Clos du Mont-Olivet - Châteauneuf-du-Pape

Höchste Authentizität aus dem Herzen Châteauneuf-du-Papes

Domaine du Cros
Auf den malerischen Hängen des wildromantischen Marcillac wachsen einige der charaktervollsten Rotweine Frankreichs.

Betörende Rotweine in traditionellem Stil mit Fülle und Konzentration, gleichwohl aber auch voller Eleganz und Finesse begeistern Liebhaber in aller Welt! Die höchst authentischen Weine von Mont-Olivet werden bereits seit Jahren mit Höchstnoten bewertet. Und nun: Das Traditionsgut hat im aktuellen Traumjahrgang 2016 mit der Prestigecuvée ‚Cuvée du Papet‘ mit 100 Punkten gar die Höchstnote von Jeb Dunnuck erzielen können!

Rhôneweine sind schon seit zwei Jahrzehnten in aller Munde. Die „kleinen” Côtes-du-Rhône sind herausragende Alltagsweine, die phantastische Qualitäten zu einem derart niedrigen Preis bieten, wie sie sonst kaum noch auf der Welt zu haben sind. Und nicht nur Robert M. Parker bezeichnet Châteauneuf-du-Pape als den Weinort, der die meisten Weltklassewinzer beheimatet und dessen Weine er privat mit großer Vorliebe trinkt. Viele Weinkritiker und -liebhaber sind der Ansicht, dass sie mit einem hervorragenden Châteauneuf-du-Pape den wohl größten Gegenwert für ihr Geld erhalten und so sind die Weine der besten Hersteller immer sehr schnell ausverkauft, insbesondere diejenigen, die preislich nicht völlig abgehoben haben und die damit weitaus weniger kosten als gleich gerühmte und gleich hoch bewertete Bordelaiser Gewächse. Die führenden Weinjournalisten in aller Welt haben zu diesem Ruhm der Châteauneufweine erheblich beigetragen, indem sie Jahrgang für Jahrgang (und das ist durchaus verständlich, denn die Weinqualitäten an der südlichen Rhône wurden seit 20 Jahren durch die klimatischen Veränderungen dramatisch besser noch als vor Jahrzehnten) das hohe Lied der besten Weine dieser großartigen Region gesungen haben.

Doch dieser neu gewonnene Ruhm hat auch einen Preis, wie jede Medaille ihre zwei Seiten hat. Das „Problem” in Châteauneuf und Umgebung ist die Orientierung der meisten Winzer an einem Weinstil, der jedem (den Journalisten wie den Kunden) gefallen und wenig anecken soll. Und je runder, je gefälliger, im Gefolge davon auch mächtiger und opulenter ein Châteauneuf-du-Pape in den letzten Jahren geworden ist, um so sicherer waren ihm Ruhm, Ehre und ein guter Abverkauf. Verstehen Sie uns bitte nicht falsch, werte Kunden, das sind Weltklasseweine, die sich ihr Prestige auf der ganzen Welt absolut verdient haben.

Nicht nicht nur uns persönlich fehlt mittlerweile etwas. Derweilen vermissen wir bei einigen Betrieben das „nicht so Runde”, die Eleganz, die packende Mineralität und das „Trinkige”, das uns mit Freude eine Flasche an einem Abend leeren lässt, ohne dabei müde zu werden. Oder anders formuliert: Wir vermissen den Urschrei der Authentizität, wir vermissen Rhôneweine, wie sie früher einmal geschmeckt haben, als weder die perfekte Reife im Weinberg noch die kellertechnischen Optimierungsmöglichkeiten Einzug gehalten hatten. Und so haben wir angefangen, uns umzuschauen, wo denn noch urtraditionelle Châteauneuf-du-Pape wachsen würden. Ungeschminkt! Echte, kernige Weine. Mit Ecken und Kanten. Oder auch feinst geschliffen. Da wäre Rayas, Winzermagier Reynaud mit seinen legendären Weinen, echte Kulturgüter Frankreichs. Stets vergriffene, mittlerweile auch durch zahlreiches Weiterreichen der Weine, oft unbezahlbare Meisterstücke. Da wären die exzellenten Kultweine Henri Bonneaus, der leider mittlerweile verstorben, danach durch obskure Geschichten und keiner fest geregelten Nachfolge in Vergessenheit geriet, dessen Weitergang niemand so richtig einschätzen kann. Und da sind die ebenso klassischen wie grandiosen Châteauneufs unserer Chapelle-St-Theodoric, Meisterwerke, die Sie bereits ins Herz geschlossen haben, die allerdings ob der kleinen Mengen schnell an Liebhaber verteilt sind.

Aber wir wurden fündig! Es ist ein altes Traditionsgut. Der Name des Weinguts geht auf einen Notar zurück, der 1547 einen Weinberg namens „ad Montem Olivetti” besaß – die Tradition der Weinbereitung in der Familie selbst ist seit vier Generationen verankert. Und das Weingut hatte in Vorzeiten bereits eine hohe Reputation unter der Leitung des legendären Seraphin Sabon. Heute wird Mont-Olivet vom nicht minder gerühmten Thierry Sabon im Sinne des Großvaters weiter und gar zu neuer Blüte geführt. Die Familie gewinnt ihre herrlich gehaltvollen, ungemein feingliedrigen und komplexen Weine in urtraditionellem Stil aus ihren alten Reben, zumeist Grenache, die über viele Parzellen von Châteauneuf-du-Pape verteilt sind und so die Vorzüge der unterschiedlichen Terroirs in sich vereinen.

Die Vinifikation erfolgt bei den ebenso rührigen wie sympathischen Sabons völlig traditionell, die Weine werden weder geschönt noch filtriert und neue Barrique hassen sie wie der Teufel das Weihwasser. Großer Wein ist letztendlich gar nicht so schwierig. Und erst recht keine Hexerei. Man braucht drei Dinge: Großes Terroir, alte Reben besten genetischen Materials und vom Wein beseelte Winzer. Das reicht vollkommen aus. Alles andere ist meist Schnickschnack! Und was haben die Sabons in all den letzten Jahrzehnten nur für Moden kommen und gehen sehen. Ihr Stil blieb aber immer der gleiche! „Mont-Olivet, un domaine intemporel” („Mont-Olivet ist eine zeitlose Domaine”), brachte Céline Sabon, eine von Josephs Enkelinnen, die sympathische Philosophie des Gutes bei einem Besuch auf den Punkt.

Neugierig geworden? Dann laden wir Sie herzlich ein zu einer spannenden Reise in eine weltbekannte Appellation, zu einer Domaine, die einige der großen, stilistisch noch ganz traditionell geprägten Weine ihrer so gerühmten Region vinifiziert. Mit Herzblut!

Zu den Weinen

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