Domaine de Trévallon - Provence

Domaine de Trévallon
Am Fuße des weltberühmten mittelalterlichen Dorfes Les Baux de Provence liegen die steindurchfluteten Parzellen der Domaine de Trévallon
© istockphoto.com/StevanZZ

Trévallon: Mythischer Kultwein aus biologischem Anbau vom Fuße der malerischen Alpilles verbindet die Kraft legendärer Gewächse aus Hermitage und die Finesse und Eleganz Bordelaiser Prestigegewächse im Stile der 80/90er Jahre mit einer Orgie sinnlicher Aromen!

Seit Jahren ein Weltklassewein, der schon 100-Punkte-Weine an die Wand gespielt hat und Jahrgang für Jahrgang in Tino Seiwerts persönlichen Keller wandert. Doch vielleicht war er noch nie so gut wie heute. Dafür spricht der Traumjahrgang 2015!

Die nördlichen Alpilles sind eines der schönsten Fleckchen Erde in Frankreichs Süden. Unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’ kommt von inselartig in die wilde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem wahren Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit der Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den vor Jahren schon Parker als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete.

Trevallon
Ralf Zimmermann, der nicht gezeigte Fotograf ☺, Ostiane, Eloi Dürrbachs ebenso sympathische wie kluge Tochter, und Tino Seiwert probieren den neuen Jahrgang 2015 vom Fass. Glücksmomente!

Ich selbst liebe diesen magischen Wein, seit ich ihn vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte. Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor mehr als 30 Jahren seine Weinberge im Norden (!) der Alpilles anzupflanzen (damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt), um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie etwa hälftig mit Cabernet Sauvignon und Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays“ ist. Diese „unübliche und untypische“ Rebsortenzusammensetzung führte zur „Degradierung“ von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix (Verzeihen Sie bitte meine leise Ironie, werte Kunden) zu dem wohl besten VdP Frankreichs. Diese Spitzfindigkeit fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parker-Punkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränem Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Château-Besitzer vermutet ;-)

Eloi Dürrbachs „Trévallon“ jedenfalls wird seither von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt. Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential von 25 Jahren und mehr! In diesem großen mythischen Gewächs dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten“ Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen.

Werte Kunden: Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer grandiosen Dichte und Konzentration. In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als vermeintlichen großen Hermitage identifizierten bzw. in den letzten Jahrgängen mit den mittlerweile wesentlich älteren Reben als einen Spitzenwein aus dem Bordelais!

In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300,- Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis: „Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.“ Nun, die „Logik“ meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder!

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