Weingut Hirsch - Kamptal

Die Revolution im Kamptal! Mist von Wasserbüffeln für die Weingärten – Schrauber für Weltklasseweine!

„Es gibt keinen besseren Dünger für meine Weingärten” sagt Johannes Hirsch, als er meinen wohl leicht verdutzten Gesichtsausdruck bemerkt und schmunzelt, weil er weiß, dass er wieder einmal aufhorchen lässt. Wie so oft in den letzten Jahren. Er ist DER Vordenker einer neuen jungen Winzer-Generation, DER Aufsteiger der letzten Jahre schlechthin innerhalb der österreichischen Winzerelite: Er, der junge Patron des traditionsreichen Weingutes Hirsch!

 

Weingut Hirsch
Johannes Hirsch, unter den österreichischen Spitzenwinzern der Vorreiter
des Schraubverschlusses

 

„Ich hasse alles Eintönige und Austauschbare. Meine Weine sollen die Tradition und das Terroir unserer Region widerspiegeln, Eleganz und Finesse sind mir wichtiger als überkonzentrierte Monsterweine mit hohen Alkoholgraden in einem weltweit immer häufiger anzutreffenden vinologischen Einheitsbrei, die hohe Punkte-Bewertungen erzielen, aber bei Kennern keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen. Entscheidend für den Stil meiner Rieslinge und Grünen Veltliner ist unsere biodynamische und handwerklich sehr intensive Weinbergsarbeit (extrem aufwändige Laubwerksarbeiten, hohe Rebdichte wegen der Wurzelkonkurrenz, so dass die Wurzeln tief in die Erde vordringen müssen und bei der Suche nach Wasser die wertvollen Mineralien aufnehmen können, Gründüngung und, wenn nötig in heißen Sommern, zielgerichtete, punktuelle Bewässerung), die Trauben brauchen eine maximale physiologische Reife und dazu kommt eine extreme Auslese mit wenigstens vier Erntedurchgängen in jedem Ried! Im Keller vinifiziere ich ganz traditionell und vergäre ausschließlich spontan mit weineigenen Hefen, die in den einzelnen Weingärten ganz natürlich vorkommen und die den unterschiedlichen Charakter des jeweiligen Terroirs optimal herausarbeiten”, so das Credo von Johannes, diesem jungen, so ungemein sympathischen Winzer: „Denn die Natur kann man nicht verbessern!”

Johannes Hirsch muss man einfach mögen, er ist so ein wohltuend grundehrlicher Sunnyboy – und dennoch polarisierte er in den letzten Jahren wie kaum ein anderer! Viel Aufsehen erregte unser Shootingstar nämlich nicht nur wegen seiner großartigen Qualitäten, sondern, weil er als erster Spitzenwinzer alle Weine, selbst die Pretiosen des Hauses, mit einem Schraubverschluss ausstattete. Was ihm einen Boykott-Aufruf des FALSTAFF und gleichzeitig den Titel „Weingut des Jahres” bei WINE-TIMES, DEM Internetportal für österreichischen Wein, eintrug. Einige Importeure boykottierten ihn auch tatsächlich, was ihm andererseits die Solidarität zahlreicher Sommeliers einbrachte, die der Korkdiskussionen überdrüssig waren. Längst ist der Verschluss kein ernsthaftes Thema mehr, nur noch die grandiosen Qualitäten, die selbst die wesentlich teureren Prestigeweine der Wachau das Fürchten lehren! „Heute kann ich endlich wieder über meine Weine reden und nicht immer über Verschlüsse.”

 

Weingut Hirsch
Johannes Hirsch (rechts im Bild) und Tino Seiwert
beim Fachsimpeln in den Rieden

 

Doch schon früher, 1999, staunte man nicht schlecht über Johannes Hirsch. Als alle österreichischen Funktionäre den Rotwein als Antwort auf den Klimawandel propagierten, ging Hirsch in die entgegen gesetzte Richtung. Denn obwohl seine Rotweine zu den besten der Region zählten, riss er alle Reben aus und konzentrierte sich auf Riesling und Grünen Veltliner. Und hatte auch damit Recht. International ging ein richtiger Boom nach Riesling und Veltliner los, Hirsch kann heute bei weitem nicht die weltweite Nachfrage nach seinen edlen Gewächsen decken. Diese wirtschaftliche Weitsicht fiel kürzlich auch den Juroren der Tageszeitung „Die Presse” auf. Erstmals bekam der Winzer, der höchste Auszeichnungen für seine Weine durchaus gewöhnt ist, selbst einen Preis. In der Kategorie „Wirtschaft” trat Johannes Hirsch als erster Vertreter der Weinbranche in der Geschichte des Wettberwerbs gegen die Managerelite Österreichs an und wurde promt auf’s Siegerpodest gewählt!

