Château de Montpezat - Côteaux du Languedoc

Parker: Der „Le Pin des Languedoc”
Malerisch am Rande eines kleinen Wäldchens liegt das Schloss de Montpezat, dessen älteste Teile aus dem 16. Jahrhundert datieren und das seit Jahren Schritt für Schritt behutsam renoviert wird. Aber auch im Weinberg geschieht Großes: Der junge innovative Eigner Christophe Blanc ist zusammen mit seinem begnadeten Önologen Jean-Philippe Escorne im Begriff, mit dichten, fruchtbetonten, insbesondere aber faszinierend eleganten Weinen, vinifiziert aus autochthonen Reben der Region wie aus neu interpretierten internationalen Edelreben, dieses bei Pézenas im Herzen des Languedoc auf erstklassigen Böden gelegene Gut an die Spitze der Appellation zu führen.
 

Château de Montpezat
Blick auf das Schloss de Montpezat


In Frankreich hat dieser sympathische Winzer in Insiderkreisen bereits Kultstatus erreicht und wird unter vorgehaltener Hand in einem Atemzug genannt mit Laurent Vaillé (Grange des Pères) oder Didier Barral, wenn Intimkenner der Szene über die ganz großen, autochthonen Weinjuwelen des Midi diskutieren. Denn Christophe hat, wie erst wenige andere Winzer des Languedoc, verstanden, dass die Zeit der hyperkonzentrierten Opulenzweine vorbei ist, dass der kundige Genießer nach trinkanimierenden Tropfen sucht, die bei aller Dichte und Konzentration durch ihre Eleganz, Finesse und Ausgewogenheit brillieren. So sind seine neuen Jahrgänge mehr denn je stilistisch ganz eigenständige Tropfen, die wegen ihrer Frische und ihres Terroircharakters zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc zählen, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite in einer Besinnung auf traditionelle Handwerkskunst und schöpferischen Genius vinifizieren kann.
 

Château de Montpezat
Rose an Rebzeile


Übernommen hatte Christophe, Winzer in der 5. Generation, das bereits von seinem Großvater gekaufte traditionsreiche Weingut im Jahre 1990. Zunächst restaurierte er in mühevoller Kleinarbeit die alten Rebanlagen und pflanzte neue Edelreben hinzu. Er betreibt seitdem eine extrem aufwändige Blattwerksarbeit, um genügend Säure in den Trauben zu bewahren, arbeitet naturnah und erhält nicht zuletzt wegen der privilegierten Lage seiner Weinberge, in denen ein stetig wehender Wind die Trauben in idealer Weise belüftet, ein kerngesundes Lesegut. Natürlich begnügt sich Christophe mit sehr niedrigen Erträgen: Selbst beim Cabernet Sauvignon erntet er nur ca. 25 hl/ha und damit wesentlich weniger als die Spitzendomainen im Bordelais. Sein Großvater fuhr noch über 200 hl/ha (!) ein, in einer Zeit, als die Weine aus dem französischen Süden keinerlei Qualitätskriterien genügten. Heute für Christophe eine unfassbare Vorstellung! Den schonend gepressten Most baut Christoph in einem sehr handwerklichen, sich an den wechselnden natürlichen Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs orientierenden Stil behutsam in neuen und gebrauchten Barriques aus. Dabei verzichtet er, fast selbstverständlich für einen Weinbesessenen wie ihn, auf jegliche Manipulation und natürlich auch auf die Filtration der Weine. „Ich bin schließlich kein Industrieller und deshalb soll jeder Wein eines Jahrgangs dessen unverwechselbaren Charakter widerspiegeln” formuliert Christoph dezidiert sein Credo.
 

Château de Montpezat
Christophe Blanc und seine attraktive Frau Laurence


Bereits mit dem großartigen 95er Jahrgang fuhr Christophe erstmals eine spektakuläre Ernte ein. Mit Folgen: Parker bewertete zu Recht den 95er „Prestige” mit 92 Punkten, damals noch eine absolute Rarität für Weine des französischen Südens und bezeichnete den 99er überschwänglich als den „Le Pin des Languedoc”. Doch die herausragenden Gewächse dieses wahren Juwels aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens wurden in den letzten Jahrgängen noch einmal deutlich besser: Die Böden haben sich endgültig von der exzessiven Bewirtschaftung früherer Zeiten erholt und gelang es Christoph bereits Anfang und Mitte der 90er Jahre, seinen Weinen eine bemerkenswerte Konzentration und Struktur zu verleihen, so stehen diese herausragenden, singulären Weine mit unverwechselbarer Aura nicht zuletzt durch einen reduzierten Einsatz neuen Holzes mittlerweile modellhaft für die neue Generation von Weinen aus dem Languedoc, die eine Renaissance von Eleganz und Finesse einläuten. Sie spiegeln unverkennbar den unverwechselbaren Charakter ihrer Rebsorten wie ihres Terroirs wider und aufgrund ihrer schmelzigen, seidenen Tannine versprechen sie schon in ihrer Jugend höchsten Trinkgenuss. Im Languedoc gibt es immer mehr bemerkenswerte Weine aus den großen Edelreben der Welt, Cabernet und Syrah, häufig durchaus gut „gemacht”, aber austauschbar und langweilig. So originäre Gewächse wie die von Christophe Blanc zu finden, von so expressivem Charakter, derart eigenständige Interpretationen, Weine, die man, einmal getrunken, so schnell nicht wieder vergisst, das ist schon ein absoluter Glückstreffer! Christophes Charisma und seine profunde, konsequente Arbeit für authentische Herkunft und deren maximal natürliche Umsetzung im fertigen Wein machen ihn zum großen Visionär von souveränem Status. Christophe Blanc ist kein Marktschreier und daher sicher nicht der ‚lauteste’ Winzer des Languedoc, er ist aber zweifellos einer der besten.

Zu den Weinen

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen