Schönleber, Halenberg Riesling Großes Gewächs 2017

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Schönlebers Halenberg: Eine Legende! 98 Punkte vonStuart Pigott (für Suckling)

Schönleber, Halenberg Riesling Großes Gewächs  2017

Stuart Pigott für Suckling: „Willkommen in der Spitzenklasse des Rieslings! Enorme Konzentration und Druck in einem sehr schlanken Gerüst, in dem Pfirsich- und Zitrusfrüchte zusammen mit kraftvollen Mineralien wie die geschliffenen Muskeln eines Olympioniken abzeichnen. Das Finale ist enorm lang aber super-elegant. 98 Punkte!“

Und aktuell im Weinwisser: „Der Halenberg ist ausschliesslich mit Riesling bestockt. Nach Süden ausgerichtet und mit bis zu 70% Steigung, verlangt er mit seinem steinigen, von blauem Schiefer und Quarzit geprägten Boden den Reben einiges ab. Noch so ein herrlich tiefgründiges, noch etwas unruhiges Bouquet. Sehr würzig, ständig chanchierend, aber tief mineralisch. Im Mund ungemein fokussiert, aber noch etwas unscharf in den Konturen, dennoch sehr nuanciert bleibend, hat auch wieder die wunderbare Liaison aus Kraft und Raffinesse. 18/20 Punkten!

96 Punkte von Sascha Speicher (Meininger)!

"An all-time Great!" 19/20 (Jancis Robinson)

Ralf Zimmermann: „Der Halenberg 2017 von Schönleber ist von allen Großen Gewächsen der Nahe wohl das Monolithischste! Ein geheimnisvoller Riesling, der vom großen Terroir der Schieferlagen erzählt und dessen Energie in der Jugend stets unter dem großen Potenzial der Lage schlummert. Ein echter Langstreckenläufer!“

Halenberg 2016 – „Von gigantischer Tiefe! 98 Punkte“ – James Suckling

„Halenberg 2015 bester trockener Riesling Deutschlands“ - Eichelmann, ‚Deutschlands Weine 2017‘

„Ein steiniger Untergrund, die Reben müssen hier tief wurzeln. Das ‚Große Gewächs’ Halenberg gehört mit einer schier unglaublichen Regelmäßigkeit alljährlich zu den großen trockenen Rieslingen Deutschlands und zeigt aufs Feinste, wie sich Mineralik, Dichte und Filigranität vereinen lassen.“ – Gault Millau 2013

„Halenberg 2010 – eine Legende für die Ewigkeit!“ – WEINWISSER

„Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“ – Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008‘

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“ – FEINSCHMECKER

„Halenberg – Zweitbester trockener Riesling Deutschland ex aequo mit Kellers Abtserde“ – Gault Millau 2010

Halenberg, das ist wahrlich ein Großes Gewächs, das den Liebhaber, hat man jemals diesen Wein im Glas gehabt, unentrinnbar in sein Gravitationsfeld zieht und nie mehr loslässt! Fasziniert das Frühlingsplätzchen von Anbeginn wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher, aber auch einer rassigen südländischen Schönheit ähnlich, deren gelebtes Leben ihr eine faszinierende Reife und große Persönlichkeit verliehen hat. Halenberg braucht seine Zeit! Und es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer (an manchen Stellen trifft man sehr schnell auf nackten Fels), der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität (Feuerstein!) dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

2017 hat es Schönlebers besonders im Halenberg getroffen. Die Spätfröste haben sich, anders als im nahezu verschont gebliebenen Frühlingsplätzchen, mit ihrer klirrenden Kälte ausgebreitet und große Mengeneinbußen hinterlassen. Das trifft Werner und Frank natürlich besonders, ist der Halenberg doch der Klassiker des Hauses und unter allen Großen Gewächsen Deutschlands eines der begehrtesten, ein echter Blue-Chip unter den Großen Gewächsen und ein Evergreen unter den trockenen Rieslingen, den man in jedem Jahrgang blind kaufen kann. Denn dem Halenberg eilt ein legendärer Ruf voraus! Und wir weinen um jede Flasche, die nicht gefüllt werden konnte, denn 2017 ist bei Schönlebers ein fantastischer Jahrgang, dessen Basisweine äußerst charmant sind und dessen Spitzen nahezu überragend dastehen. Wir lieben den Halenberg 2017!

Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralischkräuterwürzige Nase mit reifen Steinobst- und Zitrusaromen, spektakulär schönen Grapefruit-, Nektarinen-, Birnen- und würzigen Anklängen, dazu Orangenschalen. Dieses Jahr kommt die Steinigkeit nochmals mehr zur Geltung und der Halenberg zeigt sich für seine ansonsten eher verschlossene Art bereits im jugendlichen Stadium der Verkostung äußersthedonistisch. Am Gaumen eine ungemein konzentrierte, strahlende, reife Frucht, ausgeprägter als 2016, dabei saftig, dicht, füllig; faszinierend die ungemein reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt und welches dem Fruchtextrakt einen sicheren Boden bietet. Welch rassiger Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme innere Kraft, eine sensationelle Stoffigkeit, eine grandiose Tiefe und Länge und eine feine, kristallin-saftige Textur mit cremigem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Halenberg 2017, einer der druckvollsten Halenberge, die wir bislang im Glas hatten. So viel Körper und so wenig Schwere! Der extrem lange, schier unfassbar salzig-mineralische Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar und bleibt endlos am Gaumen schmeckbar; scheinbar erst jetzt wird so richtig bewusst wahrnehmbar, wie ausdrucksstark die mineralische Basis dieser Riesling-Legende ist, es gibt kein Entkommen. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein Wahnsinnsstoff, wie ein majestätischer Adler auf breiten Schwingen schwerelos durch die Lüfte schwebend! Besser kann kein Riesling der Welt schmecken, nur anders.

Seit vielen Jahren zählt der Halenberg zu unseren persönlichen Lieblings-Rieslingen. Eine Stil-Ikone, die uns schon vor mehr als einem Jahrzehnt zeigte, welch Potenzial in trockenen Rieslingen aus Deutschland steckt. Jahr für Jahr wandert er auch in unseren privaten Keller um dann mit einigen Jahren der Flaschenreife getrunken zu werden. Eine kleine Anekdote: Zuletzt präsentierte Frank Schönleber in Hamburg auf einer wahren Rieslingfan-Veranstaltung vor hunderten Teilnehmern einige der besten gereiften Weine des Hauses, und viele Teilnehmer brachten ebenfalls Rieslingschätze mit, darunter erstaunlich viele aus dem Hause Emrich-Schönleber. Jahrgänge vom Halenberg wie 2004 oder 2008 sind innerhalb weniger Jahre echte Legenden geworden und unter Sammlern heiß begehrt. Wenn man diese Weine heute im Glas hat, weiß man auch warum. Der Halenberg zählt nach wie vor zu einem der preiswertesten Großen Gewächse, liefert er doch in jedem Jahrgang das Maximum. Der Halenberg 2017 ist schlicht absolute Weltklasse und die Inkarnation einer rauchigen, von Feuerstein dominierten puren Schiefer-Mineralität und gleichzeitig purer Hedonismus. Und schon wieder sind wir bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate der Schönlebers oder auch Kellers oder auch Tim Fröhlichs, bei aller Kraft für ein aristokratischer Wein. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich, aber man spürt intuitiv, da hat man etwas ganz Großes im Glas und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrunk Einmaliges und Unvergessliches! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten, die schlicht unter die Haut gehen! Gänsehautatmosphäre!



Mit großer Freude ab Herbst zu trinken, Höhepunkt voraussichtlich zwischen 2020 bis nach 2036.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA040217
Alkohol: 12,5 % vol.
Restzucker: 4,6 (g/L)
Gesamtsäure: 7,9 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Emrich-Schönleber
Soonwaldstraße 10
55569 Monzingen
Deutschland

Zum PDF-Datenblatt

Weiterempfehlen:

42,00 €
(entspricht 56,00 €/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Lieferstatus: Artikel ist sofort lieferbar.

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen