Aus der Region Südliche Rhône:
Finesse, Eleganz und hedonistisches Trinkvergnügen prägen einen „Châteauneuf-Klassiker von uraltem Rhôneadel!“ (Michel Bettane)
Der Wine Spectator feierte bereits in seinem Ranking der 100 besten Weine der Welt, die in 2007 auf den Markt kamen, den Clos des Papes 2005 als Nr. 1!
Brandaktuell wertet der Wine Spectator, der Welt größte Weinzeitschrift, in seinem „Insider Report” September 2011 den heute präsentierten fabelhaften 2009er von Clos des Papes mit 96 Punkten und damit der Höchstnote des Jahrgangs!

Frühlingsblüten in Châteauneuf-du-Pape
„L’homme fait la difference”, sagen die Franzosen über große Winzerpersönlichkeiten, was wörtlich übersetzt bedeutet: „Der Mann (und selbstverständlich auch die Frau) macht den Unterschied”. Denn neben dem unverzichtbaren Schatz einer großen Lage ist es der Winzer, oder im Falle dieses so traditionsreichen Gutes eine ganze Familiendynastie, deren unermüdliches Qualitätsstreben die Charakteristika eines wunderbaren Terroirs mit dem erlesenen und feinen Stil der Weine verbindet, den nur ein genialer Schöpfer so ungemein feinfühlig zu interpretieren und herauszuarbeiten versteht. Kein anderes Gut außer Beaucastel kann nur annähernd die Tradition und glorreiche Vergangenheit einer der besten Appellationen der Welt verkörpern wie DER uralte Adel von Châteauneuf-du-Pape schlechthin: Denn die Familie Avril, die Besitzerin dieser alteingesessenen Familiendomaine, ist bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts inmitten dieses ‚Wallfahrtsortes’ der Weinenthusiasten ansässig und ihre weltweit berühmten, klassisch-eleganten, finessenreichen Gewächse sind seit jeher hoch gerühmt und heiß begehrt. Und gerade im letzten Jahrzehnt ist die Qualität noch einmal deutlich angestiegen, was beispielsweise die Hysterie um den Jahrgang 2007 demonstrierte, der von Parker mit 99+ Punkten bewertet wurde. Und dies nicht etwa für eine nur in homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée! Nein, die traditionsbewussten Avrils, Vater Paul und Sohn Vincent, sind vehement gegen die Erzeugung von Luxuscuvées, auch, weil sie seit Jahrzehnten ohnehin dasjenige Lesegut, das nicht optimalen Ansprüchen genügt, an Négociants weiter verkaufen. Daher gibt es in jedem Jahr nur einen roten Châteauneuf-Wein, jeweils in höchst traditioneller Machart, unmanipuliert, weder geschönt noch filtriert – aber von Maßstäben setzender Finesse und Eleganz: „Tiefgründigkeit, Geradlinigkeit, Frische, Weine, bei denen einem nicht die Schwere zu Kopf steigt, wie man es bei vielen Weinen aus dem Süden erlebt” (Michel Bettane, der große Mann des französischen Weinjournalismus).

Vincent Avril
So ist die traditionsreiche Domaine Clos des Papes seit jeher ein renommiertes Aushängeschild ihrer gerühmten Appellation, die derart brillante Weine erzeugt, dass sie keinen Vergleich mit den größten (und wesentlich teureren) Prestigeweinen der ganzen Welt zu scheuen brauchen. Verantwortlich für eine nochmalige subtile Qualitätssteigerung ist der junge sympathische Sohn der Familie, Vincent Avril, der nach fünf intensiven Lehr- und Wanderjahren im Burgund neues „Know-how” in das Weingut eingebracht hat. Was mir schon immer besonders an den Weinen von Clos du Papes gefallen hat, ist ihre innere Harmonie, ihre Balance und die Abwesenheit jeglicher marmeladiger, überreifer Noten. Klassischer und finessenreicher kann kein Châteauneuf-du-Pape schmecken, nur anders! Vincent Avril hat diese burgundisch inspirierte Stilistik nach seinen Lehrjahren in der Bourgogne nochmals verfeinert. Die enorme Komplexität verdanken die Weine aber auch den verstreut über die ganze Appellation liegenden 80 (!) Parzellen, die über sehr unterschiedliche Böden verfügen, von den Sandböden im Westen bis hin zu den steinigen Lehm- und Kalksteinböden im Nordosten. So vereint die fertige Cuvée die Vorteile der unterschiedlichen Bodenformationen und der vielfältigen Rebsorten. Deutlich schmeckbar ist aber auch der Anteil von 7 ha uralter Reben, die in den berühmtesten Parzellen von Châteauneuf-du-Pape, auf der Hochebene von Crau, erzeugt werden. Vincent Avril erntet zudem „derartig gering, dass nur wenige Winzer in Frankreich oder anderswo in der Welt diesen Verlust an Menge hinnehmen würden. Allerhöchste Qualität der streng selektierten Trauben ist die einzig zulässige Maxime” (Michel Bettane). Zudem hat Vincent seit Jahren behutsam den Mourvèdreanteil in seiner Assemblage schrittweise erhöht, da er der Ansicht ist, dass diese große Rebsorte des Südens, an der seit jeher sein Herz hängt, in Châteauneuf-du-Pape, ihrem nördlichsten Anbaugebiet in Europa, da, wo sie wirklich gefordert wird und keine Überreife erbringen kann, ihre dramatischsten Qualitäten demonstriert!

Alte Rebparzellen im Steinmeer von Châteauneuf
Die Kellerarbeit geschieht vorbildlich behutsam und traditionell bei konstant (!) 12° C während des ganzen Jahres. Nach der extrem schonenden Vinifikation ohne Pigeage werden alle Rebsorten gemeinsam in großen Holzfässern ausgebaut und so schonend wie möglich unfiltriert abgefüllt. Keine Barriques, keine törichten Moden, Klassik pur! Jung schon häufig sehr ansprechend, gehört dieses Gewächs aus der Kategorie persönlicher Lieblingswein zu den langlebigsten Tropfen der Appellation – ein großer Wein und ein Muss für alle Liebhaber nobler Châteauneuf-du-Pape-Gewächse.
