Aus der Region Nördliche Rhône:
Noble Kultweine burgundischen Stils aus einer der berühmtesten Appellationen Frankreichs – extrem rar und von legendärer Qualität!
Parker: „One of France’s most brilliant small artisanal wineries isthat of the Ogier family in Ampuis”!

Stéphane Ogier liebt seine Weinberge
Südlich von Lyon, bei dem kleinen Städtchen Vienne gelegen, wachsen die besten Weine der Appellation Côte Rôtie auf zwei steil zur Rhône hin abfallenden, terrassierten Berghängen, die eine Höhe von etwa 300 Metern mit einem Gefälle von 30 bis 55 Grad erreichen, so dass jeglicher Einsatz von Maschinen ausgeschlossen ist und die gesamte Weinbergsarbeit manuell erfolgen muss. Seit Anfang der 80er Jahre füllt Michel Ogier seine an den Steilhängen der „Côte Blonde” auf Granitterrassen wachsenden Syrahweine selbst ab. Vorher verkaufte er einen Großteil seiner Ernte an die beiden wohl berühmtesten Winzer der nördlichen Rhône, an Max Chapoutier sowie an Marcel Guigal, bei dem er lange Zeit als Kellermeister gearbeitet hatte. Zwar rechnet sich Ogier selber eher zu den Traditionalisten in der Appellation, doch vergärt er seine Weine zu einem Teil in neuen Barriques und füllt relativ früh auf Flasche ab, so dass ungewöhnlich feine, finessenreiche, seidige Syrah mit einer beeindruckend beerigen, reifen Fruchtsüße erzeugt werden. Diese faszinierende Kombination aus Aroma und Finesse, Kraft und Struktur, Dichte und Tiefe findet man sonst nur noch bei den Gewächsen von Guigal, insbesondere der „Mouline” scheint von der Stilistik ähnlich, doch verfügen die Weine von Ogier darüber hinaus über eine derart außergewöhnliche Eleganz für einen Rhônewein, dass sie an große Crus aus Pomerol oder gar aus Volnay erinnern. Seit ein paar Jahren ist sein ehrgeiziger Sohn Stephane, der an der Weinbauschule in Beaune studierte, in die Weinbereitung involviert und setzt durchaus neue Akzente, führte die Spontanvergärung ein und entwickelte die Stilistik hin zu etwas mehr Konzentration bei einem gleichzeitigen Mehr an vibrierender Frische.
Michel und Stéphane Ogier, dieses großartige Tandem Vater und Sohn, wird unter Insidern, selbst von der Winzerkonkurrenz an der nördlichen Rhône, daher mittlerweile hinter vorgehaltener Hand respektvoll als die heimliche Nr. 1 der Côte Rôtie gehandelt. Auch Parker urteilt, dass auf dieser noch relativ jungen Domaine „einige der fesselndsten Weine der Appellation auf absolutem Weltklasseniveau produziert werden mit einem der besten Preis-Genussverhältnisse („one of the areas best wine values”), doch was dieses Kleinod (im wahrsten Sinne des Wortes, gerade einmal 3,5 ha spektakulär guter, extrem steiler Lagen stehen unter Ertrag) seit über einem Jahrzehnt konstant produziert, ist schlicht traumhaft schön. Und was die rührigen Ogiers seit 2007 vinifiziert haben, „übertrifft wohl selbst die herausragenden Qualitäten der Vorgängerjahre, denn aufgrund weiterer subtiler Verbesserungen in der Weinbergsarbeit sowie dem zunehmenden Alter der Rebstöcke haben unsere Weine nochmals an burgundisch anmutender Finesse gewonnen”, so Stephane Ogier mit sichtlichem Stolz angesichts seiner von der Fachwelt so heiß diskutierten herausragenden Qualitäten.
Die logische Konsequenz: Alle Händler, die nicht bereits vor Jahren das Potential dieser neuen Musterdomaine erkannten, stehen angesichts der zu verteilenden kleinen Quantitäten vergebens Schlange, um diese aromaintensiven, konzentrierten und dabei sehr eleganten und komplexen Syrah beziehen zu können. So haben sich Ogiers große Weine von der auch landschaftlich so reizvollen Côte Rôtie (extrem steile Hänge wie an der Mosel, der Saar oder in Rüdesheim) in den letzten Jahren zwar mit zu den beliebtesten Gewächsen Frankreichs entwickelt, sind jedoch wegen der kleinen, traditionell-handwerklichen Produktionsmenge in mühsamer Handarbeit, für viele Liebhaber nur schwer erhältlich. Sie besitzen in ihrer schönsten Ausprägung eine kühle Stilistik und eine aufregende, komplexe Aromatik aus Cassisbeeren, Himbeeren, Oliven, gebratenem Speck, frischem Fleisch, schwarzen Oliven, Rauch und wilden Düften wie Moschus, unterlegt mit einer fabelhaften Mineralität, wie sie nur ganz wenige andere Rotweine der Welt aufweisen können. Diese zutiefst originäre Stilistik vermag so manchen Weinnovizen bisweilen etwas abzuschrecken, lässt sie aber den Liebhabern expressiver, rassiger Syrah als ausgesprochen sinnlich und verführerisch erscheinen: Es sind die Antipodenweine zu den marmeladigen Kraftmonstern aus Übersee! Und daher meine ganz besondere Empfehlung für Liebhaber zutiefst finessenreicher und ungewöhnlich mineralischer Rotweine – Weinunikate, die wie ein Fanal aus dem Meer uniformer Langweiler internationaler Machart herausragen!
Keine Region der Welt kann Syrah besser, edler und klassischer als die nördliche Rhône!

