Aus der Region Beaujolais:
In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!
Ungläubig, immer noch ungläubig wegen der so nie erwarteten Qualitäten, waren wir nach einem gemeinsamen Abendessen mit Jean-Marc Burgaud schlafen gegangen. Verwundert, zumindest Klaus-Peter und ich, über unsere Verwandlung vom Saulus zum Paulus. Und jetzt waren wir so richtig neugierig, „heiß” drauf, was uns am zweiten Tag im Tâcholais erwarten sollte. Nichts weniger schließlich stand an als die Bekanntschaft mit einer Legende der französischen Weinszene. Den natürlich wiederum David Rayer aufgetan hatte.
Es war ein Mann, der sich schlichtweg in den Kopf gesetzt zu haben schien, zu fliegen.
Oder so etwas Ähnliches zumindest. Fabien Duperray hat in Frankreichs Winzerszene einen Ruf wie Donnerhall. Unter den Weinnégociants ist er einer der berühmtesten, denn er vertritt die prestigereichsten Rotweindomainen des Burgunds. Dort hatten er und David sich auch kennen gelernt. Welch Weinkenner und -liebhaber von Gottes Gnaden! Aber nicht nur die besten und rarsten Burgunder hat Duperray Jahr für Jahr selbst getrunken, sondern alle großen Weine der Welt. Und vor langer Zeit schon schoss eine kühne Idee in seinen Kopf, die im Laufe der Zeit immer mehr Gestalt annahm. Er wollte selbst einen der ganz großen Rotweine Frankreichs machen („Die müssen zu den 50 besten Weinen der Welt gehören!”) So weit, so gut, mag man da noch denken. Für verrückt hielten ihn aber nicht wenige, als er beschloss, dieses Unterfangen ausgerechnet im Beaujolais umzusetzen. Wie denn das um alles in der Welt?
Nun, Fabien Duperray kennt natürlich alle großen Weinlagen Frankreichs wie seine Westentasche. Und in seinem Berufsleben steht er mit beiden Beinen fest auf der Erde. Hat auch nie abgehoben, obwohl ungemein erfolgreich. Er ist immerhin der Botschafter der Legenden des Burgunds! Und doch war dieser so kluge Kopf wie vom Donner gerührt (wie ich vortags bei Burgaud), als er eines Tages auf einer steilen Parzelle („Welch unglaubliches Gefälle. Das sah ja aus wie in den Hängen der Côte Rôtie oder der Mosel”) stand im Zauberreich des Tâcholais, das mit bis zu 135 Jahren alten Rebstöcken auf erstklassigen Granitböden bestückt ist. Uralte, knorrige Persönlichkeiten sah er vor sich. Wurzelecht. Aus der Zeit vor der Reblauskatastrophe. Duperray biss in die Trauben – und es war um ihn geschehen!
Welch phantastischer Geschmack betörte seine Zunge. Er, der alle Traubenqualitäten Frankreichs in seinem olfaktorischen Gedächtnis abgespeichert hat, war wie elektrisiert. Mit diesem Geschenk der Natur machte er sich auf den Weg, sich seinen lang gehegten Jugendtraum („Über 20 Jahre habe davon insgeheim geträumt“) zu erfüllen. Er gründete die Domaine Jules Desjourneys. Kaufte nur allerbeste Weinberge mit wunderbarem genetischen Urmaterial. 50 bis 135 Jahre alte Reben auf den größten Granit-Terroirs von Fleurie und Moulin à Vent. Ganze 7 ha. Qualität sollte alles sein, die Menge unwichtig. Mit ganz wenigen, hoch motivierten Mitarbeitern begann er hart zu arbeiten. Sehr hart. 2006 war das. Stellte auf biologischen Anbau um, begann Prinzipien der biodynamischen Anbauweise mit einfließen zu lassen. „Eine Weinbergsarbeit auf dem Level der besten Domainen des Burgunds”, wie Parker mittlerweile ebenso treffend wie anerkennend urteilt. Macht eine Auslese der Trauben vom Feinsten. Arbeitet unglaublich penibel und sensibel im Keller. Alle Arbeiten nur mit Hilfe der Schwerkraft. Kein Pumpen schädigt den edlen Saft. Der Ausbau erfolgt in erstklassigen Barriques bester französischer Provenienz, die den Weinen eine sehr geschliffene, noble Ausprägung geben und die neben den unterschiedlichen Böden (hier Granit, da Schiefer) für die wesentlichen stilistischen Unterschiede zu den Tropfen von Burgaud verantwortlich zeichnen. Beim Ausbau bekommen die Weine alle Zeit der Welt. Werden quasi entschleunigt. Und natürlich nicht filtriert.