 

Weingut Hirsch
Johannes und sein Vater Josef beim Begutachten
des Reifezustandes der Trauben

 

Trotz aller radikaler Kehrtwendungen in seinem Leben: Johannes ist im Grunde seines Herzens gar kein Revoluzzer, viel eher ein Bewahrer. Ein Wertkonservativer, dem das Schicksal unseres Planeten alles andere als egal ist: So führte Johannes Hirsch voller innerer Überzeugung zunächst den biologischen, dann den biodynamischen Anbau ein, was auch in einem inneren Zusammenhang mit der Geburt seiner Tochter steht: „Ich hatte sie im Arm und wusste, sie soll in gesunder Natur aufwachsen, und dazu musst du deinen Beitrag leisten.” So ist das Geheimnis des großen Erfolgs seiner Weine wohl das Zusammenspiel von Tradition und Moderne im Weingut Hirsch. So wie das Gebäude-Ensemble in Kammern im Kamptal, das straßenseitig einen über 500 Jahre alten barocken Zehenthof des Stiftes Passau zeigt, während man aus dem modernen Keller- und Verkostungsanbau aus großen Panoramascheiben auf Hirschs wichtigste Weinberge Heiligenstein und Gaisberg blicken kann. Eine Idylle zum Innehalten! Genauso harmonisch wie das intakte Ökosystem im Wingert funktioniert das Zusammenspiel der Generationen im Hause Hirsch. Denn Vater Josef hilft immer noch gerne mit und setzt seine Erfahrung im Weingarten um: Immerhin war er es, der schon vor unendlich vielen Jahren den Kunstdünger aus den Weingärten verbannt hat! Dass Sohn Johannes heute den Mist der Wasserbüffel der nahegelegenen Bio-Käserei einsetzt, ist letztendlich „nur” eine logische Weiterentwicklung.

 

Weingut Hirsch
Familienidylle

 

Die Elogen und Preise alle aufzuzählen, mit denen Johannes Hirsch in den letzten Jahren im In- und Ausland überhäuft wurde, hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen: Beschränken wir uns hier beispielhaft auf einige wenige aktuelle Urteile: So werten die US-Kritiker Stephen Tanzer ebenso wie David Schildknecht in Robert Parkers Wine-Advocate schon Hirschs Einstiegswein „Trinkvergnügen” als „excellent value”, Tanzer adelt den Grünen Veltliner Lamm mit 92 Punkten, ebenso den Riesling Gaisberg (hier jubeliert Parker: „setzt die Zunge in Schwingung”) und der Riesling vom Zöbinger Heiligenstein ist ihm gar 94 Punkte wert. Diese grandiosen Gewächse aus Österreichs Überfliegerjahrgang 2006 (dieser Ausnahmejahrgang ist nur vergleichbar mit Deutschlands Fabeljahrgang 2007) bieten wir Ihnen heute nach einigen Monaten auf der Flasche und dem Erreichen der ersten Trinkreife mit großer Freude an. Natürlich vergeben auch die österreichischen Medien wieder Top-Noten: Vinaria vergibt für den Riesling Gaisberg die Höchstnote von 3 goldenen Sternen, im Falstaff erreicht das Weingut die Höchstwertung von 3 Sternen und unser Grüner Veltliner Lamm 93-95 Punkte! Auch im neuen WeinGuide „Österreichs beste Weissweine“ von Tucek & Knall spielt das Weingut Hirsch ganz vorne mit. Nur 36 Kreszensen Austrias, ausgewählt aus Tausenden von Weinen, erreichen die Höchstwertung 5 Gläser, die beiden Hirsch-Rieslinge Gaisberg und Heiligenstein 2006 sind dabei!

Doch urteilen Sie, werte Kunden, doch einfach selbst und wenn Sie dann noch die Preise vergleichen, dann werden Sie die Gewächse von Hirsch als fast konkurrenzlos günstig erkennen. „Das Weingut Hirsch zählt wahrlich zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs”, wie der Gault Millau dezidiert urteilt. Meine ganz besondere Empfehlung!

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