Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2011

Allergene: Sulfite |

Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2011
„Ich möchte immer wieder an diesem Glas riechen, der Duft ist von unbeschreiblicher Schönheit – das ist Raffinesse pur, das ist knisternde Erotik.“ – Max Gerstl, sympathischer Schweizer und einer der renommiertesten Weinexperten der Welt. 20/20 Punkten für einen emotional zutiefst berührenden Weltklasse-Riesling in 2007!

„The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes“, lobt Jancis Robinson begeistert und vergibt dem 2006er wie 2008er Kirchspiel 19,5/20 Punkten und damit die höchste Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat.

„Bester trockener deutscher Riesling 2005“ (Gault Millau)

Pinard de Picard: Coup de Coeur (unschlagbares Preis-Genuss-Verhältnis) für dieses energetisch-geschmeidige Kalksteinextrakt aus 2011. Welch betörende „Primaballerina“, scheinbar schwerelos über die Zunge schwebend, welch lustvolle Assoziationen an pures Gebirgsquellwasser an einem heißen Sommertag erquickt die Seele, welch tänzerische Eleganz und dramatische Feinheit!

Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel‘ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Herausragende Parzellen mit einem phantastischen Potential demonstrieren Jahr für Jahr deutlicher die Früchte der Revolutionierung in der Weinbergsarbeit, die Klaus-Peter seit dem Kauf dieses rheinhessischen Filetstücks vorgenommen hat. Mittlerweile ist die Regeneration dieser phantastischen Lage abgeschlossen, die Böden sind durch Humusbeigaben und jahrelanges mühevolles Umgraben aufgelockert und lebendig wie nie zuvor: Und es ist wie stets bei großen Weinen das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstücks – nackter, energetischer Kalksteinfels im Untergrund mit rötlichen Eisenoxideinschüben –, das die Basis für die großartige, rauchige und unvergleichliche minzige Würze (wie bei einem klassischen Mouton-Rothschild!) dieses edlen Rieslings legt, der im Unterschied zu den etwas cremigeren 2007/9ern zuvörderst mit seinem grandiosen tänzerischen Spiel und seiner betörenden Frische (hierin sehr ähnlich dem fabelhaften 2010er) verzaubert und wie stets unwiderstehliche Trinkreflexe evoziert. Das ist der wahre, unverkennbare ‚Kirchspiel‘-Charakter, der seine Liebhaber durch seine unvergleichliche Eleganz und Finesse verführt und schon in der Jugend sein komplexes Aromenspektrum verströmt, das von gelbem Steinobst und Grapefruit über Jasmin, Minze und Feuerstein bis hin zu feinen, tabakigen Würznoten reicht und von einer samtig-seidenen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird. Hier rockt der Fels im Glas! Dieser Filigrantänzer mit einem brillanten Säurespiel macht (fast) süchtig in der Intensität seiner Aromen und seinem einzigartigen, authentischen Kirchspielcharakter, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, seiner präzisen Kalksteinprägung und sagenhaften Finesse sowie seiner einmaligen Verspieltheit und tänzerischen Eleganz, den unverwechselbaren Insignien seines legendären Terroirs.

In seiner Jugend wird das Kirchspiel, dieses feinkräutrige Energiebündel, bei Ihnen, liebe Kunden, wie gewohnt Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evozieren, der tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal sich ergießt. Doch dann wird er sich über viele Jahre hinweg zu einem ebenbürtigen Konkurrenten größter Burgunder Gewächse entwickeln! Es mag Sie vielleicht ein wenig verwundern, dass ich einen deutschen Spitzenriesling in seiner Stilistik mit einem so anders gearteten Chardonnay vergleiche, doch die kalksteingeprägte Mineralität, das finessenreiche Spiel, die Cremigkeit und die schwebende Leichtigkeit des Kirchspiels lassen mich beim Genuss dieses anmutigen, erhabenen Rieslings immer wieder an die besten Exemplare legendärer Terroirs aus der Bourgogne denken; insbesondere Erinnerungen an die sublimen Weine von Coche-Dury, Leflaive oder Henri Boillot werden in mir wach: Die unvergleichliche Symphonie großer Burgunderlagen in einem deutschen Riesling zum Klingen zu bringen, dieser vor wenigen Jahren noch kaum für möglich gehaltene Traum, ist schönste Realität geworden. Das großartige Terroir des Kirchspiels, eine der größten Weißweinlagen Deutschlands, gebiert, in den Händen eines Weinmagiers sensibel interpretiert, den ersten „deutschen Chassagne-Montrachet, der dem Weinliebhaber Tränen in die Augen bringt“ (so das auf den Punkt gebrachte dezidierte Urteil von Jancis Robinson, weltweit renommierte ‚master of wine‘, dem ich nur insofern widersprechen möchte, dass mich das Kirchspiel eher an die präziseren, eleganteren Crus aus Puligny-Montrachet erinnert), den nur eines von seinen großen Vorbildern im Burgund unterscheidet: sein dramatisch günstigerer Preis!

PS: Vielleicht kann ein Bild, werte Kunden, die singuläre Stilistik des Kirchspiels verdeutlichen helfen: Als Anerkennung für höchste tänzerische Kunst führte man im russischen Zarenreich Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff der Prima Ballerina Assoluta ein, eine Ehrenbezeichnung, die an die größte Tänzerin ihrer Zeit vergeben wurde. Niemand hätte mehr als Anna Pawlowa, die als sterbender Schwan unsterblichen Ruhm erwarb, diesen Titel verdient gehabt, denn sie tanzte nicht bloß: Sie schien vielmehr elfengleich über das Parkett zu schweben. Und genau diese unendliche Leichtigkeit entfaltet Kellers Kirchspiel im Laufe seiner Flaschenreifung, wenn er ätherisch duftend die Nase betört und mit seiner unvergleichlichen Verspieltheit über die Zunge tänzelt! Die Zeit steht still und die Schwerkraft scheint nicht mehr zu existieren. Und bei vielen Verkostungen ist dieser so spielerisch schwebende Riesling (Nomen est omen) der erste Wein, der geleert ist, gleich, welch andere große Namen der Probe zur Ehre gereichen! Was letztendlich mehr über die grandiose Qualität des Kirchspiels aussagt als jede Bewertung! Zu genießen ab Freigabe im September 2012, Höhepunkt etwa 2015 bis nach 2025.

Klaus-Peter Keller: „2011 ist ein superbes Kirchspiel-Jahr!“
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010211
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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