Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs 2012

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs 2012

„Der Felsen ist so jähe, so steil ist seine Wand”, Clemens Brentano

Der Stromberg. Ein Urmeer an extrem steinigem Vulkangestein. Im Untergrund noch karger als die von Felsen durchsetzten berühmten Schlossböckelheimer Lagen. Welch dramatisch steile Porphyr-Enklave im Schiefermeer des weltberühmten Nahe-Örtchens Bockenau. Peu à peu hat unser Dream-Team in den letzten Jahren die Filetstücke in dieser jähen Felswand gekauft, die Bodenstruktur liebevoll restauriert, die lockerbeerigen Träubchen von den sehr, sehr alten Reben dem ‚Vulkangestein’ als „Leckerli” beigegeben und sich in aller Stille auf einen großen Coup vorbereitet. Letztes Jahr bereits riet ich Tim, in unserer gemeinsamen Verkostung total begeistert, diesen betörenden Wein jetzt doch endlich als separates Großes Gewächs abzufüllen, da er sicherlich auf Anhieb in den TOP TEN Deutschlands landen würde. Doch er zögerte noch. „Tino, lass mir noch ein Jahr, dann sind die Weinberge wirklich für ganz Großes vorbereitet. Dann kann der Stromberg das Niveau des Felsenecks erreichen. Ich will diesen Riesling erst auf den Markt bringen, wenn er mit der absoluten Spitze des Landes mithalten kann. Also, wenn 2012 mir gelingt, dann greifen wir nächstes Jahr an!”
Und dann saßen wir in diesem Frühling zwei Mal in seiner kleinen gemütlichen Probierstube und degustierten den neuen Jahrgang. Einige Weine machten mich schier sprachlos (Und das will schon was heißen!). Einer dieser göttlichen Pretiosen auf absolutem Weltklasseniveau ist das Große Gewächs ‚Stromberg’ 2012.

Die Lage: Spektakulär. Hangneigung 60-70% und nach Süden ausgerichtet. Am Fuße einer vulkanischen Felswand, ausgestattet mit optimalem Mikroklima und einer steinigen Urgewalt, um feinst strukturierte Riesling-Weine mit lagentypischer Prägung und abgrundtiefer Mineralität wachsen zu lassen.

Der Wein: Gelesen am 10. November! Seine Qualität ist selbst mit dem Begriff sensationell nur schwer zu fassen: Es gibt stilistisch andere Rieslinge, definitiv keinen Besseren! Welch kraftvoller wie gleichzeitig unfassbar präziser, eleganter, filigraner, kristalliner (DAS können nur wenige Weiß- wie Rotweine auf der ganzen Welt, diese scheinbaren Gegensätze in ihrem Duft und Körper zu vereinen!), ungemein komplexer Wein, dessen rassige, ungemein zupackende, expressive Mineralität vom Klang der vulkanischen Mineralien aus den Tiefen des Bodens erzählt, die der Lage „Stromberg” ihr einzigartiges, unverwechselbares Profil verleihen und im Glase zu einem gewaltigen vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen. Dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling wird, ähnlich wie Kellers Morstein, so manchen Weinnovizen nach der Degustation ein wenig ratlos zurücklassen: Keine Spur ist zu finden von vordergründigen Fruchtaromen, stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, brillanten Mineralität, die in der Historie der trockenen deutschen Rieslinge kaum ein Beispiel findet und die den edlen, aristokratischen Fruchtkörper (zurzeit zeigen sich subtile Anklänge an rosa Grapefruit und florale Noten) mit seinen feinsten Adern würzig-rauchig durchwebt.

Und dann am Gaumen: Dieser transzendente Riesling schwebt geradezu durch den gesamten Mundraum und begeistert mit einer fabelhaften Ur-Mineralität, wie sie im Burgund beispielsweise der 20x teurere Corton-Charlemagne von Coche-Dury aus Meursault besitzt, was eindrucksvoll demonstriert, wie qualitativ gleichwertig doch die großen Böden aus dem Burgund und von der Nahe in der Realität heutzutage sind. Das große Terroir des Stromberg kann infolge sorgfältigster Bodenbearbeitung unserer fröhlichen Familie mittlerweile über Jahre hinweg ALLE Facetten seiner einzigartigen Lage in den fertigen Wein transformieren. Und so manifestiert sich am Gaumen als Resultat dieser langjährigen behutsamen Weinbergsarbeit und einer intensiven, ja liebevollen Betreuung der alten Reben ein beeindruckend fokussierter Wein von atemberaubender Rasse, kristalliner Struktur, vibrierender Strahlkraft und einer schier unergründlichen aromatischen Tiefe. Was für ein archaischer, elfenhafter „Ursprungswein”.
Das ist HEIMAT. Ein Schluck dieses raren Rieslings von nobler und edler Gestalt führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu den Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Stromberg pur! Eine Hymne an die salzige, wilde Mineralität (Welch „geile” Feuersteinaromatik!) und Komplexität großer trockener Rieslinge! Eine Herausforderung allerbester Corton-Charlemagne, die unter den großen Lagen des Burgund nach meinem Bauchgefühl das sind, was der Stromberg für deutschen Weltklasseriesling bedeutet. Eine Provokation wohl gar! Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, die Inkarnation seines Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können!

Aurélie Botton: Was für eine „zärtliche Mineralität. Mein Lieblingswein in der 2012er Kollektion von Tim Fröhlich!”

Robert M. Parker, bzw. sein für deutschen Wein zuständiger Verkoster, David Schildknecht, urteilt begeistert „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”. Und als er dieses schrieb, da kannte er Tims neuen strahlenden Diamanten noch gar nicht! Er hat dieses Jahr eine große Entdeckung vor sich.

Tino Seiwert: „98-100 Punkte”!

Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
   
Inhalt: Magnum (Deutschland) 1,5 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA033212M
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland

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