Aus der Region Südliche Rhône:
Traumqualitäten aus dem „besten Rhônejahrgang der letzten 30 Jahre” (Parker) für einen „Alltagswein, der das Zeug zur Legende hat”, WEINWISSER!
Mineralität und kühle Frische in den Spitzencuvées verwöhnen statt barocker Opulenz die Zungen der Genießer!

Der malerische Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail besitzt identisch grandiose Terroirs wie Châteauneuf-du-Pape. Daher kommen von hier auch mit die besten Weine der südlichen Rhône, von Parker schon mit 100 Punkten bewertet, doch die Preise dieser Weltklasseweine sind deutlich niedriger als die der berühmten Luxus-Cuvées aus Châteauneuf. Liebhaber der grandiosen Weine der weltbekannten Güter Santa Duc und Saint Cosme wissen, wovon wir hier reden. Qualitativ auf gleich schwindelerregender Höhe bewegen sich seit mehreren Jahren auch die in nur kleinen Mengen produzierten Nobelgewächse der Domaine de la Bouïssière, eine uralte stille Liebe von uns: So phantastisch die Qualitäten, so dramatisch niedrig die verlangten Preise! Juwelen der südlichen Rhône eben!

Aber Vorsicht, werte Kunden: In ihrer durch ihre hoch gelegenen (was für herrlich kalte Nächte während der Ernte!), steinwüstenartigen, kargen Weinberge geprägten, ureigenen kühlen Stilistik unterscheiden sich die beiden originären, in alter handwerklicher Tradition hergestellten, ungeschönt und unfiltriert abgefüllten Spitzengewächse unseres sprichwörtlichen Kleinods Bouïssière (ganze 9 ha werden in nachhaltigem Anbau bewirtschaftet!) deutlich von den meisten anderen Weinen der südlichen Rhône und dem dadurch geprägten gängigen Geschmacksbild. Sie sind wesentlich mineralischer, „kühler”, frischer, säurebetonter, balanciert geradezu in Referenzqualität, weisen trotz ihrer großen Dichte, ihrer Opulenz bisweilen in hedonistischer Frucht keine überreifen, marmeladigen Noten auf, brauchen, im Unterschied zu der ungemein leckeren Basiscuvée mit deren Kuscheltanninen, immer etwas mehr Zeit, bis sie sich in all ihrer Schönheit entfalten und werden von Kennern und Liebhabern wegen ihrer kühlen Stilistik, ihrer Komplexität, ihrer Rasse und Finesse (wie bei der Spitzendomaine des Burgunds, Dujac, werden hier in reifen Jahrgängen die Traubenrappen mitvergoren, um noch mehr Frische und Struktur heraus zu kitzeln) und ihres autochthonen Charakters hoch geschätzt. Antipodenweine zum modernen Zeitgeist!
So wurde auch schon die traumhaft leckere Basiscuvée aus 2007, ein Preis-Leistungshammer in der „Sieben Euro-Klasse”, mit spektakulären 91 Punkten bewertet. Damit kann man erahnen, in welch luftigen qualitativen Höhen sich die Spitzencuvées bewegen. Welch Glück für wahre Weinliebhaber, die somit Traumqualitäten erwerben können, zu einem wesentlich niedrigeren Preis, als er für vergleichbare Spitzenqualitäten der berühmten Güter aus Châteauneuf-du-Pape gezahlt werden muss. Diese urwüchsigen Pretiosen gehören zur Kategorie persönliche Lieblingsweine – So haben große Rhônegewächse früher einmal, vor der Klimaerwärmung, geschmeckt: Raffinesse statt Opulenz, leise Töne statt üppiger süßlicher Fruchtorgie mit Pauken und Trompeten. Domaine de la Bouïssière: Der Stoff scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert. Wohl bekomm’s!
