständig wehender Wind die Rebstöcke. Und genau diese wilde Ursprünglichkeit und den einzigartigen Charakter ihrer südsteirischen Heimat spiegeln die erstklassigen Chardonnays und Sauvignon Blancs von Hannes Sabathi – jenseits aller Technikgläubigkeit – traumhaft wider.
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Hannes Sabathi
Hannes Sabathi: Er ist jung, ungemein sympathisch und voller Enthusiasmus für den Wein. Noch ist er ein absoluter Geheimtipp in Deutschland. „Doch er stellt seit fünf Jahren einen Top-Jahrgang nach dem anderen hin, als ob er die Erfahrung von Jahrzehnten hätte. Vor allem der feinfühlige Umgang mit großen und kleinen Holzfässern ist seine Stärke. Von uns wurde er daher heuer als einer der Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet”, urteilt enthusiastisch der Internetweinführer Österreich (www.wein-plus.de /Autor: Helmut Knall). Und wir sind sicher: Bald wird dieser Musterbetrieb aus der Südsteiermark, einer der landschaftlich schönsten Regionen der Erde, zu den Stars der Weinszene auch in Deutschland gehören. Hannes Sabathis Weine voller Ursprünglichkeit sprechen schon heute eine unverwechselbare Sprache!
