Keller, Hipping - R - Riesling 2011

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Nach dem Ausverkauf des Hipping -R- 2013 haben wir einen Notruf an Klaus-Peter Keller abgesetzt. Und er hat uns geholfen! Aus seiner Schatztruhe haben wir noch ein wenig vom grandiosen 2011er nachordern können, einem traumhaftem Jahrgang, in dem die Rieslinge aus dem Hipping in höchsten Tönen gelobt wurden:

Das GG Hipping 2011 wurde vom Urgestein des deutschen Weinjournalismus, Rudi Knoll, in VINUM mit 19/20 Punkten mit der höchsten Wertung in Deutschland gefeiert.

Und für Tino Seiwert ist die gleich phantastische „R”-Version der beste feinherbe Riesling Deutschlands in 2011, mit einem Potential von Jahrzehnten, der auch schon bald harmonisch trocken schmecken und ein traumhafter Essensbegleiter sein wird.

Hipping – Welch magische Parzelle traditionsreicher deutscher Steillagenkultur!
 

Sondermailing Keller 2014

Sie erinnern sich: Begonnen haben wir unser heutiges Mailing mit einem berühmten Zitat von Carl Zuckmayer. Er beklagt in seinen Erinnerungen „Als wär’s ein Stück von mir“ den Siegeszug der Phantasie- und Geschmacksverarmung und wettert gegen die fürchterliche Vereinfachung, die Standardisierung und Normung in der Welt des Weins. Und er fordert vehement: „Man muss bedrohte Formen und Werte durch die Zeiten der Ebbe und Versandung hindurchtragen, um jener geheimen Schönheit willen, in deren Wahrnehmung ein Teil unseres irdischen Auftrages besteht.“ Und was Klaus Peter als Mensch im allgemeinen, das ist sein Hipping „R“ als Wein im besonderen: Ein betörender urtraditioneller Riesling vom legendären Roten Hang, aber nicht eine geheime, sondern die wahre Schönheit der weltberühmten Steillage hoch über dem golden in der Sonne blinkenden Rhein!

So wie dieser aristokratische, noble, geradezu zärtliche Riesling hat deutscher Wein bereits vor über 100 Jahren in seiner ersten großen Blütezeit geschmeckt. Oder wie FK Schmitt mir bei einer gemeinsamen Verkostung großartig gereifter Rieslinge bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zuflüsterte: „Große Rieslinge des Roten Hangs brauchen wegen ihrer Herkunft vom roten Schiefer in ihrer Jugend immer zumeist 2-3 Jahre Entwicklung, bis sie ihre ganze innere Schönheit zeigen, wohingegen die vom energetischen Kalk geprägten Rieslinge des Hügellandes schon unmittelbar nach ihrer Abfüllung betörend munden. Doch die NATÜRLICH trocken schmeckenden Pretiosen vom Roten Hang entwickeln sich dann über Jahrzehnte hin zu blühenden Schönheiten“. Und das „R“ im Namen des Hipping steht daher explizit für die bedrohten Werte einer heute nur noch in Ansätzen vorhandenen Rieslingkultur am Roten Hang, für Finesse und Filigranität, für Zerbrechlichkeit und Zärtlichkeit, aber auch für fordernde Intellektualität (Hier haben wir kein „leichtes“ Mädchen, das vordergründig gefällt, hier will eine anspruchsvolle Lady mutigen Schrittes erobert werden und daher erscheint vor meinem inneren Auge Juliette Binoche in ihrer verzaubernden Schönheit und einzigartigen Anmut, in ihrer mädchenhaft reinen Unschuld, aber auch in ihrer prallen Weiblichkeit und Erotik), kurzum, hier geht es um innere Werte statt lautmalerischer Alkoholgradationen. Die von den sympathischen Kellers während der gesamten Vegetationsperiode liebevoll gepflegten Träubchen in dieser dramatisch schönen und zugleich grausam steilen (ich habe an meinem Erntetag im Oktober 2011, dem ersten in dieser Steilage, Blut und Wasser geschwitzt) aus der von edlem Rotschiefer geprägten Lage haben einen Wein zum Schwelgen hervorgebracht, der Zeugnis ablegt vom Goldenen Oktober 2011. Feurig-lebendig vermittelt dieser edle Riesling Lebensfreude pur und wird über Jahre hinweg sich zu einem Grandseigneur des Roten Hangs entwickeln. Anzutrinken schon jetzt, Höhepunkt 2017 bis voraussichtlich nach 2040.

Hipping „R“ ist gelebte Tradition in uralter deutscher Rieslingtradition!

Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH015811
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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