Werte Kunden: Ich habe viele Wingerte und viele Weinkeller der Welt gesehen. Der großen Winzer. Der ganz großen. Doch eine solche Liebe und Sorgfalt im Detail findet man nur ganz selten. Vielleicht ist dies eine Folge der Gnade einer einmaligen Chance, auf den besten Weinbergen des Beaujolais mit einem uralten Rebschatz einzigartige Weingemälde mit einer fabelhaften inneren Balance und grandiosen Frische zu zeichnen. Und es ist wohl auch das Wissen um das Finden seiner wahren Berufung in der zweiten Hälfte seines Lebens. Chapeau, Monsieur Duperray! Chapeau aber auch wegen der singulären Qualität Ihrer betörenden Pretiosen, die mein Bild von Beaujolais endgültig auf den Kopf gestellt haben. Beaujolais kann Weltklasse!
PS: Den Namen der Domaine erklären wir Ihnen vielleicht ein andermal. Noch soll diese Geschichte ein Geheimnis bleiben. Und ein Photo von unserem Winzergenius können wir Ihnen auch nicht anbieten, aber wir haben Ihnen ja ein Bild gezeichnet. Denn Fabien Duperray will ausschließlich die einzigartige Qualität seiner Weine für sich sprechen lassen, lehnt geradezu scheu jeden Hype um seine Person ab. Ein Rummel um seine Person ist ihm, der er nur zu gut die Schattenseiten kennt, immer und überall ein bekannter und berühmter Mann zu sein, suspekt. „Meine Weine sind es, die ihre Geschichte erzählen. Jedem, der zuhören will. Auch ihren leisen, sublimen Tönen. Meine Rebstöcke und ihr einzigartiges Terroir sind die wahren Helden meiner Geschichte. Nicht ich. Ich bin nur der erste Diener meiner Reben”, stellt Duperray seine historisch zu nennende Leistung weit unter den Scheffel. Denn sein erster Jahrgang bereits, der 2007er, den er jetzt erst nach fast zwei Jahren Flaschenreifung frei gegeben hat, ist in Frankreich eingeschlagen wie eine Bombe. Die besten Restaurants des Landes reißen sich um die kleine Produktion (vom Fleurie wurden nur 8545 Flaschen gefüllt, vom Moulin à Vent sogar sage und schreibe nur 3013 Flaschen!). Und Parker urteilt begeistert: „Vielleicht die größten Beaujolais, die ich je im Leben trinken durfte!”
Wahrlich: Fabien Duperray hat das Beaujolais neu erfunden. Er ist der beste Botschafter meines Zauberreichs des Tâcholais. Mit betörenden Pretiosen, die gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol aufweisen. Das macht ihm schon heute auf der ganzen Welt keiner mehr nach. Fabien Duperray ist weit voran gekommen auf dem Weg, sein ehrgeiziges Lebensziel zu erreichen: Seine Rotweine aus dem Beaujolais unter die besten 50 Weine der Welt einzureihen. Er besitzt die Entschlusskraft und den Enthusiasmus, sein visionäres Ziel mit aller Leidenschaft zu verfolgen. Ohne wenn und aber.
Denn wer Angst hat, beim Fliegen abzustürzen, der muss ein ganzes Leben Fußgänger bleiben!
Liebe Kunden: Wir laden Sie heute herzlich ein, diese neue Dimension Beaujolaiser Weltklasse-Weine mit einer Sonderofferte kennen zu lernen. Zum einen bieten wir Ihnen Duperrays Pretiosen zu einem äußerst lukrativen Kennenlernpreis an (gültig bis zum 15 Juli 2011). Und zum anderen haben wir zum Probieren beider Weinstile ein ganz exklusives Paket geschnürt, das es weltweit nach unserem Kenntnisstand wohl nur bei Pinard de Picard gibt. Beide Jungferngewächse von Fabien Duperry aus 2007 sowie den 2009er Morgon Côte du Py Réserve von Burgaud, der von Parker mit 93+ Punkten geadelt wurde! Santé!
