Keller, Morstein Riesling Großes Gewächs 2013

Allergene: Sulfite |

Keller, Morstein Riesling Großes Gewächs 2013

Sieger der 10-Jahres-Probe der 24 besten Rieslinge Deutschlands, Frankreichs und Österreich aus 2004!

Gault Millau: „Bester deutscher trockener Riesling in 2010, zweitbester in 2006, drittbester in 2007.”

Jancis Robinson: Morstein 2008 – „How does one describe perfect harmony?” 19,5/20 Punkten und damit die höchste Bewertung, die je ein trockener Riesling auf der Welt erhielt!

VINUM: „Bester trockener Riesling Deutschlands 2005”

Gerhard Eichelmann (Deutschlands Weine): 98 Punkte in 2004, damit die zweithöchste Bewertung, mit der je ein trockener deutscher Riesling von Eichelmann ausgezeichnet wurde!

Pinard de Picard: „Morstein 2013 – Wilde Mineralität entspringt kargem Fels. Pur und ungeschminkt. Die Inkarnation des Kalksteins. Dazu eine dramatische Finesse und eine Feinheit wie nie zuvor. 100 Punkte!”

Klaus Peter Keller: „Der kühle Verführer – ein charakterstarker Ursprungswein mit tiefer Mineralität und hochkomplexen Körper!”

Eine der spektakulärsten Rieslinglagen der Welt! Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage; die besten Parzellen dieser rheinhessischen Renommierlage liegen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein wegen der längeren Vegetationsperiode und des sehr hohen Anteils an verwittertem Kalkstein im Untergrund eine einzigartige salzig-mineralische Struktur verleihen. Und ein uraltes Filetstück dieser Renommierlage konnte Klaus-Peter neu erwerben: „Wir konnten glücklicherweise vor einiger Zeit alte Morstein Reben (eine kleine Parzelle von 0,67 ha) im Tausch bekommen, die hälftig mit Riesling und Spätburgunder bepflanzt sind. Die Reihen sind lediglich 1,35m breit und 1,50m hoch (höchste Wurzelkonkurrenz, die beste Qualität verspricht) – der Boden wird von schwerem Ton- und Kalksteinfels im Unterboden geprägt. Die Trauben in der alten Morstein-Parzelle waren in 2013 dickschalig und sehr aromenintensiv. Die Novembersonne strahlte bei der Ernte und wir wussten, dass bei dieser Traubenqualität am Stock nicht viel schief gehen kann.”

Und die Beobachtung der Entwicklung dieses emotional berührenden Unikats von Anfang Januar bis Ende April hat mich immer wieder fasziniert und mir eindrücklich demonstriert, wie junge Rieslinge aus alten Reben von Woche zu Woche an Komplexität zulegen. Welch wunderbare Erfahrung, diese Entfaltung eines großen Weins miterleben zu dürfen.

Welch faszinierend feiner, finessenreicher, dabei gleichzeitig ungemein dichter (ja, das sind die Dichotomien der großen Weine der Welt!) wie komplexer Garde-Riesling, dessen prickelnder, ungemein zupackender, expressiver Extrakt vom Klang der Mineralien aus den Tiefen des Bodens erzählt, die der Lage „Morstein” ihr einzigartiges, unverwechselbares Profil verleihen und im Glase zu einem gewaltigen vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen.

Dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling erschließt dem Weinnovizen eine neue Welt: Keine Spur ist zu finden von vordergründigen Fruchtaromen (nach stundenlanger Öffnung zeigen sich erste Anklänge an Feuerstein, weißem Grapefruit, Tabak und eine feine Rauchigkeit), stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, geschliffenen Mineralität, die den edlen Körper mit seinen feinsten Adern würzig-rauchig durchwebt. („Du kannst gleich nochmals eine Flasche ziehen gehen – bei diesem Morstein hast Du nämlich die Frucht im Keller vergessen”, scherzte ich daher mit Klaus Peter bei einer unserer gemeinsamen Verkostungen dieses in 2013 wohl edelsten aller Großen Gewächse.)

Zudem zeitigt sich schon in der Nase eine grandiose Präzision und ein zarter Schmelz, der danach wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit salzigen Noten und einem Touch Jod! Diese Charakteristik ist der entscheidende Unterschied zu früheren Jahrgängen, als der ‚Morstein’ in seinem jugendlichen Stadium noch fast schmerzhaft die Zunge mit einer ungeschliffeneren Mineralität attackierte. Nicht, dass dieser Weltklasseriesling auch nur einen Hauch dieser zupackenden, strahlend-stahligen Mineralität, des Signums seiner einzigartigen Lage, verloren hätte, aber im Jahrgang 2013 schwebt er geradezu durch den gesamten Mundraum und begeistert mit einer Rasse und kühlen Transparenz, wie sie selbst größten Prestige-Burgundern nicht zu Eigen ist, was demonstriert, dass die kalksteingeprägten Terroirs aus dem Burgund und Rheinhessen qualitativ zumindest gleichwertig sind.

Das große Terroir des Morstein kann infolge sorgfältigster Bodenbearbeitung der Kellers mittlerweile über viele Jahre hinweg ALLE Facetten seiner einzigartigen Lage in den fertigen Wein transformieren. Welten trennen die Bodenstruktur des Keller’schen Anteils am ‚Morstein’ von dem, was Sie, liebe Kunden, kennen, wenn Sie einmal einen ‚normalen’, betonharten Weinberg durchwandert haben sollten. Die Erde ist sehr feinkrümelig und so federt der Boden geradezu unter meinen Füßen, ja, es scheint wie ein Schweben auf einem Luftkissen, wenn ich an einem sonnigen Herbsttag vor der Ernte die dickschaligen, aber sehr kleinbeerigen und hocharomatischen Trauben von den Stöcken probiere.

Und so manifestiert sich am Gaumen als Resultat dieser langjährigen behutsamen Weinbergsarbeit und einer intensiven, ja liebevollen Betreuung der alten Reben ein beeindruckend fokussierter Wein von atemberaubender Rasse, brillanter Struktur, vibrierender Strahlkraft und einer schier unergründlichen aromatischen Tiefe. Dieser ungemein mineralische, traumhaft balancierte Riesling ist über den kargeren, puristischen Stil des Jungfernjahrgangs 2002 wie eine strahlend erblühte schöne Frau hinausgewachsen und ist bei allem Schmelz dennoch ein archaischer, elfenhafter „Ursprungswein” geblieben, der in den letzten Jahren all diejenigen Weinliebhaber in aller Welt verzückte, die das große Glück hatten, ein paar Flaschen dieses sinnlichen Weinunikats zu erwerben. Ein Schluck dieses raren Rieslings von majestätischem Gepräge führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu den Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Morstein pur und ungeschminkt mit einem grandiosen Aufspiel in der irren Länge! Eine Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge! Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, die Inkarnation seines Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können!
Phantastisches Potential, zu genießen ab Freigabe im Frühjahr 2015, Höhepunkt wohl ab 2018 (unbedingt Dekantieren bitte!) bis nach 2040.

„A thinking wine“, Jancis Robinson, „and a drinking wine. Mit einem dynamischen Aufspiel und großartiger Mineralität im langen Nachhall”, Klaus Peter Keller. 

Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010513
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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2 Flaschen in der Kellerkiste „von den Großen Lagen”

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