Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2015

Allergene: Sulfite |

Das 2013er Kirchspiel GG gewinnt die Große-Gewächs-Verkostung in Norwegen!

Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2015

„Ich möchte immer wieder an diesem Glas riechen, der Duft ist von unbeschreiblicher Schönheit – das ist Raffinesse pur, das ist knisternde Erotik.“ So Max Gerstl, sympathischer Schweizer und einer der renommiertesten Weinexperten der Welt, der für den verspieltesten und kräuterwürzigsten der Großen Gewächse Kellers bereits 20/20 Punkten gezückt hat!

„The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes“, lobt Jancis Robinson begeistert und hat schon zweimal das Kirchspiel mit 19,5/20 Punkten ausgezeichnet und damit der höchsten Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat.

Welch betörende „Primaballerina“, scheinbar schwerelos über die Zunge schwebend. Welch lustvolle Assoziationen an pures Gebirgsquellwasser an einem heißen Sommertag erquickt die Seele, welch tänzerische Eleganz und dramatische Feinheit! Und welch „geiles” Feuersteinaroma!

Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel‘ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Herausragende Parzellen mit einem phantastischen Potential demonstrieren Jahr für Jahr deutlicher die Früchte der Revolutionierung in der Weinbergsarbeit, die Klaus Peter seit dem Kauf dieses rheinhessischen Filetstücks vorgenommen hat. Mittlerweile ist die Regeneration dieser phantastischen Lage abgeschlossen, die Böden sind durch Humusbeigaben und jahrelanges mühevolles Umgraben aufgelockert und lebendig wie nie zuvor: Und es ist wie stets bei großen Weinen das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstücks – nackter, energetischer Kalksteinfels im Untergrund mit rötlichen Eisenoxideinschüben –, das die Basis für die großartige rauchig-tabakige und unvergleichliche kräutrige Würze dieses edlen Rieslings legt, der mit seinem grandiosen tänzerischen Spiel und seiner betörenden Frische verzaubert und wie stets unwiderstehliche Trinkreflexe evoziert. Welch hocheleganter verspielter Körper und welch feinstrukturierter, ungemein komplexer, mineralisch präziser Nachhall. „Allererste Sahne“ schwärmt selbst Klaus Peter bei unserer Probe begeistert, fügt hinzu: „Kichspiel at it’s best“ und ich darf’s sogar zitieren!

Vielleicht kann eine Metapher, werte Kunden, die singuläre Stilistik des Kirchspiels verdeutlichen helfen: Als Anerkennung für höchste tänzerische Kunst führte man im russischen Zarenreich Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff der Prima Ballerina Assoluta ein, eine Ehrenbezeichnung, die an die größte Tänzerin ihrer Zeit vergeben wurde. Niemand hätte mehr als Anna Pawlowa, die als sterbender Schwan unsterblichen Ruhm erwarb, diesen Titel verdient gehabt, denn sie tanzte nicht bloß: Sie schien vielmehr elfengleich über das Parkett zu schweben. Und genau diese unendliche Leichtigkeit entfaltet Kellers Kirchspiel im Laufe seiner Flaschenreifung, wenn er ätherisch duftend die Nase betört und mit seiner unvergleichlichen Verspieltheit über die Zunge tänzelt! Die Zeit steht still und die Schwerkraft scheint nicht mehr zu existieren. Und bei vielen Verkostungen ist dieser so spielerisch schwebende Riesling (Nomen est omen) der erste Wein, der geleert ist, gleich, welch andere große Namen der Probe zur Ehre gereichen! Was letztendlich mehr über die grandiose Qualität des Kirchspiels aussagt als jede Bewertung! Zu genießen ab Freigabe im Herbst und Potential für 2 Jahrzehnte.

Was ganz ausdrücklich die Ten-Years-After-Probe des Gault Millau bewiesen hat, in der das Kirchspiel zum besten gereiften deutschen Riesling gekürt wurde!

Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010215
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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