Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland

„Du musst die Natur belauschen. Das Wechselspiel zwischen Klima und Boden nutzen. All Deine Erfahrungen einbringen, die Du in vielen Jahren rund um die Faktoren Wärme, Licht und Feuchtigkeit gesammelt hast. Und vor allem musst Du mit der Natur arbeiten. Niemals gegen sie. Daher haben wir bereits seit Jahren auf naturnahen Anbau umgestellt. So einfach sind die Grundlagen für große Weine von authentischer Qualität”.

Was Engelbert Prieler so gelassen ausspricht, als „einfache” Wahrheit bezeichnet, ist in der Realität das Resultat harter handwerklicher Arbeit auf großartigen Böden in besten, geschützten Lagen im einzigartigen Mikroklima des Neusiedler Sees mit einer intensiven Sonneneinstrahlung. „Nicht der Mensch, der Boden macht den Wein.”, ergänzt Silvia Prieler, promovierte Mikrobiologin, die seit 1997 tatkräftig ihren Vater in Weinberg, Keller und Marketing unterstützt.
 

[Neusiedlersee]
Blick aus den Rieden auf den Neusiedlersee


Und die Region Neusiedlersee-Hügelland, traumhaft am Westufer des Sees gelegen, erweist sich als äußerst vielseitig, was ihre Böden und Rebanlagen betrifft. In den sonnenverwöhnten, sanft hügeligen Spitzenrieden von Schützen am Gebirge liegen alle Top-Lagen der Prielers inmitten eines romantischen Naturschutzgebietes.
In der Kessellage des Seebergs reifen Weißburgunder- und Chardonnaytrauben auf hellen, steinigen Kalkböden, die für Fülle und eine feine Mineralität im fertigen Wein sorgen. Tiefgründiger, sandiger Lehm findet sich auf der Johanneshöhe. Dort bringt die Sorte Blaufränkisch fruchtige, saftige Weine mit pfeffriger Würze hervor – burgenländische Klassiker. Der Lehm speichert die Feuchtigkeit, weshalb diese Lage in den häufig trockenen Sommern besonders begünstigt ist. Karger Schieferboden, mit Ton und Lehm unterzogen, ist am Goldberg Fundament für herausragende Blaufränkische Weine von mächtiger Dimension und mineralischer Vielschichtigkeit.
 

[Schützener Stein]
In den sanft geschwungenen Rieden des Schützener Stein


Die windgeschützten Rebhänge sind größtenteils nach Süden und Osten ausgerichtet und fangen die ganze Kraft der Sonne ein. Der steinige Untergrund speichert die Wärme des Tages und gibt sie in den Nächten wieder ab. Der nahe gelegene See sorgt für ein unvergleichliches Mikroklima mit warmen Herbsttagen und ganzjährig milden Temperaturen. Er verhindert die gefürchteten Spätfröste im Frühling, in der Trockenheit des Sommers spendet er willkommene Feuchtigkeit und er mildert die kalten Herbstnächte. Ein zweiter wichtiger Einflussfaktor ist das Leithagebirge im Rücken der Kessellagen. Es schützt die Riede vor kalten Westwinden und sorgt umgekehrt an heißen Sommerabenden für Kühlung. See und Gebirge ermöglichen den Trauben eine lange Vegetationsperiode und ein optimales Ausreifen und somit die Conditio sine qua non einer komplexen Aromenbildung.

Naturnaher Anbau, eine rigorose Mengenbeschränkung, ein kurzer Rebschnitt, aber eine hohe Laubwand zur besseren Photosynthese, sowie eine rigorose mehrfache Traubenselektion von Hand sind die wesentlichen Kennzeichen der Prieler’schen Qualitätsphilosophie in den Rieden. Vorsichtige Pressung, soweit möglich Verwendung von weineigenen Hefen, temperaturkontrollierte Vergärung sowie schonender Ausbau im Edelstahl und in gebrauchten wie neuen Holzfässern kennzeichnen die sensible Arbeit im Keller. Das so sympathische und ungemein gastfreundliche Ehepaar Prieler, Engelbert und Irmgard, das 1972 das elterliche Gut übernahm, hat, zusammen mit ihrer innovativen Tochter Silvia, seinen ureigenen Stil gefunden und seinen Weinen eine unverwechselbare Handschrift gegeben mit einprägsamer Frucht, großartigem Rebsorten- und subtilem Terroircharakter.
 

[Engelbert Prieler]
Engelbert Prieler


In Österreichs Fachpresse werden sie, völlig zu recht, hymnisch gefeiert (So bezeichnet beispielsweise der ‚Gault Millau’ die Domaine als burgenländisches Paradeweingut. Auszeichnungen wie „Österreichs Winzer des Jahres” u.a. aufzuzählen, hieße Eulen nach Athen tragen) und ihre Weine mit Preisen überhäuft. Engelbert Prieler, Frohnatur und Genussmensch gleichermaßen, mit strahlenden Augen und großen, zupackenden Händen, vermittelt im engagierten Gespräch eine profunde Kompetenz und ist ein höchst kreativer Perfektionist, der nicht nur zu den besten Winzern des Burgenlands gehört, sondern mittlerweile zur Elite der gesamten österreichischen Winzerszene.

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