Domaine Belles Pierres - Coteaux du Languedoc

Eine „neue” Domaine aus dem Herzen des wildromantischen französischen Südens und dann noch DER Geheimtipp? Hat Pinard da was übersehen in den letzten Jahren?

Belles Pierres

Ja und nein.

Nein, denn Damien Coste war schon vor über 15 Jahren im Programm von Pinard de Picard! Zurzeit der revolutionären Aufbruchstimmung im Languedoc. Und seine gleichzeitig so authentischen wie eleganten Weine waren Perlen unseres Programms.

Ja, weil wir uns dann irgendwie aus den Augen verloren haben. Pinard hatte einfach ein zu umfangreiches Programm des Languedoc, 4 Weingüter allein aus Montpeyroux, 4 allein vom Pic Saint-Loup. Wir mussten straffen, uns konzentrieren auf weniger Güter, um sie entsprechend in unseren Pinwänden präsentieren zu können und, eher zufälligerweise als gewollt, traf es auch Belles Pierres. Mir war nie so recht wohl bei dieser Entscheidung, mochte ich doch Weine und Winzer sehr und auch unsere Kunden trauerten diesen Heimatweinen des Languedoc lange nach.

Und jetzt im Februar trafen wir uns im Rahmen der weltweit wichtigsten Messe für südfranzösische Weine in Montpellier wieder. Pierre Clavel intervenierte und meinte, wir müssten unbedingt Damien Costes neue Jahrgänge probieren: Im Laufe der Zeit seien seine Weine wegen der sorgfältigen, liebvollen Weinbergsarbeit immer besser geworden und die Preise noch auf dem Niveau von vor ca. 10 Jahren.

Neugierig geworden machten wir uns auf den alt bekannten Weg zur Domaine, erstklassigen Terroirs im Herzen des Languedoc, in Saint Georges D’Orques, wo extrem steinhaltige Kalk- und Lehmböden, mosaiqueartig (das erklärt auch den Namen unserer beiden neuen Edelsteine) in die Garriguelandschaft eingebettete Lagen mit einem hohen Eisenanteil, traumhaft feinduftige, expressive, verzaubernde Weine hervorbringen.

Belles Pierres
„Belles Pierres” - „schöne Steine”

Und dann: Welch Wiedersehensfreunde. Damien ist wahrlich ein Herzblutwinzer. Ein aufrechter, ehrlicher Weinbauer des Languedoc. Authentisch, wie seine erfrischenden, feinfruchtig-eleganten Weine. Eine Seele von Mensch. So, wie ich ihn vor über 15 Jahren schon kennen lernte. Und das, obwohl er traurige private Schicksalsschläge hat wegstecken müssen in den letzten Jahren. Und er kann leider nicht mehr richtig sehen. Er tastet sich mit seinen Flaschen behutsam an unsere Probiergläser, will uns unbedingt SEINE Weine persönlich ausschenken. Wir verkosten - und sind begeistert. Sicher: Hier sind wir nicht in der absoluten Spitzenliga des Languedoc. Doch Damiens sinnliche Weine schmecken so „saulecker”, so sehr nach überschwänglich duftendem Süden, bleiben dabei so herrlich auf der feinfruchtigen, eleganten Seite, ohne Schwere und Opulenz. Und ratzfatz sind die Gläser geleert. Trinkweine des Midi, wie sie schöner nicht sein können. Zu Preisen, die wir kaum glauben können. Das können nur sehr fleißige Familienbetriebe anbieten, die handwerklich, aber ohne große Kostenstruktur arbeiten.

Wahrlich: Belles Pierres war bereits vor fast 20 Jahren und ist heute wieder ein Glücksfall für unsere Kunden. So ungemein duftig wirken Weiß- wie Rotwein, transparent, gehaltvoll, mit dem Feuer des Südens, aber süffig wie gute Burgunder; sie stechen aromatisch meilenweit aus dem modernen Einerlei hoch extrahierter, langweilig süßlicher, dicker Weine heraus, wie sie inzwischen typisch sind für industriell hergestellte Massenweine des Midi.
Sie setzen die Maßstäbe ihrer Preisklasse im Languedoc. Für authentische Trinkweine ihrer traumhaft schönen Region!

Beim Abschied sind wir tief berührt. Wir freuen uns alle gemeinsam auf die neue Zusammenarbeit. Manchmal gehen wir Menschen Umwege im Leben. Weil wir nicht erkennen, welchen Schatz wir eigentlich schon besitzen: Belles Pierres („Schöne Steine“, so benannt nach den malerischen Steinmauern, welche die Reben vor dem stürmischen Tramontanawind schützen) und Damien Costes: Willkommen zurück an Bord. Schön, dass wir uns wieder gefunden haben!

PS: Der Name „Mosaïque” hat hintersinnige Ursachen: Mosaïque , weil verschiedene Reben in die Assemblage eingeflossen sind, weil die Parzellen keine Monokulturen darstellen, sondern mosaiqueartig in die wilde Garriguelandschaft eingelassen sind und die Düfte dieser Naturlandschaft über die Beerenhaut in die Weine transmittieren und schließlich, weil man im Boden ein Mosaik aus der Römerzeit gefunden hat. Komplexe Hintergründigkeit, so komplex, wie diese betörenden Weine in der Nase duften und am Gaumen munden. Greifen Sie zu, insbesondere bei unserem heutigen Schnäppchenpreis und genießen Sie in vollen Zügen. Santé!

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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